Fahndung
Täter nach Bank-Großeinsatz in Sinzig flüchtig

Nach dem Großeinsatz in Sinzig sind weiter viele Fragen offen
Die Volksbank in Sinzig: Am Freitag waren während des Großeinsatzes mehrere Hundert Einsatzkräfte vor Ort
© Sascha Ditscher/dpa

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Ein Notruf aus einer Bank in Sinzig hat am Freitag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Einen Tag nach einem Verbrechen bleiben viele Fragen offen.

Der oder die Täter sind nach einer möglichen Geiselnahme in einer Bank im rheinland-pfälzischen Sinzig weiter auf der Flucht. Es gebe keine neuen Erkenntnisse, heißt es bei der Polizei. Die Ermittler gehen von mindestens einem Täter aus, der auch Beute gemacht hat. 

Der Mann soll einen Mitarbeiter eines Geldtransportunternehmens am Freitag gegen 9 Uhr abgepasst und ihm einen Behälter mit Bargeld abgenommen haben. Anschließend habe er zwei Personen in einem separaten Raum in der Volksbank eingeschlossen. 

Polizei war in Sinzig von einer Geisellage ausgegangen 

Vermutlich hat der Mann noch vor dem Eintreffen der Polizei die Bank verlassen. Das Gebäude wurde weiträumig abgesperrt, weil beim Eintreffen der Einsatzkräfte unklar war, ob der oder die Täter noch in der Bank waren. Die Polizei ging von einer Geisellage aus. Es waren mehrere Hundert Einsatzkräfte vor Ort, die Innenstadt wurde weiträumig abgesperrt. Sinzig liegt etwa 35 Autokilometer nordwestlich von Koblenz und rund 25 Kilometer südlich von Bonn.

Welche Straftatbestände tatsächlich in Betracht kommen, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Bank ist heute bis auf den SB-Bereich geschlossen.

dpa

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