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Kohlebergwerk bei Donezk: Mehr als 30 Kumpel durch Explosion getötet

Schweres Grubenunglück im Kohlebergwerk Sasjadko nahe des ostukrainischen Donezk: Eine Schlagwetterexplosion hat mehr als 30 Grubenarbeiter das Leben gekostet. Etliche Kumpel werden noch vermisst.

Angehörige von Arbeitern des Kohlebergwerks Sasjadko in Donezk warten auf neue Informationen zum Unglück

Angehörige von Arbeitern des Kohlebergwerks Sasjadko in Donezk warten auf neue Informationen zum Unglück

Bei einer Schlagwetterexplosion in einem ostukrainischen Kohlebergwerk sind am Mittwochmorgen mindestens 32 Arbeiter ums Leben gekommen. Dies hat der Präsident des ukrainischen Parlaments, Wolodymyr Groisman, bestätigt.

Nach Angaben eines Vertreters der unabhängigen Bergarbeitergewerkschaft, Michail Wolynez, hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks mehr als 200 Arbeiter in der Mine auf, über 50 arbeiteten demnach in unmittelbarer Nähe der Explosion. Fünf Arbeiter wurden nach seinen Angaben mit schweren Brandverletzungen geborgen.

Helfer haben Unglücksort noch nicht erreicht

Die Rettungskräfte seien bisher noch nicht vorgedrungen zu dem Unglücksort, der sich in einem von den Aufständischen kontrolliertem Gebiet befinde, teilte ein lokaler Behördenvertreter der Rebellen mit. Die Ursache für die Detonation ist derzeit noch unklar.

In den vergangenen Jahren war im Donbass immer wieder zu schweren Unglücken gekommen. So wurden 106 Menschen bei einer Explosion in 2007 getötet.

mod/DPA/AFP / DPA
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