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Nachrichten aus Deutschland Zwölfjähriger in Packstation eingeschlossen – Feuerwehr muss ihn befreien

Ein Zwölfjähriger ist in Dortmund in ein Paketfach geklettert und musste von der Feuerwehr befreit werden
Ein Zwölfjähriger ist in Dortmund in ein Paketfach geklettert und musste von der Feuerwehr befreit werden
© Lino Mirgeler / DPA
Bielefeld: Autofahrer fährt viermal in selbe Radarfalle +++ Heidelberg: Mann reißt Taube den Kopf ab  +++ Kriegsfeld: Frau bei Spaziergang mit Enkeln von Auto erfasst und gestorben +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland. 

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Top-Meldung

Zwölfjähriger in Packstation eingeschlossen - Feuerwehr befreit ihn

Ein Zwölfjähriger ist in Dortmund in ein Paketfach geklettert und musste von der Feuerwehr befreit werden. Drei Kinder hatten an der Packstation gespielt, wie die Feuerwehr am Sonntagmorgen mitteilte. Dabei stieg der Zwölfjährige am Samstagabend in ein Paketfach, die beiden anderen Gleichaltrigen schlossen das Fach "und gaben einen Versandcode ein", hieß es. Das Paketfach ließ sich der Feuerwehr zufolge auch von einem Mitarbeiter der Packstation nicht mehr öffnen. Die Einsatzkräfte befreiten den eingeschlossenen Jungen. Er blieb demnach unverletzt. 

In der Regel stehen die Paketfächer nicht einfach offen, erklärte die Feuerwehr. Dennoch schafften es die Kinder, ein Fach durch "wildes Herumdrücken auf dem Display" zu öffnen.

Am vergangenen Wochenende hatte es einen ähnlichen Fall in Wuppertal gegeben. Dort war ein Kind beim Spielen in eine Packstation gekrabbelt und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien.  

Denkendorf: 18 Verletzte bei großem Unfall auf A9 in Oberbayern

Bei der Massenkarambolage auf der Autobahn 9 in der Nähe von Ingolstadt sind 18 Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren in den Unfall nach einem Hagelschauer am Freitag 65 Fahrzeuge verwickelt. Die Behörden gingen am Nachmittag von drei Schwer- und 15 Leichtverletzten aus. Mehrere Hubschrauber und zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz.

18 Autos und acht Lastwagen wurden bei dem Massenunfall zwischen dem oberbayerischen Denkendorf und Lenting in Fahrtrichtung München beschädigt. Die Bergung auf der starkbefahrenen Autobahn sollte sich nach Angaben einer Polizeisprecherin bis in den Abend ziehen. Von einem Hubschrauber aus machten sich die Beamten einen Überblick über die Lage.

Plötzlich einsetzender Hagel war nach ersten Erkenntnissen der Ermittler der Grund für den Unfall. Dieser wurde der Sprecherin zufolge auf der Fahrbahn zu Matsch, auf dem viele Fahrzeuglenker ins Rutschen gerieten.

Der Verkehr staute sich in Richtung München auf rund 18 Kilometer Länge. Die Polizei rief Auto- und Lastwagenfahrer zu Geduld auf. Die Gegenspur in Richtung Nürnberg wurde kurzfristig gesperrt, da die Feuerwehr auf der Gegenfahrbahn Platz für die Bergung benötigte, wie die Polizeisprecherin berichtete. Bilder zeigten, dass Feuerwehrleute Verletzte mit schwerem Gerät aus mindestens einem Unfallwrack befreien mussten.

Quelle: dpa

Weitere Nachrichten von Freitag, 19. März 2021

Karlsruhe: Wildschweine überrennen Schulkinder und bauen Unfälle

Wildschweine haben im Stadtgebiet von Karlsruhe Schulkinder überrannt und Unfälle gebaut. Zunächst lief am Freitagmittag eine Wildsau in die Beifahrerseite eines fahrenden Autos, wie die Polizei in Karlsruhe mitteilte. Anschließend rannte dasselbe Tier in einer anderen Straße in einen weiteren Wagen. In beiden Fällen entstanden jeweils 1500 Euro Schaden.

Anschließend lief das verletzte Schwein von hinten in eine Gruppe von Viertklässlern, die unterwegs zu einem Spielplatz waren. Drei der Kinder stürzten zu Boden. Sie kamen aber mit einigen Schrammen und einem gehörigen Schrecken davon. Gemeinsam mit einem zweiten Tier flüchtete die Wildsau weiter, ihre Spur verlor sich schließlich im Garten eines Mehrfamilienhauses.

Parallel zu der Flucht der beiden Schweine tauchte am Rande einer Demonstration mit rund 500 Teilnehmern auf dem Karlsruher Schlossplatz eine Sau mit zwei Frischlingen auf. Die kleine Rotte kam der Versammlung nach Polizeiangaben "bedrohlich nahe", zog dann aber weiter in Richtung des Bundesverfassungsgerichts zum Schlossgarten. Dort verschwand das Trio schließlich. Vermutlich gehörten alle Tiere ursprünglich zur selben Rotte.

Quelle: AFP

Bielefeld: Autofahrer fährt viermal in selbe Radarfalle

Ein Autofahrer ist in Bielefeld binnen zwei Stunden viermal deutlich zu schnell in dieselbe Radarfalle gefahren. Der Mann sei im Firmenwagen eines Heidelberger Unternehmens in einer Tempo-30-Zone unterwegs gewesen, teilte die Polizei am Freitag mit. Jedes Mal sei er dabei "geblitzt" worden. "Das hätte er eigentlich merken müssen", sagte eine Polizeisprecherin.

Das erste Mal sei er 28 Kilometer pro Stunde zu schnell gewesen, dann 21 und 31 km/h zu schnell. Das vierte Mal rauschte er dann nur noch mit 18 Kilometer pro Stunde zu schnell in die Radarfalle. Dem Mann, der einen Monat nach seiner Serie noch nicht identifiziert war, drohen nun ein Fahrverbot, Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei und die Zahlung einer größeren Geldsumme.

Quelle: dpa

Ahlen: Mitbewohner in Ahlen ermordet? 20-Jähriger in U-Haft

Ein 20-Jähriger, der auf einer Polizeiwache die Tötung seines Mitbewohners in Ahlen gestanden hatte, ist in Untersuchungshaft genommen worden. Der Beschuldigte sei dringend verdächtig, das Opfer in der westfälischen Stadt heimtückisch ermordet und später einen Brand in der Wohnung gelegt zu haben, um die Straftat zu verdecken, teilte die Staatsanwaltschaft Münster am Freitag mit. Einer Obduktion zufolge waren Messerstiche in den Oberkörper des 21-Jährigen ursächlich für seinen Tod. Eine Richterin erließ Haftbefehl wegen Mordes und besonders schwerer Brandstiftung. Am Donnerstag hatte sich der Afghane selbst auf einer Polizeiwache gemeldet und die Tat gestanden.

