HOME
Selbstversuch

Nachhaltige Mode: Immer neue Styles ohne Shoppen: Ich miete meine Kleidung, statt sie zu kaufen

Unserer Autorin geht Shoppen mittlerweile auf die Nerven: Sie fühlt sich oft vom Angebot überfordert und will eigentlich keine Fast Fashion mehr kaufen. Doch nachhaltige Mode ist oft teurer und offline nicht immer leicht zu finden. Aber vielleicht gibt es eine Lösung: Kleidung mieten.

Paket

Meine Entscheidung ist auf die kuratierte Box gefallen, die Styles werden also für mich ausgesucht. Bei stay awhile macht das Thekla Wilkening – die 31-Jährige gründete 2012 mit Pola Fendel die "Kleiderei", bei der man erstmalig Mode "mieten" konnte. Im letzten Jahr mussten die beiden jedoch Insolvenz anmelden, was laut Thekla nicht am Konzept, sondern eher an internen Unternehmensfragen lag. In Kooperation mit stay awhile konnten sie ihr Konzept dann fortsetzen.

"Ich denke, dass wir Mode zwar viel Zeit aber wenig Aufmerksamkeit schenken. Es wird zu viel geshoppt, aber es wird kaum hinterfragt. Weder nach den Produktionsbedingungen – noch nach dem eigenen Bedürfnis, dem tatsächlichen Need. Mieten spart Zeit und erlaubt es auch rein intuitiv zu handeln", sagt Thekla zu ihrem Konzept.


Was ich laut der Expertin auf jeden Fall in meinem Kleiderschrank haben sollte: "Ich persönlich würde sagen: eine weiße Bluse. Eine perfekte Jeans. Etwas Rotes – für Tage von schlechter Laune, Rot macht immer alles besser. Röcke finde ich auch völlig unterschätzt, da sie wahre Alleskönner sind: lässig mit Pullover und Sneaker, chic mit Bluse und Heels. Also ein blauer oder schwarzer, nicht zu kurzer Rock. Und ein kurzer Rock – für ein bisschen Rock’n’Roll."

Es ist Samstagvormittag 11 Uhr und ich brauche schon jetzt eine Pause. Seit knapp zwei Stunden kämpfe ich mich mit gefühlt ganz Hamburg durch die Fußgängerzone. Eigentlich wollte ich meinen freien Samstag mal entspannt dazu nutzen zu bummeln. Früher habe ich das geliebt und konnte mit Freundinnen oder meiner Mutter Stunden in der Stadt zubringen. Heute ist Shoppen für mich oft mehr Stress als Freude.

Rippstrick, Cullottes, Sneaker im Boyfriendstyle – das ist eine rasche Zusammenfassung der Auswahl bei den großen Modeketten in diesem Jahr. Dazu eine arktisch kalte Klimaanlage, furchtbarer Indie-Pop und Licht in der Kabine, bei dem man ganz schnell etwas überziehen will, um sich nicht weiter anschauen zu müssen. Es macht mich fast traurig, dass mir der Spaß an Kleidung und am Einkaufen irgendwie verloren gegangen ist.

Im Test: die Mietmode-Anbieter stay awhile und myonbelle

Sicher hat das auch damit zu tun, dass mein Verhältnis zu Mode und Einkaufen sich durch mein Umfeld und meinen Job verändert hat. Kann ein T-Shirt wirklich 9,99 Euro kosten und zu fairen Bedingungen hergestellt sein? Und brauche ich wirklich so viel Kleidung? Das sind Fragen, die ich mir immer mehr stelle. 

Aus ethischen und auch finanziellen Gründen bin ich mittlerweile dazu übergegangen, hauptsächlich auf Flohmärkten einzukaufen. Dort gibt es individuelle Teile außerhalb des Mainstreams, und den Oma-Mottenkugel-Charme hat diese Art zu Shoppen längst hinter sich gelassen. Aber auch hier kaufe ich gern mal Teile, die nicht so richtig passen und ein trauriges Dasein bis zum nächsten eigenen Verkauf auf dem Flohmarkt fristen. Da ich kein Freund von Onlineshopping bin, muss ich also ab und zu in die Stadt, wenn Hochzeiten oder Familienfeiern anstehen und ich mir einbilde, dafür mal wieder etwas Neues zum Anziehen kaufen zu müssen. 

Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit: Kleidung mieten. Ja, richtig gelesen – was man vielleicht eher im Bereich von teuren Abendkleidern oder Brautkleidern vermutet, geht seit einigen Jahren auch mit Alltagskleidung. Ich habe zwei Unternehmen getestet: "myonbelle" aus Köln und "stay awhile", die zur Relenda GmBH gehören und neuerdings zusammen mit Tchibo eine Share-Dienst anbieten.

Kleidung mieten: So geht's

Das Konzept 

Die Idee hinter beiden Angeboten ist ähnlich. Gegen einen monatlichen Festpreis bekommt man eine Box mit Kleidung (und Accessoires), die man nach einer gewissen Zeitspanne gegen neue Stücke eintauschen kann. Die Box kommt per Post nach Hause. Wie oft, hängt davon ab, wie lange man die Sachen behält, beziehungsweise wie oft man etwas zurücksendet.

Bei stay awhile kann ich mich für 59 Euro zwischen zwei Modellen entscheiden: einer kuratierten Box aus vier Teilen, bei der die Kleider zusammengestellt werden oder der freien Auswahl, bei der man sich vier Teile aus allen Kleidungsstücken aussuchen kann, die online zur Verfügung stehen. Das Ganze geht einmalig für einen Monat oder in einer Art Flat für drei Monate und ist jederzeit kündbar. Im Preis inbegriffen sind das Kuratieren, der Versand, die Reinigung (bevor die Kleidungsstücke an die nächste Kundin gehen) und die Versicherung, falls mal etwas kaputt geht.

"Eigentlich müsste das Abo teurer sein", erklärt mir Thekla Wilkening, die auch die Boxen zusammenstellt. "Der größte Feind der Nachhaltigkeit ist die ruinierte Preispolitik am Markt: Schon eins der T-Shirts in unseren Paketen kostet in der Regel 29 Euro, weil die Produktion und eben auch der Vertrieb und Verkauf eines Shirts, wenn es dann fair gehandelt wird, so teuer sind." 

Bei myonbelle habe ich die Wahl zwischen drei Boxen, die alle für mich zusammengestellt werden: Bei der Fashion Flatrate S für 39 Euro bekommt man zwei Kleidungsstücke, in der M-Box sind es zusätzlich zwei Accessoires für dann 49 Euro, und für 59 Euro gibt es drei Kleidungsstücke und zwei Accessoires. Bei dieser Art von Fashion-Abo kann man die Sachen so oft austauschen, wie man will und monatlich kündigen.

Aussuchen kann ich meine Styles aus einer schier endlosen Liste auf der Homepage, auf der ich meine Favoriten markieren muss. Die Kundin hat damit quasi einen "virtuellen Kleiderschrank", wie mir Geschäftsführerin Nina Blasberg erklärt. Die Anzahl der Teile bestimmt den Preis der Box und macht das Geschäft für den Anbieter so rentabel.  

Der Tausch

Habe ich genug von den aktuellen Trends, kann ich sie gegen neue austauschen. Bei stay awhile behält man seine Sachen mindestens vier Wochen oder einfach so lange, wie man will. Für eine neue Box soll ich eine Mail an den Kundenservice schicken und bekomme neue Mode. Jedes Paket enthält zudem einen Bewertungsbogen zu den verschickten Teilen, auf dem ich Feedback für die nächste Box geben kann, wenn ich möchte.

Der Clou hier: Die Box soll eine sogenannte "Passgenauigkeits-Garantie" bieten. In seinem Paket bekommt man nicht nur vier, sondern bis zu sieben Teile, aus denen man dann seine vier Lieblinge auswählt. So soll gewährleistet werden, dass immer vier passende Teile dabei sind. Wer mehr als vier Teile will, kann gegen einen Aufpreis von zehn Euro pro Teil weitere Sachen behalten.

