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Tierschützer warnen Igel von Mähroboter verstümmelt: So gefährlich sind automatische Rasenmäher für Gartentiere

Mähroboter erleichtern den Menschen das alltägliche Leben – doch für kleine Tiere stellen sie oftmals eine große Gefahr dar. Denn automatische Rasenmäher machen keinen Halt vor kleinen und größeren Gartentieren. Dies hat zum Teil fatale Folgen, wie Tierschützer berichten. Auch dieser kleine Igel wurde Opfer eines automatischen Mähroboters. Schwerverletzt wurde das Tier beim Verein Wildtiere OWL abgegeben und schließlich in einer Tierarztpraxis versorgt.
"In freier Wildbahn wären seine Wunden innerhalb kürzester Zeit von Fliegen und Maden befallen gewesen und seine Chancen gering." (Wildtiere OWL e.V.)
Der Verein mit Sitz in Bielefeld sagt, es handele sich bei dem Vorfall um keine Seltenheit. Häufig würden die Tiere ein Zusammentreffen mit den Maschinen nicht überleben:   "Glück gehabt kleiner Stachelritter." Mit ihrem Posting wollen die Aktivisten auf die Gefahren für Tiere von Mährobotern, Fadensensen und Laubsaugern aufmerksam machen. Auch die Naturschutzorganisation LBV warnt vor dem Gebrauch der Roboter: "Die Geräte können Igel skalpieren und kleine Tiere auch ganz überrollen und zerhäckseln."  Tierschützer empfehlen dringend, die automatischen Mäher nur tagsüber und niemals unbeaufsichtigt laufen zu lassen. 
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Der Verein Wildtiere OWL macht mit einem aktuellen Fall auf ein leider nicht seltenes, aber fatales Problem aufmerksam: Gartentiere werden durch Mähroboter oft schwer verletzt oder getötet. 

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