Quelle: dpa

Heidelberg: Mann reißt Taube in der Innenstadt den Kopf ab

Ein Mann hat am Donnerstag auf einem zentralen Platz in der Heidelberger Innenstadt einer Taube den Kopf abgerissen. Der 49-Jährige gab später an, dass der Vogel sich an seinem Mittagessen zu schaffen gemacht habe, wie die Polizei am Freitag erklärte. Daraufhin habe er das Tier gefangen und enthauptet. Mehrere Zeugen alarmierten daraufhin die Polizei.

Der Mann, der im Rhein-Neckar-Kreis wohnt, wurde vorläufig festgenommen. Sieben Beamte mussten außerdem die aufgebrachte Menge beruhigen. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Quelle: AFP

Kriegsfeld: Frau bei Spaziergang mit Enkeln von Auto erfasst und gestorben

Bei einem Spaziergang mit dem wenige Monate alten Enkel im Kinderwagen und dessen elfjähriger Schwester ist eine 60-Jährige am Rand einer Landstraße in Rheinland-Pfalz von einem Auto angefahren und getötet worden. Auch der Kinderwagen des Babys sei am Donnerstagnachmittag vom Wagen eines 71-Jährigen erwischt und durch die Luft geschleudert worden, sagte ein Polizeisprecher. Der kleine Junge sei aber unverletzt geblieben und zur Überwachung in ein Krankenhaus gekommen. Die Frau starb in einer Klinik, die Elfjährige wurde nicht verletzt.

Der 71-Jährige habe vermutlich gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen: Die drei waren demnach am von ihm aus gesehenen linken Straßenrand unterwegs, teilte die Polizei mit. Ein Kriseninterventionsteam sei zur Unfallstelle im Donnersbergkreis etwa 50 Kilometer südlich von Mainz gerufen worden, sagte der Polizeisprecher. Ein solches Team betreut bei psychisch traumatisierenden Unfällen. Gegen den Mann wurden - wie bei tödlichen Unfällen üblich - Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen.

Quelle: DPA

Isny: Kleinkind stürzt aus dem dritten Stock und verletzt sich schwer

Ein drei Jahre altes Kind ist nach einem Sturz aus dem Fenster im dritten Stock in Isny (Kreis Ravensburg) schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge hatte das Kleinkind am Donnerstag zusammen mit einem weiteren Kind beim Spielen ein Hochbett vom Fenster weggeschoben und dieses geöffnet. Das Kind stürzte aus einer Höhe von etwa neun Metern auf den Rasen neben dem Haus, zog sich Kopfverletzungen zu und wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die genauen Umstände waren noch unklar.

Quellen: dpa, Polizeipräsidium Ravensburg

Hamburg: Fahrer von Miet-Lkw verschätzt sich - Haus beschädigt

Der Fahrer eines Miet-Lkws hat sich in Hamburg in eine viel zu kleine Durchfahrt gewagt und beim Rangieren ein Haus und den Laster schwer beschädigt. Große Teile der Fassade brachen ab oder mussten gelöst werden, weil sie herunterzufallen drohten, wie die Polizei mitteilte. Es handelt sich um eine enge und niedrige Gasse, die durch ein Mehrfamilienhaus von der Straße zum Hinterhof führt.

Warum der Mann die Durchfahrt nehmen wollte, war zunächst unklar. Der 29-Jährige sei in der Gasse hängen geblieben, habe dann zurückgesetzt und dabei den Schaden angerichtet, so ein Polizeisprecher. Das Haus wurde abgesichert, die Wohnungen bleiben aber bewohnbar.

In einer Wohnung fanden Polizisten bei der Überprüfung zudem einige Hanfpflanzen. Darüber hatte zunächst die "Bild"-Zeitung berichtet.

Quelle: DPA

Bilder zeigen wie Corona die Welt verändert h

Celle: Nagellackentferner und Zigarette als Brandauslöser

Eine Flasche Nagellackentferner und eine Zigarettenkippe haben bisherigen Erkenntnissen zufolge einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Celle (Niedersachsen) verursacht - mit zwei Verletzten. Der Bewohner der Wohnung, in der das Feuer ausbrach, gab an, die Flasche mit dem Nagellackentferner sei ihm heruntergefallen und zerbrochen. Vor Schreck habe er seine Zigarette in die Lache fallen lassen, woraufhin es eine Stichflamme gegeben habe, wie die Polizei weiter mitteilte.

Das Mehrfamilienhaus wurde wegen des Feuers am Donnerstagabend geräumt. Eine 79 Jahre alte Bewohnerin und ein 63 Jahre alter Bewohner erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Der Bewohner der Brandwohnung, die komplett zerstört wurde, blieb unverletzt.

Quelle: DPA

Nachrichten von Donnerstag, 18. März 2021

Neuss: Streit beim Gassigehen: Halter soll auf Halterin geschossen haben

Ein Streit zwischen Hundehaltern ist in Neuss derart eskaliert, dass ein Schuss gefallen sein soll. Vermutlich aus einer Schreckschusspistole soll das Herrchen dreier großer schwarzer Hunde auf eine andere Hundehalterin geschossen haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie blieb unverletzt, erstattete aber Anzeige. Dabei gab sie an, in der Vergangenheit mit dem Mann in Konflikt geraten zu sein, weil er sich darüber beschwert habe, dass sie ihren Hund nicht anleine. Als sie den Unbekannten am Dienstag ansprach, habe er eine schwarze Pistole gezogen und geschossen. Die Polizei hofft, den Schützen mithilfe von Zeugen und Hinweisen finden zu können.

Quelle: dpa

Hannover: Kleinkind wird vom Auto der Eltern überrollt und stirbt

Ein 18 Monate altes Kind ist vor einer Kindertagesstätte in Hannover vom Auto der eigenen Eltern überrollt worden und gestorben. Der kleine Junge sei zunächst wiederbelebt worden, dann aber im Krankenhaus gestorben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Aus zunächst ungeklärter Ursache habe sich das Auto in Bewegung gesetzt und dabei das Kleinkind tödlich verletzt. Notfallseelsorger betreuten den 32 Jahre alten Vater und die 30 Jahre alte Mutter sowie Zeugen des Unfalls, darunter Kita-Kinder. Die Polizei Hannover ermittelt gegen die Eltern wegen fahrlässiger Tötung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei hielt die Familie mit ihrem Wagen am Morgen vor der Kita im Stadtteil Bothfeld, um die vier Jahre alte Tochter in den Kindergarten zu bringen. Als die Mutter mit den beiden Kindern das Auto verließ, setzte sich der Wagen in Bewegung und überrollte den kleinen Sohn. Die Eltern und Zeugen versuchten, das Kleinkind wiederzubeleben. Dann übernahmen Rettungskräfte und fuhren das Kind in eine Klinik.

