HOME

Todesdrohungen: Nach Aussage gegen Brett Kavanaugh: Christine Ford fürchtete um ihr Leben

Christine Blasey Ford verstand es als ihre bürgerliche Pflicht, vor dem Senat gegen US-Supreme-Court-Richter Brett Kavanaugh auszusagen, der 1982 versucht haben soll, sie zu vergewaltigen. Danach musste sie um ihre eigene Sicherheit und die ihrer Familie fürchten.

Christine Blasey Ford

Christine Blasey Ford bei ihrer Aussage vor dem US-Senat

Picture Alliance

Vor einigen Monaten entschied sich Christine Blasey Ford zu einem mutigen Schritt. Die Psychologin und Professorin an der Universität in Palo Alto, im US-Bundesstaat Kalifornien, berichtete in einer Anhörung von ihrer Jugendbekanntschaft mit US-Supreme-Court-Richter Brett Kavanaugh. So soll er damals bei einer Party gemeinsam mit einem Freund versucht haben, sie zu vergewaltigen. Doch ihre mutige Aussage konnte nicht verhindern, dass Kavanaugh, Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump, zum Richter am höchsten Gerichtshof berufen wurde.

Doch anstatt ihrem Mut Respekt zu zollen, scheint es Menschen zu geben, die ihr das Leben noch schwerer machen wollen und der zweifachen Mutter Todesdrohungen schicken. Unterstützer und Unterstützerinnen richteten deshalb eine Spendenkampagne ein, um finanzielle Hilfe für die erhöhten Sicherheitsbedürfnisse Fords bieten zu können.

Christine Blasey Ford: "Mussten schon vier Mal umziehen"

Wieso das nötig ist, zeigt eine Nachricht, die die Universitäts-Professorin bereits Anfang Oktober auf der Spendenseite hinterließ: "Ich glaube nach wie vor, dass es meine bürgerliche Pflicht war, auszusagen. Aber das hier ist mit Sicherheit das Schlimmste, was ich je gemacht habe. Nicht nur für mich, sondern auch für meinen Mann und unsere Söhne." heißt es da. "Wir mussten schon vier Mal umziehen und können uns trotz Sicherheitsvorkehrungen nicht wirklich frei bewegen. Auch die Drohungen halten an." Dank der Spenden könne sie sich ein wenig sicherer fühlen, mit ihrer Familie zusammen sein und ihre Kinder weiterhin zur Schule schicken.

Inzwischen habe sich die Situation zwar ein wenig beruhigt, heißt es in einer weiteren Nachricht von Ende November und das Sicherheitspersonal, das Fords Familie seit dem 19. September begleitet habe, würde sich langsam aber sicher zurückziehen, doch die vielen Sicherheitsvorkehrungen hätten Unmengen an Geld gekostet. 

Restliches Geld soll gespendet werden

Ursprünglich hatten die Initiatoren der Kampagne gehofft, etwa 150.000 US-Dollar zu sammeln. Nach zwei Monaten zeigte das Spendenkonto einen Stand von fast 650.000 Dollar an. In einer weiteren Nachricht schrieb Ford nun: "Mit großer Dankbarkeit werde ich das Spendenkonto nun schließen. Alle Gelder, die nach Abzahlung unserer Sicherheitskosten übrig bleiben, werden an Organisationen gespendet, die mit Trauma-Überlebenden arbeiten."

Brett Kavanaugh steht mit verkniffenem Mundin einem Raum vor einer US-Flagge
jgs
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.