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Hochwasser-Schäden Reparatur von Autobahnen wird noch Monate dauern – auch Bahnverkehr noch beeinträchtigt

Hochwasser-Schäden: Reparatur von Autobahnen wird noch Monate dauern – auch Bahnverkehr noch beeinträchtigt
© Vincent Kempf/ / Picture Alliance
In den vom Hochwasser betroffenen Gebieten ist weiterhin mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Straßen müssen repariert werden, auch im Zugverkehr gibt es noch Störungen. 

Nach der Unwetterkatastrophe müssen sich Autofahrer auf den Autobahnen 1 und 61 im Süden Nordrhein-Westfalens noch monatelang auf Beeinträchtigungen einstellen. Bei den Kommunen Erftstadt und Swisttal hatten die Wassermassen Teile der Fahrbahn weggerissen. Die Schadensbegutachtung laufe noch, erst danach könnten die Bauarbeiten beginnen, sagte ein Sprecher der Autobahngesellschaft des Bundes am Sonntag. Wie lange die Reparatur dauern werde, könne er nicht sagen. Sehr wahrscheinlich geht es aber um mehrere Monate.

Vollsperrungen auf A1 und A61

Bis auf Weiteres gelten Vollsperrungen auf der A1 zwischen dem Autobahndreieck Erfttal und der Anschlussstelle Hürth in der einen Fahrtrichtung und in der anderen Fahrtrichtung vom Kreuz Köln-West bis nach Erfttal, wie die Autobahngesellschaft mitteilte. Die A61, die sich bei Erftstadt mit der A1 verbindet, ist in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim voll gesperrt. Die aktuelle Lage bei Sperrungen und Staus finden Sie an dieser Stelle beim ADAC.

Grund für die Sperrungen sind nicht nur die beiden Abbruch-Stellen. An anderen Stellen der gesperrten Strecken ist es nach den Worten des Autobahn-Sprechers noch unklar, ob der Untergrund instabil ist. "Es gibt noch viele Unterspülungen - in verschiedenen Abschnitten muss man damit rechnen, dass etwas nachrutscht oder wegbricht."

Gutachter würden die Abschnitte untersuchen und gegebenenfalls wieder freigeben, so der Sprecher. Zur Erkundung schickt die Autobahngesellschaft Lastwagen auf die Strecke, um etwaige Rissbildung zu beobachten. Erst wenn die Autobahn stabil sei, könnten gewisse Strecken schrittweise freigegeben werden - möglicherweise zunächst ein Fahrstreifen mit Geschwindigkeitsbegrenzung. "Es muss absolut sicher sein", betonte der Sprecher.

Auch Bahnverkehr noch beeinträchtigt

Auch im Bahnverkehr ist als Folge der Unwetter noch weiter mit Einschränkungen zu rechnen. "Aufgrund von Unwetterschäden kommt es auch am Montag in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu Verspätungen und Zugausfällen im Bahnverkehr", teilt die Bahn auf ihrer Webseite mit. Aufgrund der Beeinträchtigung werde Reisenden empfohlen, NRW wenn möglich zu umfahren und Reisen in das Bundesland gegebenenfalls zu verschieben oder vermeiden. Eine aktuelle Übersicht über alle Zug-Störungen finden Sie hier. 

rös DPA

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