Wenn man genug von der Fashionauswahl hat, fordert man eine neue Box an und kann aus den aktuellen Teilen und den neuen wieder vier Lieblinge auswählen. Wer sich unsterblich in ein Teil verliebt, kann es behalten und zu Sonderkonditionen kaufen. Wer seine Kleidung selbst aussucht, kann im Shop einfach nach sieben neuen Teilen stöbern. Sind die neuen Kleidungsstücke angekommen, kann man sie anprobieren und aus den alten und den neuen wieder vier Lieblingsstücke behalten, der Rest wird zurückgesendet. Trotz Erklär-Video auf der Homepage muss ich mir die Texte zum Vorgehen dann doch zweimal durchlesen, bevor ich das Prinzip ganz durchschaut habe.

In der Regel bleibt ein Paket mehr als vier Wochen bei einer Kundin, jedes achte Stück werde gekauft, erklärt mir "stay awhile"-Gründerin Thekla. "Bei den Labels achtet das Unternehmen darauf, dass zu 100 Prozent fair und weitestgehend in Bio-Qualität produziert wird." Ein Stück verbleibe zwischen 18 und 30 Monaten im Leih-Kreislauf, abhängig vom Produkt. "Es ist uns wichtig, eine neue Zielgruppe an die nachhaltige Mode heranzuführen und von der Qualität zu überzeugen", sagt Thekla.

Bei myonbelle kann die Kundin innerhalb der Laufzeit so viele Sachen zurückschicken und neue Pakete anfordern, wie sie will. Wenn die alten Sachen in Köln eingetroffen sind, macht sich ein neues Päckchen auf den Weg. Laut Nina Blasberg machen die Kundinnen das durchschnittlich zwei Mal pro Monat. Auf der Homepage kann man sich durch die Auswahl im virtuellen Kleiderschrank klicken und Lieblingsteile markieren, um den eigenen Style immer wieder anzupassen, denn anhand dieser Auswahl werden die Boxen zusammengestellt. Auch hier könnte ich meine absoluten Lieblingsstücke zu Sonderkonditionen kaufen - auf dem eigenen Account lassen sich online der Originalpreis und der "Mitgliedspreis" einsehen.

Bei der Auswahl der Kleidung steht für myonbelle vor allem der modische Aspekt im Vordergrund. Aber auch die Qualität und wenn möglich eine nachhaltige Produktion spielen eine Rolle. "Man hat mehr Abwechslung und kann Neues ausprobieren, ohne sich direkt verpflichten zu müssen", erklärt mir Nina. "Vielleicht hat man einen besonderen Anlass, vielleicht möchte man aber auch im Alltag oder am Wochenende einfach nicht immer das Gleiche tragen."

Versand, Reinigung und Co.

Bei beiden Angeboten ist der Versand kostenfrei, und für jede Box gibt es ein Retourenlabel. Auch um (nicht mutwillige) Schäden muss man sich keine Sorgen machen: Die Kleidung ist versichert. Sollte die Hose also in der Fahrradkette hängen bleiben oder die Tomatensoße nicht mehr aus dem Top verschwinden, fallen keine Extrakosten an. Wer ein Stück verliert, kann es gegen den Ankaufspreis erwerben und damit den Preis begleichen. Nach dem Zurücksenden werden die Stücke professionell gereinigt und an die nächste Kundin versandt.

Nachdem ich meine ersten Boxen bekommen habe, stellen sich mir dann doch ein paar Fragen: Darf man die Sachen eigentlich auch waschen? Und wie nachhaltig ist das mit dem ganzen Hin- und Herschicken der Pakete eigentlich wirklich? Und schaffe ich es, keine weiteren Teile mehr zu kaufen, sondern komme nur mit meiner Mietmode über die Runden? Ich halte euch auf dem Laufenden ... meine ersten Erfahrungen mit den Boxen findet ihr aber schon jetzt in der Bildergalerie.

Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg