"Diese Kriege hängen sehr eng miteinander zusammen", sagte Kallas mit Blick auf die Kriegsschauplätze im Nahen Osten und der Ukraine. Wenn die USA wollten, dass der Iran-Krieg aufhöre und Teheran keine US-Ziele mehr angreife, "dann sollten sie auch Druck auf Russland ausüben, damit es dabei nicht helfen kann", betonte Kallas.
Die beiden Kriege zählen zu den wichtigsten Themen de G7-Außenministertreffens, dem ersten seit Beginn des Iran-Kriegs. US-Außenminister Marco Rubio wird erst am Freitag, dem zweiten Tag des Treffens, in Frankreich erwartet. Zu den G7-Staaten zählen Frankreich, Deutschland, die USA, Großbritannien, Kanada, Italien und Japan.
Aus dem Kreis der G7 hat kein Mitgliedstaat die Angriffe auf den Iran ausdrücklich unterstützt. Es wollte sich auch niemand an einem von US-Präsident Donald Trump zeitweise vorgeschlagenen Militäreinsatz beteiligen, um die Blockade des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zu beenden.