Musik Frontmann von 3 Doors Down: Brad Arnold gestorben

Der US-Sänger Brad Arnold ist gestorben. (Archivbild) Foto: picture alliance / dpa
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Die US-Rockband 3 Doors Down wurde mit Hits wie "Here Without You" auch in Deutschland bekannt. Im vergangenen Jahr machte Frontmann Brad Arnold seine Krebsdiagnose öffentlich. Nun ist er gestorben.

Der Frontmann der US-Rockband 3 Doors Down, Brad Arnold, ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 47 Jahren friedlich im Schlaf "nach seinem tapferen Kampf gegen Krebs", wie sein Management der Deutschen Presse-Agentur in einem offiziellen Statement mitteilte. Seine geliebte Frau und seine Familie seien an seiner Seite gewesen.

Der Sänger hatte seine Krebs-Diagnose im vergangenen Jahr in einer Videobotschaft auf Instagram bekanntgegeben. Die Ärzte hätten Nierenkrebs im Stadium 4 festgestellt, der sich schon bis in die Lunge ausgebreitet habe, teilte er damals mit. Er habe aber keine Angst. Die Rockband 3 Doors Down sagte daraufhin auch eine geplante Sommertournee in den USA ab.

Arnold hatte die Band Mitte der 1990er Jahre im US-Bundesstaat Mississippi mit seinen High-School-Freunden Matt Roberts und Todd Harrell in seinem Heimatort Escatawpa gegründet. Sie wurden international durch ihre Debüt-Single "Kryptonite" (2000) bekannt. Im Jahr 2001 mit dem American Music Award als bester neuer Künstler ausgezeichnet machte sich 3 Doors Down in Deutschland vor allem mit der Single "Here Without You" einen Namen. Weitere Hits hatte die Band mit Songs wie "When I'm Gone", "Let Me Go" oder "It's Not My Time". 

Arnold schrieb Debüt-Single mit 15 im Mathe-Unterricht

Die Debüt-Single "Kryptonite", die auch für einen Grammy nominiert wurde, erreichte Platz 3 der Billboard Hot 100 und wurde in den USA acht Millionen Mal verkauft oder gestreamt. Arnold habe den Hit im Mathematikunterricht geschrieben, als er gerade einmal 15 Jahre alt gewesen sei, hieß es in der Mitteilung, die die Band auch über Instagram verbreitete. Der Song wurde zuerst über lokale Radiosender populär, bevor er die Aufmerksamkeit von renommierten Plattenlabels erregte.

Als Gründungsmitglied und Sänger, der als Schlagzeuger der Band startete, habe Arnold dazu beigetragen, Rockmusik neu zu definieren. Er habe dabei emotionale Songtexte und lyrische Themen verbunden. "Seine Musik hallte weit über die Bühne hinaus", hieß es in dem Statement. Sie habe Momente der Verbundenheit und Freude und gemeinsame Erfahrungen geschaffen, die weit über die Auftritte hinausreichten. Über Arnold hieß es: "Er wird sehr vermisst werden und für immer in Erinnerung bleiben."

dpa

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