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Nachtschreck: Das Grauen kommt im Schlaf: Wenn Kinder Horror-Nächte erleben – und es sofort vergessen

Wenn ein Kind schreiend aufwacht, wimmert, um sich schlägt und trotzdem nicht ganz wach wirkt, wurde es wahrscheinlich vom Nachtschreck heimgesucht. Wie äußert sich die Schlafstörung und wie gehen Eltern am besten damit um?

Kleines Mädchen sitzt weinend im Bett

Der Anblick des Nachtschrecks wirkt auf die Eltern besonders verstörend. (Symbolbild)

Getty Images

Es war ein anstrengender Tag für die 35-jährige Marie K. und ihre beiden Töchter. Nachdem sie die drei und vier Jahre alten Kinder schlafen legte, ging auch sie direkt ins Bett. Gerade als sie friedlich eingeschlummert war, hörte sie die vierjährige Marlene panisch in ihrem Kinderzimmer schreien. Marie sprang auf und lief ins Zimmer der Kleinen. Dort angekommen saß Marlene weinend und aufgelöst im Bett. Marie hatte ihre Tochter noch nie zuvor so verzweifelt gesehen.

Die Mutter machte sich natürlich Sorgen um ihr Kind – und versuchte es zu trösten. Sie sprach mit ruhigen Worten auf Marlene ein und wollte sie in den Arm nehmen. Doch das Mädchen schrie weiter und stieß seine Mutter weg.

Was Marie und Marlene in jener Nacht erlebten, hat einen Namen: Nachtschreck. Es ist, um das vorweg zu nehmen, eine Schlafstörung – auf die man reagieren kann, wenn man weiß, welche Maßnahmen geeignet sind.

Was ist der Nachtschreck?

"Es ist ein Phänomen, welches die kleinen Kinder, die Kindergartenkinder und manchmal auch noch die Schulkinder betrifft", sagt der Kinderarzt Dr. Christof Metzler über den Nachtschreck. 

Das betroffene Kind "erwacht" in der ersten Nachthälfte aus einer Tiefschlafphase, zwischen 15 Minuten und drei Stunden nach dem Einschlafen. Jedoch nicht vollständig. Es ist sozusagen zwischen einer Wach- und Schlafphase gefangen. Dabei kann es wimmern, keuchen, schreien oder sogar um sich schlagen. "Sie haben oft die Augen weit aufgerissen und schauen, als ob sie sich sehr stark erschreckt hätten." erläutert Dr. Metzler. Das Kind erlebt schreckliche Angstzustände, wobei es auch zu Schweißausbrüche oder Gänsehaut kommen kann. Andauern können die Symptome bis zu dreißig Minuten. Am nächsten Tag ist das Geschehene vergessen: Die Kinder können sich an nichts mehr erinnern.

Marie war, zum Glück, auf die Situation vorbereitet, weil sie sich schon einmal über das Phänomen informiert hatte. "Das hat mir wirklich geholfen, denn sonst wäre ich wohl an dieser Stelle panisch geworden", sagte sie im Gespräch mit dem stern. Stattdessen tat sie, was man tun sollte und blieb gelassen, obwohl sie ihr Kind nicht beruhigen konnte. Auch wenn das beim Anblick des schreienden Kindes noch so schwer fällt. Die Mutter wartete am Bett, sprach leise auf Marlene ein und passte auf, dass sie sich beim Strampeln nicht verletzt. Nach einer für Marie gefühlten Ewigkeit beruhigte sich Marlene wieder und schlief friedlich weiter.

Nach dem ersten Nachtschreck ihrer Tochter redete Marie mit einem Kinderarzt. Er versicherte ihr, dass der Nachtschreck harmlos ist. Zumindest solange dieser nur ab und zu auftritt. Er legte ihr außerdem ans Herz zu akzeptieren, dass sie in dieser Situation nicht viel tun kann außer Ruhe bewahren.

Dennoch kann ein Besuch bei einem Kinderarzt nach einem ersten solchen Erlebnis durchaus sinnvoll sein, um eine schlafgebundene Epilepsie ausschließen zu können. Die auftretenden Symptome ähneln sich nämlich.

Was tun beim Nachtschreck?

"Eltern müssen wissen, dass das eine Eigenschaft ihres Kindes ist, welche einfach da ist. Sie ist nicht beeinfluss- oder heilbar durch Medikamente", sagt Metzler. Helfen können feste Einschlafrituale und regelmäßige Bettzeiten. Das Kind sollte sich in seinem Bett wohl und sicher fühlen. Stress sollte, soweit das möglich ist, vermieden werden. Dazu gehört auch, dass man dem Kind nichts davon erzählt, wenn es eine Horror-Nacht hatte. Es würde nur unnötig beunruhigt werden. Mediziner raten Eltern zu versuchen, dass die Kinder die Tage ruhig ausklingen lassen. Der Nachtschreck kommt nämlich vor allem dann, wenn das Kind sehr erschöpft ist.

Auch Marie weiß inzwischen, welche Ursachen es bei ihren Kindern für den Nachtschreck gibt. Sie versucht sie zu vermeiden, was natürlich nicht immer gelingen kann. Schön sind die Nächte mit Nachtschreck für die Mutter nicht, doch sie hat sie akzeptiert – und sogar einen tröstenden Gedanken gefunden: "Das Gute ist, dass sich die Kinder nicht mehr daran erinnern können. Wenn nur mich der Schrecken trifft, bin ich als Mama zufrieden."

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