Die USA hatten die beiden größten russischen Öl-Konzerne, Lukoil und Rosneft, im Oktober auf ihre schwarze Liste sanktionierter Unternehmen gesetzt. Unternehmen, die weiterhin Geschäfte mit Lukoil und Rosneft machen, riskieren, den Zugang zu US-Banken, Handelsplätzen, Logistikdienstleistern und Versicherern zu verlieren.
Washington hatte Lukoil eine Frist von einem Monat gesetzt, um sein Auslandsgeschäft, das unter der Lukoil International GmbH zusammengefasst ist, zu verkaufen. Die Frist wurde aber immer wieder verlängert. Zu den umfangreichen Auslandsvermögen des Unternehmens gehören Anteile an Ölfeldern und Raffinerien auf der ganzen Welt, darunter im Irak, in Aserbaidschan, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Nigeria und Mexiko.