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Serienstart im ZDF: Jetzt sorgt "Das Pubertier" auch im Fernsehen für Familienchaos

Eltern mit Teenagern kennen das: Gerade hat man sich in Ruhe zum Essen gesetzt, da bricht urplötzlich ein Sturm los. Wut, Tränen, großes Drama. Der Hauptdarsteller: "Das Pubertier" - so wie in der neuen ZDF-Serie.

Die Schauspieler Chiara Schoras (l.), Mia Kasalo (M.) und Pasquale Aleardi beim Drehstart der neuen ZDF-Serie "Das Pubertier"

Gefühlsschwankungen, Streit und jede Menge Verwicklungen: Chiara Schoras (l.), Mia Kasalo (M.) und Pasquale Aleardi beim Drehstart der neuen ZDF-Serie "Das Pubertier"

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, ist meist Stress angesagt. Für die Eltern, aber auch für die Jugendlichen, die sich nicht länger wie die Kleinen behandeln lassen wollen. Das ZDF widmet den Heranwachsenden nun eine Serie. "Das Pubertier" mit Pasquale Aleardi, Chiara Schoras und Annette Frier zeigt Familienchaos pur: Gefühlsschwankungen, Streit und jede Menge Verwicklungen. Im Mittelpunkt steht die 14-jährige Carla, gespielt von Mia Kasalo. Am Donnerstag, den 7. September um 20.15 Uhr geht es los mit der Folge "Das Pubertier wird flügge". Vater Jan macht darin eine schockierende Entdeckung.

"Das Pubertier" bietet nette Unterhaltung

Pasquale Aleardi spielt den Publizisten Jan, der nicht verwinden kann, dass seine Tochter nicht mehr das anhängliche, süße Mädchen ist, das mit Kuscheltieren spielt und ihn anhimmelt. Clara findet ihren Vater ziemlich peinlich und schmeißt ihn gnadenlos aus dem Zimmer. Der Mutter Sara (Chiara Schoras) ergeht es kaum besser, und auch Claras Bruder Nick (Levi Eisenblätter) bekommt den Frust seiner großen Schwester zu spüren.

Doch das ist nicht das einzige Problem bei Familie Maybacher. Jans Mutter (Gisela Schneeberger) will ihren Mann Eberhard (Dietrich Hollinderbäumer) verlassen, weil der ein Auge auf die deutlich jüngere Heidi (Annette Frier) geworfen hat. Und dann ist da noch Jans nervige Schwester (Henriette Richter-Röhl), die so wie ihre Nichte ständig für Dramen sorgt.

Video-Reportage: Hilfe, mein Kind pubertiert!

Grundlage der Serie sind die Kolumnen und Bücher von Jan Weiler, die auch den Film "Das Pubertier" inspiriert haben, der Anfang Juli ins Kino gekommen ist. Die ZDF-Serie bietet nette Unterhaltung - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Lebensnah sind insbesondere die Szenen zwischen Pubertier Clara und ihren Eltern. Ein zugemülltes Zimmer, empörte Reaktionen auf kleine Bitten ("Warum muss ich eigentlich den ganzen Kram wegbringen?") und ständiges Abgrenzen ("Du hast in meinem Zimmer nichts zu suchen!").

Dazu die Beschwörungsformel: "ICH BIN KEIN KIND MEHR!!". Jan verzweifelt: "Das Glück des Familienlebens, wo ist es hin? In einem Moment war man noch Super-Dad, und im nächsten ist man die Pest." Allerdings: Carla ist nicht nur ein Monster. Trotz mancher Ausraster zeigt die Serie auch, wie witzig, kreativ und liebenswert die Heranwachsenen sein können, wenn sie es denn wollen.

"Das hat Spaß gemacht, diese Verzweiflung zu spielen"

Bei Aleardi weckten die Dreharbeiten Erinnerungen: "Mit 14 habe ich mich zum ersten Mal für Mädchen interessiert. Ich war trotzdem zu klein für mehr. Sie fanden es süß, aber sind trotzdem weitergezogen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Seine Rolle als Vater genoss der Schweizer Schauspieler, auch wenn sein eigener Sohn noch ein Kleinkind ist.

"Das hat Spaß gemacht, diese Verzweiflung und ständige Überforderung zu spielen." Er kann sich gut vorstellen, dass die Serie auch eine Art therapeutische Wirkung haben kann. "Wenn man über eine gewisse Sache lachen kann, dann ist das sofort im wahrsten Sinne des Wortes erleichternd", sagt Aleardi. Damit hat er nicht ganz unrecht, machen die turbulenten Folgen trotz aller Übertreibungen deutlich: Stress mit Pubertierenden ist ganz normal.

In Hoffnung auf gute Quoten wird bereits an Drehbüchern für eine zweite Staffel gearbeitet, wie ZDF-Redakteurin Heike Lagé erklärte. Auch Produzent Markus Brunnemann von Ufa Fiction hofft, dass es weitergeht. "Die Vorlage von Jan Weiler ist eine wunderbare Stoff- und Ideensammlung", sagt er. "Da gibt es noch so viel zu erzählen, was das Pubertier Carla alles anstellen kann."

Video-Reportage Pubertät: Wenn die Tochter mit 12 den ersten Freund hat
mad/Cordula Dieckmann / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.