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Nepal: Die Queen und Prinz Charles spenden für Erdbeben-Opfer

Die britische Queen Elizabeth hat dem nepalesischen Präsidenten Ram Baran Yadav ihr tiefes Mitgefühl ausgesprochen und mit Sohn Prinz Charles aus eigener Tasche für die Opfer des Bebens gespendet.

Königin Elizabeth II. hilft den Erdbeben-Opfer von Nepal

Königin Elizabeth II. hilft den Erdbeben-Opfer von Nepal

Die britische Queen Elizabeth und ihr Sohn Prinz Charles spenden aus eigener Tasche für die Erdbeben-Opfer von Nepal. Das teilten die Sprecher des Buckingham Palace und von Clarence House in London mit, ohne einen Betrag zu nennen.

Das Geld gehe an einen Zusammenschluss von 13 britischen Organisationen, die den Überlebenden des verheerenden Bebens mit mindestens 4680 Toten helfen wollen. Die Hilfsorganisationen hatten gemeinsam an die Spendenbereitschaft der Briten appelliert.

In einer Kondolenzbotschaft hatte die Queen, die Nepal 1961 und 1986 besuchte, dem nepalesischen Präsidenten Ram Baran Yadav am Montag ihr tief empfundenes Mitgefühl ausgesprochen: "Meine Gedanken und Gebete sind bei den Opfern dieser Katastrophe und den Hinterbliebenen."

jen/DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?