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Hurrikan am 4. Juli "Arthur" verdirbt Amerikanern den Nationalfeiertag


Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern, das Meer aufgewühlt: Hurrikan "Arthur" rauscht derzeit an der Ostküste der USA entlang. Viele Feiern zum Independence Day wurden abgesagt.

Der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern auf die USA zuziehende Wirbelsturm "Arthur" ist in der Nacht zum Freitag auf die Ostküste des Landes getroffen. Das Auge des Hurrikans traf nach Angaben der Wetterbehörden zuerst den Bundesstaat North Carolina und könnte - falls sich die Befürchtungen bewahrheiten - eine Sturmflut auslösen. Millionen Bewohner in Meeresnähe waren vorab vor "hohen und zerstörerischen Wellen" gewarnt worden.North Carolinas Gouverneur Pat McCrory hatte die Bevölkerung aufgerufen, keine "Dummheiten" zu machen und Küstengebieten fernzubleiben.

Meteorologen warnen vor allem vor tückischen Strömungen im Meer. Im Laufe des Samstags soll der Sturm die Badeorte am Cap Cod in Massachusetts erreichen. Auch die Haupststadt Washington dürfte nicht verschont bleiben. Präsident Barack Obama halte sich über den Gang des Unwetters auf dem Laufenden, berichtet der TV-Sender CNN.

Nationalfeiertag fällt buchstäblich ins Wasser

Durch den ersten Wirbelsturm des Jahres könnte für viele Amerikaner der Nationalfeiertag am 4. Juli buchstäblich ins Wasser fallen. Medienberichten zufolge wurden alleine an den Stränden von North und South Carolina eine halbe Million Urlauber für das lange Wochenende erwartet, wegen der befürchteten Sturmflut mussten Campingplätze aber vorsorglich evakuiert werden. In vielen Gemeinden in Küstennähe seien die traditionellen Feuerwerke zum "Fourth of July" abgesagt worden. Die Hurrikan-Saison im Atlantik dauert vom 1. Juni bis zum 30. November.

mod/AFP/DPA DPA

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