Quelle: DPA

Düsseldorf: Fußgänger niedergeschossen – Mordkommission ermittelt

Ein 49-jähriger Fußgänger ist in Düsseldorf niedergeschossen worden. Der Mann sei in der Nacht zum Donnerstag aus einer Straßenbahn gestiegen, als er bemerkt habe, dass er von mehreren anderen Männern verfolgt wurde, sagte ein Polizeisprecher. Es sei zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf einer aus der Gruppe eine Waffe gezogen und geschossen habe. Danach sei die Gruppe davongerannt. Das Opfer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Am Tatort wurden Spuren gesichert. Die Polizei rief Zeugen des Geschehens auf, sich zu melden. Zu möglichen Hintergründen der Tat hielten die Ermittler sich bedeckt.

Quelle: dpa

Münster: 20-Jähriger gesteht auf Polizeiwache Tötung eines Bekannten

Ein 20-jähriger Mann hat am Donnerstagmorgen auf einer Polizeiwache in Ahlen die Tötung eines Bekannten gestanden. Polizeibeamte und die Feuerwehr hätten unter der angegebenen Ahlener Adresse einen toten 21-Jährigen und Brandspuren gefunden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der 20--Jährige wurde festgenommen und eine Mordkommission eingesetzt. Die Hintergründe waren zunächst völlig unklar. Beide Männer hätten dieselbe Meldeadresse, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es müsse ermittelt werden, ob sie Nachbarn waren oder sich eine Wohnung geteilt hätten. Der Tote werde in der Universitätsklinik Münster obduziert.

"Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang. Wir werden nun den 20-Jährigen und mögliche Zeugen befragen, sowie eine umfangreiche Spurensuche und -sicherung vornehmen", erklärte der Leiter der Mordkommission laut Mitteilung.

Quelle: DPA

Köln: Betrug mit Corona-Soforthilfen – Durchsuchungen

Wegen eines mutmaßlich großangelegten Betrugs mit Corona-Soforthilfen hat die Polizei am Donnerstag 58 Wohnungen und Firmen in mehreren nordrhein-westfälischen Städten und in Berlin durchsucht. Ein per Haftbefehl gesuchter 52 Jahre alter Verdächtiger aus Grevenbroich sei festgenommen worden, teilte die federführende Kölner Staatsanwaltschaft mit. Die Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen werde längere Zeit dauern.

Die insgesamt rund 30 Beschuldigten würden verdächtigt, in der ersten Jahreshälfte 2020 in mehr als 40 Fällen Corona-Soforthilfen im Gesamtumfang von 450.000 Euro zu Unrecht beantragt zu haben. Im Endeffekt hätten sie so gut 170.000 Euro erhalten. Unter anderem sollen sie Anträge für Unternehmen gestellt haben, die nicht oder nicht mehr am Markt tätig waren.

Den Verdächtigen werde zudem Beihilfe zur Insolvenzverschleppung und zum schweren Bankrott vorgeworfen. An den Durchsuchungen waren rund 140 Ermittler beteiligt.

Quelle: DPA

Adelmannsfelden: Truthahn prallt gegen Auto – Totalschaden

Ein Truthahn ist in Ostwürttemberg so heftig gegen ein Auto geprallt, dass die Besitzerin ihren Wagen nun beim Schrottplatz abgeben kann. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte zuvor eine Zeugin beobachtet, wie der Vogel am Ortsausgang von Adelmannsfelden im Ostalbkreis mehrfach die Fahrbahn überquerte.

Plötzlich sei das Tier losgeflogen und gegen das Auto einer 40 Jahre alten Frau geprallt. Das Fahrzeug sei durch den Schlag im vorderen Bereich so heftig beschädigt worden, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand, heißt es von der Polizei. Indes sei der Truthahn nach dem Vorfall am Mittwoch unverletzt geblieben. "Er wurde letztlich in den Wald verscheucht", heißt es von der Polizei.

Quelle: DPA

Nordhausen: Erfundene Entführung – Elfjähriger löst Polizeieinsatz aus

Weil er herausfinden wollte, ob echte Polizeieinsätze wie im Fernsehen stattfinden, hat ein Elfjähriger sich eine Entführungsgeschichte ausgedacht. Die angebliche Zeugenaussage des Jungen im thüringischen Nordhausen löste am Mittwoch eine umfangreiche Suche der Polizei nach einer entführten Frau aus, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag mitteilte. Nach längerer Befragung stellte die Geschichte sich als erfunden heraus.

Der Elfjährige hatte sich bei der Polizei gemeldet und sehr detailliert beschrieben, dass er beobachtet habe, wie eine Frau in ein Auto gezerrt und entführt worden sei. Nach eineinhalb Stunden Befragung gestand der Junge die Erfindung der Geschichte. Der Polizeieinsatz war währenddessen bereits angelaufen. Unter anderem waren Spezialkräfte, ein Hubschrauber und die Kriminalpolizei im Einsatz.

Quelle: DPA

Hamburg: Drei Frauen gewinnen Stipendium für Nichtstun

Hilistina Banze, Mia Hofner und Kimberley Vehoff sind die Gewinnerinnen der drei mit jeweils 1600 Euro dotierten Stipendien für Nichtstun der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK). "Ich bin total happy, umgangssprachlich würde man sagen "geflasht", sagte Initiator Friedrich von Borries am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur über das weltweite Echo. Menschen aus aller Welt - darunter Wissenschaftler, Künstler, aber auch Kinder und Rentner - hätten an dem Projekt teilgenommen. Die Jury habe die Gewinnerinnen aus insgesamt 2864 Bewerbern aus 70 Ländern ausgewählt.

"Ich werde mein Kopftuch eine Woche nicht tragen", so das Vorhaben von Hilistina Banze. Die Sozialpädagogin und Integrationsberaterin aus Hamburg möchte ihr auf drei Millimeter kurzrasiertes Haar zeigen und so gleich mehreren Rollenklischees entgegentreten. Mia Hofner, Studentin aus Köln, will für zwei Wochen keine verwertbaren, personenbezogenen Daten über sich generieren. Und Kimberley Vehoff, Fachkraft für Lebensmitteltechnik aus Bad Fallingbostel, will ihren Beruf nicht mehr ausüben, weil ihre sozialen Beziehungen unter wechselnden Früh-, Spät- und Nachtschichten leiden.

Quelle: DPA

Remchingen: Amok-Fehlalarm an Schule 

Ein Amokalarm in einer Grund- und Werkrealschule in Remchingen (Baden-Württemberg) am Mittwoch hat sich als Fehlalarm herausgestellt. Der Einsatz mit rund 30 Polizeibeamten sei am Nachmittag nach etwa eineinhalb Stunden beendet worden, sagte ein Polizeisprecher. Danach kümmerten sich noch Betreuer um die Lehrkräfte und rund 30 Schüler, die zum Zeitpunkt des Alarms in der Schule ausharren mussten.

