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Aktiver Vulkan auf Island: Deutschland rüstet sich für mögliche Aschewolke

2010 flog sechs Tage lang kaum ein Flugzeug über Europa als der isländische Vulkan Eyjafjallajökull ausbrach. Gerade ist wieder ein Vulkan auf dem Inselstaat aktiv. Aber die Behörden sind vorbereitet.

Im April 2010 legte der isländische Vulkan Eyjafjallajökull den Flugverkehr über Teilen Europas lahm

Im April 2010 legte der isländische Vulkan Eyjafjallajökull den Flugverkehr über Teilen Europas lahm

Die deutschen Behörden rüsten sich für mögliche Störungen des Luftverkehrs durch den isländischen Vulkan Bárdarbunga. Ein Ausbruch und eine daraus entstehende Aschewolke auch im deutschen Luftraum können nicht mehr ausgeschlossen werden, wie das Bundesverkehrsministerium sagte.

"Alle notwendigen Vorbereitungen für den Fall eines Vulkanausbruchs sind getroffen", sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Vorgesehen sind sofortige Messungen und eine enge Abstimmung von Wetterexperten. Die Asche eines anderen isländischen Vulkans am Eyjafjalla-Gletscher hatte den Luftverkehr in Europa 2010 tagelang weitgehend lahmgelegt. Aschepartikel sind schädlich für Düsentriebwerke.

"Wir haben einen Aktionsplan erarbeitet, mit dem wir jederzeit auf aktuelle Situationen reagieren können", sagte Dobrindt. Zur Messung der Aschekonzentration steht ein Spezialflugzeug bereit, das beim Heranziehen einer Wolke von Norden in der Mitte Deutschlands starten kann. Sofort in Betrieb gehen können bundesweit 70 Infrarot-Laser für Messungen in bis zu zwölf Kilometern Höhe.

Notfallplan und Krisenstab

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stimmt sich über die aktuelle Lage mit isländischen Kollegen und Vulkanasche-Experten in London ab. Vorgesehen ist auch eine enge Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung, wie zuerst die "Bild"-Zeitung berichtete.

"Solange der Vulkan keine Asche produziert, gibt es in Deutschland keine Gefahr", sagte der Leiter des DWD-Flugwetterdienstes, Klaus Sturm, der Nachrichtenagentur DPA. Werde Asche ausgestoßen, beginne die "DWD-Taskforce Vulkanasche" mit ihrer Arbeit: Experten werten dann rund um die Uhr Daten aus und versorgen die Deutsche Flugsicherung (DFS) mit Informationen. Auch bei der DFS wird nach Angaben einer Sprecherin ein Krisenstab eingerichtet, sobald der deutsche Luftraum betroffen sei. Man entscheide dann über mögliche Einschränkungen für den Flugverkehr.

Eruption unter Gletscher

Vulkanasche ist gefährlich für Flugzeuge mit Düsentriebwerken, da sich Aschepartikel auf den Triebwerksschaufeln festsetzen können. Im schlimmsten Fall kann ein Triebwerk ausfallen. Zudem haben kleine Teilchen einen Abreibe-Effekt wie ein Sandstrahler. Sensoren der Messgeräte für Geschwindigkeit und Höhe können ausfallen.

An dem Vulkan Bárdarbunga auf Island dauerten am Donnerstag die seismischen Aktivitäten unvermindert an. Bei einem Kontrollflug über dem Gletscher Vatnajökull hatten Wissenschaftler in der Nacht eine Reihe von zehn bis 15 Meter tiefen Kesseln im Eis entdeckt. Das könnte auf eine Eruption unterhalb des Gletschers hindeuten. Ein Anstieg der Erdbebenaktivitäten sei aber nicht gemessen worden, teilte Islands Meteorologisches Institut mit.

ono/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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