In Hamburg startet am Dienstag der Prozess gegen einen 21-jährigen Klimaaktivisten. Er soll sich am Flughafen festgeklebt und damit den Betrieb gestört haben.
Der Richter spricht in der Urteilsbegründung von einer Tragödie. Der Angeklagte habe aus "blinder Wut und Raserei" einen Menschen mit 14 Messerstichen ermordet und einen anderen schwer verletzt.
Sie sollen Brände gelegt haben, um mit Fotos davon Geld zu verdienen: Vor dem Landgericht Dessau-Roßlau hat deshalb jetzt der Prozess gegen zwei Männer begonnen.
Das Landgericht Bremen hat einen 45-Jährigen zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Mit erfundenen Krankheiten hatte er das Leben seiner Familie über Jahre kontrolliert.
Ein Jahr nach tödlichen Schüssen auf einer Hochzeitsfeier im bayerischen Fürth hat das Landgericht Nürnberg-Fürth den Todesschützen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann als "Akt der Selbstjustiz" auf der Feier den Vater seiner früheren Lebensgefährtin erschossen hatte, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Der Vater und die beiden Brüder des Angeklagten müssen sich demnach ab Ende April wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten.