Sternschnuppen
Freie Wünsche am Nachthimmel: Die Lyriden kehren im April zurück

Lyriden ziehen durch die Nacht. Im April 2026 sind die Sternschnuppen besonders gut zu sehen
Lyriden ziehen durch die Nacht. Im April 2026 sind die Sternschnuppen besonders gut zu sehen
© Daniel Reinhardt / DPA
Bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde rauschen über Deutschland. Wann die Beobachtungsbedingungen ideal werden, und warum eine Nacht in dieser Woche besonders herausragt.

Sternschnuppen-Fans dürfen wieder nach oben schauen: Die Lyriden ziehen derzeit über den Nachthimmel. Ihren Höhepunkt erreicht der Meteorstrom am Abend des kommenden Mittwochs, 22. April 2026. 

Die beste Uhrzeit zum Beobachten

Die Beobachtungsbedingungen für die sogenannten Lyriden seien am besten von 1 Uhr bis morgens vor dem Einsetzen der Dämmerung, sagt Uwe Pilz, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Erst ab Mitternacht stehe der sogenannte Radiant – der Ausstrahlungspunkt der Meteore – hoch genug am Himmel. Er liegt zwischen dem Herkules-Viereck und dem Sternbild Leier.

Ein entscheidender Vorteil in diesem Jahr: „Diese günstige Lage und die Abwesenheit des Mondes am Morgenhimmel lassen für diese Nacht ein schönes Himmelsschauspiel erwarten“, so Pilz. 

Lyriden: 15 bis 20 Sternschnuppen pro Stunde

Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Mit 15 bis 20 Sternschnuppen pro Stunde könne man laut Pilz rechnen. Auch in den Nächten vor und nach dem Maximum lohne sich der Blick nach oben.

Beeindruckend ist vor allem ihr Tempo: Mit rund 50 Kilometern pro Sekunde (180.000 Kilometer pro Stunde) rasen die Meteore in die Erdatmosphäre und verglühen dort. Ihr Ursprung liegt weit draußen im All: Die Lyriden sind abgesplitterte Bruchstücke des Kometen C/1861 G1 (Thatcher).

DPA
axp

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