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Berliner East Side Gallery Zunächst kein weiterer Teilabriss der Mauer

"Die Mauer muss bleiben" - der Protest gegen einen Teilabriss der Berliner East Side Gallery blieb nicht folgenlos. Weitere Lücken werden erst mal nicht gerissen.

Nach massiven Protesten ist der weitere Abriss von Teilen der weltbekannten #Link;http://www.stern.de/panorama/east-side-gallery-berlin-tausende-protestieren-gegen-teilabriss-1978942.html;Berliner East Side Gallery# vorerst ausgesetzt. Wie es weitergeht, werde beim "Forum Stadtspree" am 18. März besprochen, sagte am Montag ein Sprecher des Investors Maik Uwe Hinkel. Damit wurden Medienberichte bestätigt. Hinkel will zwischen der Spree und dem längsten noch erhaltenen Stück der Berliner Mauer ein Wohnhochhaus errichten. An der bemalten Open-Air-Galerie protestierten am Montag wieder Vertreter von Bürgerinitiativen mit einer Mahnwache.

Ursprünglich sollten an diesem Montag weitere Teile aus dem längsten noch erhaltenen Mauerstück herausgetrennt und später an anderer Stelle wieder aufgestellt werden. Es geht um eine rund 20 Meter lange Lücke. Am Sonntag hatten sich rund 6000 Menschen mit einer Demonstration für den Erhalt des historischen Erbes eingesetzt.

Investor Hinkel ist bereit für neue Planungen

Unklar ist aber, für welches Bauprojekt die Mauerlücke direkt gebraucht wird. Während die Gegner das geplante Luxus-Wohnhaus für ursächlich halten, gaben Bezirk und Investor an, dass die Mauerteile für den Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Brommybrücke weichen sollen.

Der Sprecher des Investors sagte, der Regierende Bürgermeister #Link;http://www.stern.de/politik/deutschland/klaus-wowereit-90250530t.html;Klaus Wowereit# (SPD) habe am Sonntag mit Hinkel telefoniert. "Wir waren schon immer dialogbereit", sagte er. Investor Hinkel bestätigte die Bereitschaft zum Umplanen, falls der Nachbar, ein israelischer Investor, mitmache. Am Freitag war ein bemaltes Mauerstück herausgebrochen worden. Nach Protesten wurden die weiteren Arbeiten an dem Tag gestoppt. Mit einer Online-Petition werden Unterschriften für den Erhalt gesammelt.

DPA DPA

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