Hinweise auf Schüsse oder eine verdächtige Person hatte es zuvor nicht gegeben. Die Polizeikräfte, sogenannte Interventionsteams, hatten aber zur Sicherheit zunächst die Schule abgesperrt und das Gebäude durchkämmt, bevor sie Entwarnung geben konnten. Erst dann durften die Schüler aus ihren Klassenzimmern. Nun müsse geklärt werden, welche technische Ursache der Fehlalarm hatte.

Quelle: DPA

Bremen: 17-Jähriger auf offener Straße niedergeschossen

Ein 17-Jähriger ist in Bremen auf offener Straße von Unbekannten niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mitteilte, ereignete sich die Tat am Dienstagabend. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

Nach Angaben der Beamten hörten Zeugen mehrere Schüsse und sahen, wie die mutmaßlichen Täter wegrannten. Der getroffene Jugendliche wurde von einem Notarzt versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Er schwebte in Lebensgefahr. Die Mordkommission nahm Ermittlungen auf. Sie bat Zeugen um Hinweise.

Quelle: AFP

Die aktuelle Politik-Stimmung zeigt sich im Trendbarometer von RTL/NTV.

Nachrichten von Mittwoch, 17. März 2021

Eschwege: Nach Fund von totem Baby in Kapuzenpulli: Mutmaßliche Mutter meldet sich bei Polizei

Nach dem Fund eines toten Babys in Nordhessen hat sich die mutmaßliche Mutter bei der Polizei gemeldet. Die junge Frau sei am Dienstagabend zur Polizeiwache gekommen und habe sehr genaue Angaben darüber gemacht, unter welchen Umständen sie den Säugling an der späteren Fundstelle abgelegt habe, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Mit Hilfe eines DNA-Tests soll nun festgestellt werden, ob die Frau wirklich die Mutter des Kindes ist. Weitere Angaben machte die Polizei mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht.

Das tote Kind war am Montagabend von einer Fußgängerin neben einem Weg gefunden worden. Es war in einen Kapuzenpulli und ein Handtuch eingewickelt, zur Klärung der Todesursache wurde es obduziert.

Quellen: dpa, Polizei Eschwege

Treis-Karden: Einbrecher stehlen 200-Kilogramm-Tresor aus Hotel

Diebe haben einen etwa 200 Kilogramm schweren Tresor aus einem Hotel gestohlen. Sie schleppten ihn in der Nacht zu Mittwoch aus dem Büroraum in Rheinland-Pfalz durch das gesamte Gebäude und hievten ihn dabei sogar über den Rezeptionstresen, wie die Polizei mitteilte. Demnach gehen die Ermittler von drei bis vier Tätern aus. Den Tresor bugsierten sie den Angaben von Mittwoch zufolge vor der Tür vermutlich in einen großen Kombi oder Transporter. Es sei eine "größere Menge Bargeld" gestohlen worden, hieß es. Nähere Angaben machte die Polizei nicht.

Bereits im Februar war in dem Hotel in Treis-Karden eingebrochen worden. Damals hätten die Einbrecher allerdings vergeblich versucht, den Tresor aus dem Hotel zu schleppen. Die Polizei geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass es sich um dieselben Täter handelt, die sich nun Verstärkung organisiert hatten. Die Ermittler suchen Zeugen.

Quelle: DPA

Wilhelmshaven: Schulgebäude in Flammen

In Wilhelmshaven ist am Mittwochmittag ein Feuer an einer Schule in Wilhelmshaven ausgebrochen. Wie die Polizei mitteilte, stehen die dortige Sporthalle und Teile des Schulgebäudes in Vollbrand. Anwohner werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Verkehrsteilnehmer in der näheren Umgebung werden aufgefordert, die Rettungsgassen für die Einsatzkräfte frei zu halten. Warum das Feuer ausgebrochen war, ist bislang unklar. 

Quelle: Polizei Wilhelmshaven/Friesland

Wernau: Millionenschaden bei Brand in Werk von Bosch 

Bei einem Brand in einer Produktionshalle von Bosch im baden-württembergischen Wernau ist am Mittwoch ein Millionenschaden entstanden. Es gehe "um mehrere Millionen Euro", sagte ein Sprecher der Polizei in Reutlingen. Das Feuer in der ursprünglich betroffenen Fertigungshalle habe auch andere Gebäude des großen Firmenkomplexes mit erfasst. Die Löscharbeiten dauerten auch Stunden nach der Alarmierung der Feuerwehr noch an. Ein Feuerwehrmann erlitt bei dem Einsatz leichte Verletzungen, weitere Verletzte gab es nicht. Die Feuerwehr rückte zu einem Großeinsatz mit 50 Fahrzeugen und mehr als 180 Einsatzkräften aus. Auch die Polizei war mit zahlreichen Kräften im Einsatz, zwischenzeitlich war auch ein Polizeihubschrauber vor Ort.

Eine starke Rauchwolke steigt bei einem Großbrand über einem Firmengelände auf
Eine starke Rauchwolke steigt bei einem Großbrand über einem Firmengelände auf
© Kohls / DPA

Die Brandursache war zunächst unklar. Wie der Polizeisprecher sagte, konnten die Brandfahnder wegen der noch andauernden Löscharbeiten und der Hitze am Brandort zunächst nicht in das Gebäude. Ein zwischenzeitlicher Warnhinweis an Anwohner, Fenster und Türen wegen der Rauchentwicklung geschlossen zu halten, konnte wieder aufgehoben werden. Auf Fotos ist zu sehen, wie eine dichte, von den Flammen erleuchtete Qualmwolke über dem Gelände aufsteigt. Einem Polizeisprecher zufolge ging das Löschwasser vor Ort zur Neige. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, es sei eine Leitung vom etwa einen Kilometer entfernten Neckar gelegt worden, die Wasserversorgung stehe. Die Brandursache war zunächst unklar. 

Quelle: AFP, DPA 

Jena: Krokusse ausgebuddelt – Polizei lässt Dieb Beute wieder einpflanzen

In Jena hat die Polizei einen Pflanzendieb zum Gärtnern verdonnert. Der Mann hatte auf einer städtischen Wiese rund 50 Krokusse ausgebuddelt. Der 58-Jährige wurde in der Nacht zum Mittwoch erwischt, wie die Polizei mitteilte. Er ergriff die Flucht, als er die von einer Zeugin alarmierten Beamten erblickte. Nachdem er gefasst worden war, ließen die Polizisten den Mann seine Beute wieder einpflanzen. Zudem erhielt er eine Anzeige wegen Diebstahls.

