HOME

Fundstück: Die App, die uns eine Auszeit verschafft

Das Smartphone blinkt, piept und klingelt. Wir sind immer online. Das lässt sich jetzt ändern, denn auch hierfür gibt´s eine App. Und die nimmt uns einfach mal offline.

Mein Smartphone liegt eigentlich immer auf dem Tisch. Es piept, klingelt und blinkt zu gegebenen Anlässen wie Terminen, die im Kalender aufpoppen, bei Anrufen, Mails, SMS, den sozialen Medien (von Facebook über Twitter bis zu Instagram) und manchmal greife ich auch danach, obwohl es gar nicht blinkt. Ich bin durch und durch vernetzt und leider fällt mir dank meines Telefons des Öfteren der Fokus auf die Wesentlichen Dinge. Die Konzentration mal einen Text fertig zu bringen, ohne zwischendurch auf´s Telefon zu glotzen.

Zu den wesentlichen Dingen gehört eigentlich auch meine Familie. Während wir alle vier abends vor der Glotze sitzen, landet mein Telefon schon wieder in meinen Griffeln, weil: das Piepen könnte doch eine wichtige Nachricht bedeuten. Und wenn nicht, dann finde ich sicher noch etwas anderes zum rumklicken. Instagramfotos gucken, nur kurz Facebook checken oder vielleicht ist ja noch ein genialer Link für die Links der Woche am Freitag verlinkt.

Willkommen in meiner Endlosschleife.

Ein paar Berliner Jungs haben sich da jetzt für Irre wie mich etwas überlegt: Die App ( OFFTIME ) soll mich jetzt unterstützen, auch mal offline zu gehen: Auf meinem Smartphone installiert kann ich herausfinden, wofür ich meine Telefon hauptsächlich benutze, meine Top-Apps werden angezeigt und natürlich kann ich mir eine Auszeit nehmen. Heißt: Gezielt kann ich für bestimmte Zeiträume Kontakte und Kommunikationskanäle einschränken (Zeit für die Familie, Konzentration für die Arbeit, Urlaubsofftime…) oder schlicht ganz sperren. Ich kann nicht mehr angerufen werden, Apps nicht aufrufen und am Ende in der Selbstanalyse alles noch einmal „abchecken“.

Für die ganz Harten gibt es die Option „Kein Stoppen möglich“. Ich kann noch Anrufe tätigen, muss mich aber sonst gedulden und warten, bis der Moment gekommen ist, an der ich mit dem Smartphone wieder online gehen kann.

Oder ich geh doch an meinen Laptop?

Die App gibt´s übrigens derzeit kostenlos nur für Android hier zum Download. Iphone- und Windowsphone-Nutzer können sich aber für Updates anmelden.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.