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Kinderporno-Vorwürfe: Edathy verklagt Jan Leyk wegen Facebook-Hasstirade

Nach der Einstellung des Kinderporno-Verfahrens gegen Sebastian Edathy pöbelte der ehemalige TV-Darsteller Jan Leyk aufs Übelste gegen den SPD-Mann. Nun wehrt der sich juristisch gegen die Hasstirade.

Am Pfingstsonntag postete Sebastian Edathy ein Schreiben seines Anwalts an Jan Leyk

Am Pfingstsonntag postete Sebastian Edathy ein Schreiben seines Anwalts an Jan Leyk

Der über eine Kinderporno-Affäre gestürzte SPD-Politiker Sebastian Edathy verklagt den ehemaligen "Berlin Tag und Nacht"-Darsteller Jan Leyk: In einem umstrittenen Facebook-Post hatte Leyk - der sich inzwischen als DJ, Produzent und Modedesigner bezeichnet - kurz nach der Einstellung des Verfahrens gegen Edathy unter anderem geschrieben: "Ich hoffe, dass dieser perverse Bastard an jedem Ort auf diesem Planeten bespuckt und mit Steinen beworfen wird.....!!!"

Foto des Anwaltschreibens

Seine öffentliche Hasstirade könnte Leyk nun teuer zu stehen kommen. Wie Edathy - selbstverständlich via Facebook - bekannt gab, hat er Strafantrag gegen den DJ gestellt. "Wie sehr darf man auf fb (Facebook, d. Red.) gegen das Strafgesetzbuch verstoßen? Wird jetzt mal durchgezogen ..." postete Edathy mit einem Foto eines Anwaltschreibens. Freunde werden Edathy und Leyk wohl nicht mehr.

tkr