Quelle: DPA

Norddeutschland: Verdacht auf Zwangsprostitution: Bundespolizei durchsucht Räume

Mit einer Razzia ist die Polizei gegen mutmaßliche Schleuser und Zwangsprostitution vorgegangen. Durchsucht würden acht Objekte in Berlin, Hamburg und Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein), twitterte die Bundespolizei Berlin am Mittwochmorgen. Die Verdächtigen sollen Vietnamesinnen, die illegal nach Deutschland gekommen waren, zur Prostitution gezwungen haben. In Berlin-Lichtenberg wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine 43 Jahre alte Vietnamesin festgenommen. Im Fokus stehen laut Bundespolizei auch zwei weitere Verdächtige, eine 25-Jährige aus Vietnam und ein 64-Jähriger aus Deutschland.

Nach Angaben der Bundespolizei sind rund 160 Einsatzkräfte im Einsatz. Ermittelt wird wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern sowie der Zwangsprostitution. Durchsucht wurden sechs Objekte in Berlin, darunter Wohnungen und Geschäftsräume wie Massagestudios und Nagelsalons. "Wir haben Hinweise darauf, dass sie auch als Bordelle benutzt wurden", sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Morgen. In Hamburg und Timmendorfer Strand sei jeweils ein Objekt durchsucht worden.

Quelle: DPA

Ebermannstadt: 64-Jähriger stirbt bei Absturz seines Kleinflugzeugs 

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges auf dem Gelände eines Kindergartens in Bayern ist der Pilot ums Leben gekommen. Der 64-Jährige sei im komplett zerstörten Wrack gestorben, teilte die Polizei am Dienstag mit. Das einmotorige Kleinflugzeug sei am Nachmittag im Außenbereich des Kindergartens von Burg Feuerstein in Ebermannstadt abgestürzt. Warum, war zunächst unklar - Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln.

Die Unfallaufnahme und Bergung des Wracks dauerten am Abend an. Ein Polizeihubschrauber unterstützte aus der Luft, hieß es. Auch ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sollte hinzugezogen werden. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Quelle: DPA

Lahr: Sattelzug kracht gegen Schule: Loch in Fassade

Ein Sattelzug ist in der Stadt Lahr/Schwarzwald in Baden-Württemberg gegen eine Schule gefahren und hat das Gebäude schwer beschädigt. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Fahrer eines Kleintransporters am Dienstagabend dem Lkw die Vorfahrt genommen, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Zusammenstoß blieben die beiden Fahrer zwar unverletzt, der Sattelzug wurde aber in Richtung der Schule abgelenkt.

Nach einem Zusammenprall ist ein Lkw schwer beschädigt
Nach dem Zusammenprall ist der Lkw schwer beschädigt
© Christina Häußler / DPA

Dort klafft nun ein Loch in der Fassade, wie auf Fotos zu sehen ist. Auch die Front des Sattelzugs wurde schwer beschädigt. Teile des Schulgebäudes mussten gesperrt werden. Ein Polizeisprecher sagte, in dem Gebäude seien eine Werkrealschule und ein Gymnasium untergebracht. Der Schaden beläuft sich laut Polizei nach ersten Schätzungen auf rund 130.000 Euro.

Quelle: DPA

Bad Bramstedt: Halle mit Fahrzeugen brennt ab – Schaden geht in die Millionen

Ein Feuer hat eine Gewerbehalle in Bad Bramstedt (Schleswig-Holstein) zerstört und einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet. Das 25 mal 35 Meter große Gebäude sei am Dienstagabend komplett ausgebrannt, sagte ein Polizeisprecher. Das angrenzende Wohngebäude habe man aber retten können. Verletzt wurde niemand. Der Schaden beträgt Schätzungen der Polizei zufolge etwa 1 bis 1,5 Millionen Euro.

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen vor dem Gebäude einer Caravan-Ausbaufirma
In Bad Bramstedt war das Gebäude einer Caravan-Ausbaufirma in Brand geraten
© Frank Molter

Die Halle gehöre zu einer Firma, die Camper umbaue und restauriere, sagte der Feuerwehrsprecher. Im Gebäude seien fünf Fahrzeuge verbrannt. Die Halle - eine reine Stahlkonstruktion - sei akut einsturzgefährdet. Stahlträger seien schon durchgebogen gewesen. Warum es brannte, war zunächst unklar.

Quelle: DPA

Nachrichten von Dienstag, 16. März 2021

Aachen: Schülerinnen ertappen Spanner in Schultoilette – und halten ihn fest

Mehrere Schülerinnen einer Aachener Berufsschule haben einen 21 Jahre alten Mann dabei erwischt, wie er sie auf ihrer Schultoilette beobachtete und mit dem Handy fotografierte. Als die jungen Frauen ihn zur Rede stellten, wollte der Voyeur flüchten. Doch die Schülerinnen konnten ihn bis zum Eintreffen der Beamten festhalten, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Mann aus Würselen hatte sich den Angaben zufolge am Montagmorgen in einer Toilettenkabine eingeschlossen, um die Frauen von dort abzulichten, sich aber laut der Zeuginnen durch "nicht damentypisches Schuhwerk" verraten.

Bei der Vernehmung habe der 21-Jährige die Taten gestanden, hieß es. Zudem komme er als Täter für weitere, gleichgelagerte Fälle in der Vergangenheit infrage. Sein Handy wurde sichergestellt und seine Wohnung durchsucht. Er muss sich nun wegen mehrfacher Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen strafrechtlich verantworten. Die Kripo ermittelt.

Quelle: dpa

Waldkappel: Fußgängerin findet Babyleiche neben Radweg

Eine Spaziergängerin hat neben einem Radweg in Nordhessen eine Babyleiche gefunden. Das tote Kind war eingewickelt in einen Kapuzenpulli und ein Handtuch, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Wie es dorthin kam, war zunächst unklar. Die Leiche wurde nach ihrem Fund am Montag gegen 11.50 Uhr nahe Waldkappel obduziert. Angaben zur möglichen Todesursache und zu den Hintergründen machten die Ermittler zunächst nicht. 

Das Bild zeigt ein Vergleichsstück des beschriebenen roten Kapuzenpullovers
Das Bild zeigt ein Vergleichsstück des beschriebenen roten Kapuzenpullovers, Marke FSBN mit der Aufschrift 'THRILLS', in der Größe M (Frauen), in den das tote Baby eingewickelt war
© Polizei Nordhessen

Hinweise in der Sache erhofft sich jetzt die Kripo in Eschwege insbesondere durch die Veröffentlichung von einem Bild eines roten Kapuzenpullis, in den der tote Säugling eingewickelt war. Es handelt sich um einen roten Kapuzenpulli der Marke FSBN mit der Aufschrift 'THRILLS', Größe M (Frauen). Die Marke FSBN wird unter anderem von der Bekleidungskette "New Yorker" vertrieben. Nach ersten Erkenntnissen und der Befragung von Zeugen wollen Spaziergänger den beschriebenen Kapuzenpulli vom Radweg aus schon am vergangenen Wochenende, unter anderem am Samstagmittag gegen 13.30 Uhr, bemerkt haben.

