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Schiffbruch mit Schlauchboot: Wirrwarr um "Flüchtlingsfahrt" rechter Aktivisten

Angeblich wollten sie zeigen, wie einfach Illegale über das Meer nach Italien gelangen können. Dabei sollen sieben Rechtspopulisten fast ertrunken sein. Doch an der Geschichte bestehen Zweifel.

Sieben Aktivisten der rechtspopulistischen italienischen Lega-Nord-Partei wollten der Öffentlichkeit einmal vor Augen führen, wie leicht man zwischen Tunesien und Italien über das Mittelmeer gelangen kann. Der Versuch ging gründlich in die Hose. Das zumindest berichtete zunächst die Seite "Malta Independent". Doch mittlerweile sind an der Geschichte erhebliche Zweifel aufgekommen.

Laut "Malta Independent" hatten sich die Lega-Nord-Mitglieder einen klaren Plan zurechtgelegt: Sie sollen von ihrer norditalienischen Heimatstadt Modena kurzerhand an den südlichsten Punkt des italienischen Festlands gefahren sein, um von dort ihr einfältiges Abenteuer zu starten. Der Nachrichtenseite zufolge soll das Ziel gewesen sein, mal eben nach Tunesien zu fahren. Mit ihrem mitgebrachten Schlauchboot seien sie unter der Flagge der Lega Nord in See gestochen.

Leuchtpistole durchlöchert Schlauchboot

Kurz vor Malta soll der Motor ihres Schlauchboots Feuer gefangen haben. Nachdem die "Leghisti" den Brand gelöscht hatten, wollten sie dem Bericht zufolge ein Notsignal absetzen. Dabei soll ihnen ein peinlicher Fehler unterlaufen sein. Sie feuerten angeblich ein Leuchtgeschoss ab, das ein Loch in ihr Schlauchboot brannte. Wie "Malta Independent" schrieb, muss die Leuchtpistole wohl falschherum abgefeuert worden sein. Das Ergebnis der Geschichte: Das Boot habe Luft verloren und die Aktivisten seine im Meer gelandet. Daraufhin hätten sie ein zweites Signal abgefeuert, das zu ihrem Glück vom maltesischen Militär bemerkt worden sei. Die Italiener seien kurz darauf gerettet worden.

Mittlerweile hat "Malta Independent" den Artikel von der Webseite entfernt. Auch Medien wie "Focus Online" haben die Geschichte von ihrer Seite gelöscht. Auf Twitter ist mittlerweile von einer Falschmeldung die Rede. Auf Anfrage von stern.de wollte sich die Redaktion von "Malta Independent" nicht zu dem Artikel äußern. Auch die maltesischen Streitkräfte waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Salvini spricht von laxer Einwanderungspolitik

Der Lega-Nord-Politiker Matteo Salvini hatte erst kürzlich verkündet: "Die Massen an illegalen Einwanderern verlassen ihre Länder, weil sie wissen, dass unsere laxe Einwanderungspolitik sie mit offenen Armen empfängt. Wir retten sie und geben ihnen etwas zu essen, so lang, bis sie aus den Auffanglagern entkommen und dann plötzlich durch unsere Städte laufen."

Neben Spott und Häme sollen die nicht ganz so glorreichen Sieben auch noch eine saftige Rechnung für ihre Rettung erhalten haben. Ob die Geschichte stimmt oder nicht, eines steht fest: Der Weg illegaler Einwanderer über das Mittelmeer ist alles andere als leicht.

amt
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(