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Drogenschmuggler in Indonesien: Auf verurteilte Australier warten schon die Särge

Keine Gnade trotz Protesten: In Indonesien sollen zehn ausländische Heroinschmuggler, darunter zwei Australier und ein Brasilianer, erschossen werden. Ihre Särge stehen schon bereit.

Der zum Tode verurteilte Australier Andrew Chan wird von einer Speazialeinheit ins Gefängnis transportiert

Der zum Tode verurteilte Australier Andrew Chan wird von einer Speazialeinheit ins Gefängnis transportiert

Ungeachtet der Proteste im Ausland laufen in Indonesien die Vorbereitungen für die Hinrichtung mehrerer ausländischer Rauschgiftschmuggler auf Hochtouren. Die Särge stünden bereit, berichtete ein Beerdigungsinstitut. Einen Termin für die Hinrichtung gebe es noch nicht, sagte Tony Spontana, Sprecher des Generalstaatsanwalts, am Freitag. Geplant war zunächst Februar, aber der Termin wurde mehrfach verschoben. Unter anderem waren die Zellen nicht fertig, in der die Häftlinge die letzten Stunden verbringen. "Wir sind mit den Vorbereitungen aber fast fertig", sagte Spontana.

Zehn Särge seien bestellt worden, berichtete ein Beerdigungsinstitut in Cilacap nahe der Insel Nusakambangan der Zeitung "Jakarta Post". Dort vollstrecken Erschießungskommandos die Todesstrafe. "Sie sind fertig wie bestellt", sagte ein Mitarbeiter des Instituts GKJ. Ein Sarg sei mit Überlänge bestellt worden. GKJ fertigte auch die Särge für die fünf dort im Januar hingerichteten ausländischen Schmuggler.

Alle Gnadengesuche abgelehnt

Unter den Todeskandidaten sind die Australier Andrew Chan, 31, und Myuran Sukumaran, 33, sowie ein Brasilianer und andere Ausländer. In Australien läuft seit Tagen eine große Kampagne für die Verurteilten. Sie flogen 2005 bei dem Versuch auf, mit Kurieren mehr als acht Kilogramm Heroin von Bali nach Australien zu schmuggeln. Sie bereuten die Tat und seien geläutert, sagen Anwälte und Angehörige. Premierminister Tony Abbott hat sich mehrfach für sie eingesetzt. Indonesiens Präsident hat aber alle Gnadengesuche abgelehnt.

Der Brasilianer Rodrigo Gularte, 42, sei schizophren und müsse verschont werden, verlangte seine Familie. Generalstaatsanwalt Muhammad Prasetyo sicherte zu, dass ein Arzt den Mann erneut untersuchen werde, wie das Nachrichtenportal Kabar24 berichtete. Eine Diagnose halte die Hinrichtung aber nicht unbedingt auf, zitierte das Portal ihn. "Nur Schwangere und unter 18-Jährige sind von der Todesstrafe ausgenommen", sagte der Generalstaatsanwalt nach diesen Angaben.

ivi/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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