Die Kriminalpolizei in Eschwege nimmt Hinweise in dem Fall unter der Nummer 05651/925-0 entgegen.

Quelle: DPA

Frechen: Polizei entdeckt 16 Kilogramm Kokain im Auto eines 67-Jährigen

Polizisten haben bei einer Kontrolle 16 Kilogramm Kokain im Auto eines 67-Jährigen entdeckt. Zivilfahnder der Wache Frechen bei Köln seien am Montag auf der Autobahn auf den Wagen mit Schweizer Kennzeichen aufmerksam geworden, teilten die Beamten am Dienstag mit. Der 67-Jährige habe erklärt, er sei Vertreter eines Im- und Export-Handels. Gleichwohl seien die Beamten wegen seines Auftretens und seiner widersprüchlichen Angaben stutzig geworden. Zudem fielen ihnen Unregelmäßigkeiten am Auto auf.

Da auch ein Drogentest positiv ausfiel, vermuteten sie einen Fall von illegaler Einfuhr von Betäubungsmitteln. Auf einer Polizeiwache wurden sie den Angaben nach dann fündig – in einem Versteck unterhalb des Kofferraums stießen sie auf 16 Kilogramm Kokain. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

Quelle: dpa

Langenfeld: Polizisten sammeln als "Mäusefänger" 60 Nager ein

Mehrere Polizisten haben sich in Langenfeld als Mäusefänger betätigt. Die Beamten hätten 60 Nager, die von einer Unbekannten ausgesetzt worden waren, wieder eingefangen, teilte die Polizei in Mettmann am Dienstag mit. Die als Haustiere gezüchteten Mäuse hätten in der freien Natur kaum eine Chance gehabt.

Mehrfarbige Mäuse sitzten dicht gedrängt auf einem Walfboden
Schnelle Rettung für dutzende ausgesetzte Mäuse: Im rheinischen Langenfeld hat die Polizei am Montag 60 im Wald freigelassene sogenannte Farbmäuse eingefangen und dem Tierschutz übergeben.
© Kreispolizeibehörde Mettmann

Gegen die Unbekannte wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Ein Zeuge hatte die 30 bis 40 Jahre alte Frau beobachtet, die mit einem dunkelgrauen SUV vorgefahren sei und die Tiere in einem Wald ausgesetzt habe. Die Freiheit der Mäuse währte am Montagabend nur kurz: Sie landeten in einem Tierheim in Hilden bei Düsseldorf.

Quellen: dpa, Kreispolizeibehörde Mettmann

Leipzig: Autofahrer fährt in Fußgängergruppe – drei Senioren tot

Ein 50-jähriger Autofahrer ist am Dienstag in Leipzig in eine Fußgängergruppe gefahren, dabei wurden mehrere Menschen getötet oder verletzt. Eine 85-jährige Frau und ein 80-jähriger Mann starben noch vor Ort, wie die Polizei mitteilte. Eine 80-Jährige erlag einige Stunden später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Eine weitere Schwerverletzte lag auf der Intensivstation. Die Ermittler gingen von einem Unfall aus.

Das Unglück ereignete sich am Dienstagmorgen um kurz nach 10 Uhr im Stadtteil Probstheida. Der Autofahrer fuhr in Richtung Innenstadt, als er laut Polizei in einem Kreuzungsbereich an einer Fußgängerampel mehrere Passanten erfasste, die gerade die Straße überquerten. 

Nachrichten aus Deutschland: Sachverständige stehen in Leipzig an der Unfallstelle.
Sachverständige stehen an der Unfallstelle, wo ein Autofahrer am Dienstag in Leipzig in eine Menschengruppe gefahren ist
© Jan Woitas / DPA

Der Wagen des Unfallfahrers kam nach dem Zusammenstoß im Gleisbett der Straßenbahn zum Stehen. Der 50-Jährige befand sich nach dem Unfall demnach zunächst in "polizeilicher Obhut" und wurde zum Geschehen befragt. Die betroffenen Straßen waren über Stunden voll gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Polizei sicherte Spuren und befragte Zeugen, um den Unfall rekonstruieren zu können.

Quelle: AFP

Lindberg: Feuer in Pferdestall – sechs Tiere sterben

Im bayerischen Lindberg ist am späten Montagabend gegen 23 Uhr ein Feuer in einem Stall ausgebrochen. Wie die Polizei berichtete, konnten die darin befindlichen fünf Pferde und ein Pony nicht mehr gerettet werden. Ein 33-jähriger Nachbar erlitt bei dem Versuch, die Tiere zu retten, eine leichte Rauchvergiftung und musste vor Ort ambulant behandelt werden. Wie es zu dem Brand kam, ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle:  Polizei Bayern

Osnabrück: 18-Jähriger stürzt auf Flucht vor Polizei von Parkhaus

Auf der Flucht vor einer Polizeistreife ist ein 18-Jähriger am Montagnachmittag in Osnabrück vom Dach eines Parkhauses gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Der Staatsanwaltschaft zufolge gehörte der Jugendliche zu einer Gruppe von vier Gleichaltrigen, die sich auf dem obersten Parkdeck aufhielt. Als sich die Polizeistreife näherte, löste er sich von seinem Begleitern und lief zur Kante des Parkdecks.

Wie die Behörde in der niedersächsischen Stadt weiter mitteilte, überkletterte der 18-Jährige die Dachumzäunung und stürzte kurz darauf in die Tiefe. Die Motive für sein Handeln waren demnach noch unklar, die Ermittlungen liefen. Die Zeugen des Geschehens auf dem Parkdeck und auf der Straße wurden von Notfallseelsorgern betreut, gleiches galt auch für die eingesetzten Polizeibeamten.

Quelle: AFP

St. Goarshausen: Europas meistbefahrene Güterzugstrecke wegen Erdrutsches gesperrt

Auch einen Tag nach einem Felsrutsch bleiben Europas meistbefahrene Güterzugstrecke und die Bundesstraße 42 im Mittelrheintal zunächst noch gesperrt. Das teilte die Polizei in Koblenz am frühen Dienstagmorgen mit. Felsplatten und Geröll waren am Montagmorgen unweit des weltberühmten Loreley-Felsens auf die Gleise gerutscht, die parallel verlaufende Straße wurde von einer Staub- und Feingeröllwolke stark verschmutzt.

Ein Felssturz hat die linksrheinische Bahntrasse zwischen St. Goarshausen und Kestert verschüttet
Ein Felssturz hat die linksrheinische Bahntrasse zwischen St. Goarshausen und Kestert verschüttet
© Thomas Frey / DPA

Die genaue Ursache des Felsrutsches mit dunklem Schiefergestein war vorerst unklar. Verletzt wurde niemand, auch Fahrzeuge oder Züge wurden nicht getroffen. Ungewiss war weiter, wann die Strecken wieder befahren werden können. Der Straßenverkehr wird umgeleitet. Für Passagiere der Bahn gibt es einen Busersatzverkehr.

