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Bosnien und Herzegowina: Nach Schulausflug Schwangere haben wohl abgetrieben

Sieben 13- und 14-jährige Mädchen aus Bosnien und Herzegowina haben abgetrieben, nachdem sie nach einem Schulausflug schwanger waren. Das berichtete ein Gynäkologe einer deutschen Zeitung.

So offensichtlich wie auf diesen Symbolbild waren die Schwangerschaften nicht.

So offensichtlich wie auf diesen Symbolbild waren die Schwangerschaften nicht.

Die 13- und 14-jährigen Mädchen aus einem Dorf in Bosnien und Herzegowina, die schwanger von einem Schulausflug zurückgekehrt waren, haben laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung ihre Kinder abgetrieben.

Die Zeitung zitiert Nenad Babić, Gynäkologe und nationaler Gesundheitskoordinator des Landesteils Republika Srpska (Serbische Republik): "Können Sie sich vorstellen, wie sich die Eltern fühlten, als sie mitbekamen, dass ihre Töchter schwanger waren? In einem kleinen Dorf ist das eine furchtbare Situation. Die Schülerinnen sind dort weiter zur Schule gegangen. Die Familien sind gebrandmarkt."

Babić hatte den Fall der Schülerinnen öffentlich gemacht, um auf die mangelnde sexuelle Aufklärung von Minderjährigen aufmerksam zu machen, wie er der "Bild" sagte. Der Fall liege allerdings schon anderthalb Jahre zurück. Babić habe so lange gewartet, um die Mädchen und ihre Familien zu schützen, so die Zeitung.

tkr
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