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Auktion in letzter Sekunde gestoppt: Die Flaschenpost, die irrtümlich auf Ebay landete

Die wohl älteste Flaschenpost der Welt sollte im Internet verkauft werden. Aber kurz vor dem Ende scheiterte die Auktion bei einem Stand von mehr als 3600 Euro.

Der Berufsfischer Konrad Fischer fischte die 101 Jahre alte Flaschenpost aus der Ostee.

Der Berufsfischer Konrad Fischer fischte die 101 Jahre alte Flaschenpost aus der Ostee.

Die Versteigerung der wohl ältesten Flaschenpost der Welt ist gescheitert.Ebay nahm Angebot vor Auktionsende aus dem Netz. Die Enkelin des Empfängers reagierte erfreut.

Ebay begründete den Stopp mit einem Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der Verkäufer habe in der Artikelbeschreibung angegeben, dass die Flasche noch bis Jahresende im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellt sei, sagte ein Unternehmenssprecher. Verkäufer müssten aber grundsätzlich in der Lage sein, angebotene Artikel unverzüglich nach Auktionsende an den Käufer zu übergeben, sagte er.

Der Verkäufer Konrad Fischer aus Heikendorf bei Kiel hatte zunächst vermutet, die Enkelin des ursprünglichen Empfängers könnte Ansprüche geltend gemacht haben. Enkelin Angela Erdmann war nach eigenen Angaben auch entsetzt über die Versteigerung, hatte einem Anwalt geschrieben und war sogar zur Ebay-Zentrale in Berlin gefahren. Doch Ebay stoppte die Versteigerung dann aus formalen Gründen.

Erdmann reagierte erleichtert, denn sie war über die Auktion bestürzt: "Ich dachte, ich seh' nicht richtig", sagte Erdmann am Montag der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. "Die ganze Familie war total traurig und entsetzt." Fischer habe hinter ihrem Rücken gehandelt. "Das fanden wir unfair", sagte sie. Ein Ahnenforscher hatte sie im Frühjahr als Nachfahrin ausfindig gemacht. Sie hoffe nun auf eine einvernehmliche Lösung, sagte Erdmann. Sie wünscht sich, dass die Flasche dem Museum geschenkt wird.

Der Berufsfischer hatte die Flasche mit einer Postkarte aus dem Jahr 1913 im März aus der Kieler Förde gezogen. Auf der Postkarte hatte der Absender darum gebeten, die Flaschenpost an ihn zurückzuschicken. Im April 2014 erreichte die Postkarte dann endlich die Enkelin des Absenders in Berlin.

Die 101 Jahre alte Flaschenpost wird noch bis Januar 2015 im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellt. Anschließend stehe einer Versteigerung bei Ebay nichts im Wege, sagte der Unternehmenssprecher. Bei Abbruch der Auktion am Montagvormittag hatte das Gebot bei mehr als 3660 Euro gestanden.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.