Die rechtsrheinischen Gleise sind laut Deutscher Bahn Teil von Europas meistbefahrener Güterzugstrecke zwischen Genua und Rotterdam. Im Welterbe Oberes Mittelrheintal mit vielen Steilhängen ist es schon öfters zu Hangrutschen gekommen.

Quelle: DPA

Riesa: Wolf verirrt sich auf Firmengelände in Sachsen

Ein Wolf hat sich am Montag ins sächsische Riesa verirrt. Ein Handyvideo zeigt, wie ein Autofahrer den Wolf mit seinem Wagen gezielt verfolgt, worauf das verängstigt wirkende Tier in eine Sackgasse und anschließend durch einen Zaun auf das Betriebsgelände einer Firma flüchtet, wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Dresden mitteilte. 

Der Wolf befand sich am Montagnachmittag weiter auf dem Gelände, blieb aber zunächst unentdeckt. Die Experten der Fachstelle Wolf beim LfULG gingen davon aus, dass der Wolf im Schutz der Dunkelheit seinen Weg in die Freiheit suchen wird. Die Mitarbeiter der Firma wurden dazu angehalten, dem Tier nicht nachzustellen oder es in die Enge zu treiben.

Generell kommen Wölfe bei ihren Streifzügen auch immer wieder an Ortschaften vorbei oder durchqueren diese. Dass sich ein Wolf in einen Ort verläuft, kommt allerdings selten vor. In der Regel nimmt er Menschen frühzeitig wahr und weicht meist aus, bevor er überhaupt bemerkt wird. In Sachsen gibt es mehr als zwei Dutzend Wolfsrudel, vor allem auf den Truppenübungsplätzen im Osten sowie im Nordwesten des Bundeslands.

Quelle: DPA

Erfurt: Polizei-Notruf 110 in ganz Thüringen ausgefallen

Der Polizei-Notruf 110 ist am Dienstagmorgen aufgrund technischer Probleme in ganz Thüringen ausgefallen. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, sollen Anrufe, die unter der 110 ankommen, umgeleitet werden. Die Umleitung werde momentan eingerichtet, hieß es am Morgen. Bürger wurden zunächst gebeten, sich in Notfällen an die 112 oder die örtlich zuständigen Polizeidienststellen zu wenden. Das für den Notruf zuständige Unternehmen sei bereits informiert und beauftragt, den Fehler zu beheben. Wie lange die Störung andauern wird, könne nicht gesagt werden.

Update von 11.25 Uhr: Die Störung war nach anderthalb Stunden wieder behoben.

Quelle: DPA

Homburg: Abi-Feier gerät aus dem Ruder – Polizei ermittelt

Die saarländische Polizei hat nach einer aus dem Ruder gelaufenen Abi-Feier in Homburg Ermittlungen aufgenommen. Wie die Beamten am Dienstagmorgen berichteten, feierten zwischen dem 12. und dem 13. März auf dem Schulgelände des Johanneum Gymnasiums Abschlussklassen verschiedener Schulen das Ende ihrer Prüfungen. Dabei kam es laut Polizei zu Sachbeschädigungen auf dem Schulgelände, zu Schmierereien mit Kot und zum Hinterlassen von Müllbergen. Die Schüler sollen sich dabei teilweise selbst gefilmt haben. Diese Aufnahmen würden derzeit ausgewertet, heißt es. 

Quelle:  Polizei Homburg

Nachrichten von Montag, 15. März 2021

Calbe: Frei laufender Hund beißt Chihuahua tot

Ein nicht angeleinter Hund hat in Sachsen-Anhalt eine Jugendliche verletzt und einen Chihuahua getötet. Die 14-Jährige war gemeinsam mit einem zwölfjährigen Kind und zwei Hunden am Sonntag in Calbe spazieren, wie die Polizei in Bernburg am Montag mitteilte. Drei frei laufende Hunde seien auf die Gruppe zugekommen. Eines der Tiere habe den Hund der 14-Jährigen angegriffen. Als sie ihrem Chihuahua helfen wollte, wurde sie den Angaben zufolge an der Hand verletzt. Die Jugendliche musste in einer Klinik behandelt werden. Gegen den 62 Jahre alten Eigentümer der freilaufenden Hunde werde wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt, so die Polizei.

Quelle: DPA

Neuss: Unbekannter wirft Baustellenabsperrung von Brücke auf Laster

Die Polizei in Neuss fahndet nach einem Unbekannten, der eine Baustellenabsperrung von einer Brücke auf einen Lastwagen auf der Autobahn 57 geworfen haben soll. Der Sattelzug sei am späten Freitagabend mit Glück nur im Frontbereich getroffen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Wegen der nicht zu kalkulierenden Gefahr für Leib und Leben durch die Aktion gehen Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit von einem versuchten Tötungsdelikt aus und haben eine Mordkommission eingerichtet.

Ein Autofahrer hatte einen Mensch mit einer Kapuze auf der Brücke beobachtet, der dann eine Bake auf die Fahrbahn geworfen habe. Der Lastwagen bremste stark und geriet dabei ins Schlingern. Der Fahrer habe großes Glück gehabt, dass die Baustellenbake nicht die Scheibe durchschlagen habe, sagte eine Polizeisprecherin.

Quelle: DPA

Knüllwald: Kalbende Kuh verletzt Frau tödlich

Ein Unfall mit einer Kuh hat eine Frau in Hessen das Leben gekostet. "Die 60-Jährige wurde im Kuhstall von einer Kuh getreten, als sie sie beim Kalben unterstützen wollte", sagte ein Sprecher der Polizei in Homberg am Montag. Die Frau sei daraufhin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Dort starb sie später. Der Unfall ereignete sich am Samstag in Knüllwald.

Quelle: DPA

Hannover: Zwei Jungen ertrinken beim Spielen in Baggersee

Zwei Jungen sind beim Spielen in einem Baggersee in Hannover ertrunken. Die beiden Kinder im Alter von acht und neun Jahren versuchten, ihren ins Wasser gefallenen Ball zu holen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei gingen sie plötzlich unter. Trotz eines Großeinsatzes, an dem sich Taucher und ein Polizeihubschrauber beteiligten, konnten die Jungen nur noch tot aus dem Gewässer geborgen werden.

Wie die Beamten in der niedersächsischen Stadt unter Berufung auf Augenzeugen berichteten, wateten die Kinder mit hochgekrempelten Hosen in das zunächst noch flache Wasser, um ihren Ball zurückzuholen. Dann verschwanden sie plötzlich. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte versuchte ein Mann bereits auf eigene Faust, nach den beiden Kindern zu tauchen und diese zu retten.

