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Hamburger Abenteurerpaar ermordet: Das schreckliche Ende eines Lebenstraums

Vor wenigen Wochen sprach ein Hamburger Ehepaar im stern über seine abenteuerlichen Reisen mit dem Campingwagen und die große Freiheit. Die nächste Fahrt nahm nun ein tragisches Ende.

Von Daniel Bakir

Silke G. und Peter H. lebten ihren Traum: Mit dem Campingwagen entdeckten sie fremde Länder und Landstriche, fuhren kreuz und quer durch Europa - genossen ihre Freiheit nach der Pensionierung. "Wir haben uns immer vorgenommen, nicht mehr Jahre zu arbeiten als nötig", sagte Peter H. noch vor wenigen Wochen im stern. Das Rentnerpaar berichtete offen über sein Abenteuerleben, sein Faible für Osteuropa und ließ sich gut gelaunt vor seinem Wohnwagen fotografieren.

Am vergangenen Wochenende endete der Traum ebenso abrupt wie grausam. Das Paar war zu einer mehrwöchigen Tour nach Polen und in die Ukraine aufgebrochen, machte am Wochenende Halt in Warschau. Dort überfielen unbekannte Täter die 62-jährige Frau und den 61-jährigen Mann in ihrem Campingwagen und ermordeten sie. Die Eheleute wurden am Samstagmorgen in einer abgelegenen Grünanlage in und vor ihrem Campingwagen aufgefunden - mit Kopfschüssen geradezu hingerichtet. Die Hamburger Staatsanwaltschaft geht von einem Raubmord aus. Beamte der Mordkommission aus der Hansestadt unterstützen die polnische Polizei bei der Aufklärung des Verbrechens.

Lieber am Waldrand als am Pool

Das lebenslustige Paar stammt aus Hamburg-Schnelsen. In ihrer 68-Quadratmeter-Wohnung hielten es die beiden aber nie lange aus. Mehrmals im Jahr machten sie mehrwöchige Touren mit ihrem VW-Allrad-Crafter, den sie vor ihrer Pensionierung 2007 zu einem Wohnmobil ausgebaut hatten. Der ehemalige Versicherungsangestellte und die frühere Buchhalterin investierten damals 35.000 Euro in den Kastenwagen und ließen ihn für weitere 40.000 Euro zu einem Geländewohnmobil ausbauen - mit Gasherd, Spüle, Kühlschrank, Toilette, Nasszelle, und 100-Liter-Frischwassertank. Das Geld kam aus der Lebensversicherung.

Fremde Regionen, fremde Menschen und unberührte Natur wollten die Hamburger kennen lernen - das sei ihr Antrieb, erklärten sie noch im März im stern. "Das sind ganz besondere Erlebnisse, gerade wenn man hier in einer Großstadt wohnt", betonte G. damals. Besonders wichtig war es ihnen, nicht nur die ausgetretenen Touristenpfade zu gehen, sondern auch querfeldein zu fahren und wild zu campen. "Ich stehe lieber irgendwo am Waldrand, als mit einem Caipirinha im Pool", erklärte Peter H. damals. Heute hätte er seinen 62. Geburtstag gefeiert.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.