Anschließend lief ein großangelegter Hilfseinsatz an, an dem sich Kräfte der Feuerwehr, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und der Polizei beteiligten. Die Leichen der beiden Jungen wurden erst etwa eine Stunde sowie eineinhalb Stunden nach den ersten Notrufen von Tauchern entdeckt und geborgen. Experten der Kriminalpolizei ermitteln nun die näheren Umstände des Geschehens.

Quelle: DPA

Ulm: Mehrjährige Haftstrafen nach Vergewaltigung von 14-Jähriger

Wegen der Vergewaltigung einer 14-Jährigen sind vier junge Männer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die vier Angeklagten wurden am Montag vom Landgericht Ulm zu Gefängnisstrafen von jeweils mehr als zwei Jahren verurteilt, wie das Gericht bei der öffentlichen Urteilsverkündung am Montag bekanntgab. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die vier jungen Männer die Frau im Oktober 2019 in einer Flüchtlingsunterkunft in Illerkirchberg (Alb-Donau-Kreis) zum Teil mehrfach vergewaltigt hatten. Dass sich die Angeklagten, die die meiste Zeit des Prozesses geschwiegen hatten, gegen Ende des Verfahrens zu den Taten teils eingelassen hatten, wurde vom Gericht strafmildernd berücksichtigt, so der Vorsitzende Richter.

Quelle: DPA

Essen: S-Bahn fährt in Gruppe von Gleisarbeitern - ein Toter

Eine S-Bahn ist in Essen am späten Sonntagabend in eine Gruppe von Gleisarbeitern gefahren. Ein Mann kam bei dem Unglück im Südosten der Ruhrgebietsstadt ums Leben, wie die Feuerwehr am Montag mitteilte. Alle weiteren Arbeiter konnten sich demnach noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die 20 Gleisarbeiter sowie der Lokführer und ein Passagier wurden nach dem Vorfall von Notfallseelsorgern betreut.

Feuerwehr und Bundespolizei begleiteten die Fahrgäste nach dem Vorfall zum Hauptbahnhof. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar.

Quelle: AFP

Rotenburg/Wümme: Schwerverletzter bei Unfall mit Leichenwagen auf Autobahn 

Auf der Autobahn 1 in Niedersachsen hat sich ein Unfall mit einem Leichenwagen ereignet. Der Wagen eines Bestattungsunternehmens mit einem Toten an Bord prallte in der Nacht zum Sonntag bei starkem Regen in die Mittelleitplanke und blieb auf der Fahrbahn liegen, wie die Polizei in Rotenburg an der Wümme am Montag mitteilte. Anschließend fuhr ein nachfolgendes Auto in den anscheinend unbeleuchteten Leichenwagen. Dessen Fahrer wurde schwer verletzt.

Der 25-jährige Angestellte des Bestattungsunternehmens verlor laut Polizei gegen 01.40 Uhr bei Hollenstedt auf der nassen Autobahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er verließ nach der Kollision mit der Leitplanke seinen Wagen und kam mit leichten Verletzungen davon, als der 29-jährige nachfolgende Fahrer in das Auto krachte. Nähere Angaben zum Geschehen machten die Beamten nicht.

Quelle: AFP

Bottrop: 34 Busse beschädigt - bis zu 200.000 Euro Schaden

In der Ruhrgebietsstadt Bottrop sind am Wochenende 34 Busse auf einmal beschädigt worden. Zwei Männer sollen am Samstagabend diverse Fensterscheiben eingeschlagen, das Inventar der Busse beschädigt und Gegenstände gestohlen haben, wie die Polizei in Recklinghausen am Montag mitteilte. Der entstandene Sachschaden werde auf etwa 150.000 bis 200.000 Euro geschätzt.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich den Angaben zufolge um einen 23-Jährigen und einen 24-Jährigen aus Bottrop. Der Jüngere von beiden sei vorläufig festgenommen worden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: AFP

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Remse: Mann demoliert Streifenwagen mit Mörtelsäcken

Ein Mann hat aus dem Obergeschoss eines Hauses Säcke mit Putz auf ein Polizeiauto geworfen und den Wagen völlig demoliert. Die Beamten waren am Sonntagabend wegen eines größeren offenen Feuers und erheblicher Rauchbelästigung zu dem Grundstück im sächsischen Remse gerufen worden, wie die Polizei mitteilte. Während sie den Sachverhalt aufnahmen, habe ein 53-Jähriger - der für das Feuer verantwortlich sein soll - die Säcke geworfen und sei dann zu Fuß geflüchtet. Am Streifenwagen entstand Polizeiangaben zufolge ein Schaden von mindestens 10.000 Euro.

Quelle: DPA

Bad Hersfeld: Ferrari nach Unfall nur sechs Stunden nach Übergabe schrottreif

Ein schwer verletzter Beifahrer und ein Totalschaden an einem 360.000 Euro teuren Ferrari nur wenige Stunden nach dessen Übergabe sind die Bilanz eines Unfalls auf der Autobahn 5 in Hessen. Der Besitzer hatte seinen Traumwagen erst am Samstagvormittag in Berlin in Empfang genommen, wie die Autobahnpolizei in Bad Hersfeld am Sonntag mitteilte. Noch bitterer: Der Wagen war ein Unikat.

Auf seinem Heimweg kam es dann auf der A5 bei der Gemarkung Gemünden zu dem folgenschweren Unfall. Der Fahrer verlor den Angaben zufolge auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen 720 PS starken Boliden, kollidierte mit einer Betongleitwand, schleuderte über die Fahrbahn und krachte in die Schutzplanke.

Völlig zerstört kam das Luxusauto nach nur rund sechs Betriebsstunden mitten auf der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt, sein Beifahrer wurde mit schweren aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Quelle: DPA

Gera: Videotelefonat aus Wohnung von Ex-Freundin endet mit Polizeieinsatz

Am falschen Ort hat ein 41-Jähriger in Gera ein Videotelefonat geführt - und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Bei dem Gespräch mit seiner 27-jährigen Ex-Freundin befand sich der Mann in deren Wohnung, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Frau war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause.

Sie bemerkte im Verlauf des Videogesprächs, dass sich der Mann in ihren Räumen aufhielt und bat die Polizei, ihn aus ihrer Wohnung zu entfernen. Als die Beamten angerückt waren, wollte der 41-Jährige die Räume allerdings nicht verlassen. Die herbeigerufene Feuerwehr musste die Wohnungstür öffnen.

Da der Mann auch einem anschließend erteilten Wohnungsverweis nicht folgte, nahmen die Polizisten ihn in Gewahrsam. Er muss sich nun mit Anzeigen unter anderem wegen Hausfriedensbruchs und Widerstands auseinandersetzen.

Quelle: DPA

rös / jus /jek / anb DPA AFP

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