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Fahndung: Rheinland-Pfalz: Mörder nutzt Arztbesuch und flieht aus Psychiatrie

Seit einer Woche ist ein Psychiatrie-Patient in Rheinland-Pfalz auf der Flucht. Sergej B. hatte vor Jahren seinen Vater getötet. Von einem Arztbesuch kehrte er nun nicht wieder in die Klinik zurück.

Sergej B. auf dem Fahndungsfoto der Polizei

Sergej B. auf dem Fahndungsfoto der Polizei

Wo ist Sergej B.? Seit einer Woche fahndet die Polizei nach einem 34-jährigen Patienten einer Psychiatrie in Andernach nahe Koblenz in Rheinland-Pfalz. Der Mann wollte einen Arzt in der Stadt aufsuchen, alleine - und kehrte dann nicht in die Klinik zurück. Seitdem suchen die Sicherheitskräfte "dringend" nach B.: Vor rund 15 Jahren hatte der Mann seinen Vater ermordet und versucht, seinen Bruder zu töten.

Haftbedingungen gelockert

Sergej B. wurde nach der Tat eine psychische Erkrankung zum Tatzeitpunkt diagnostiziert, er litt an Schizophrenie. Für den Prozess hieß das: B. war nicht schuldfähig. Stattdessen ordnete das Landgericht eine unbefristete Unterbringung in einer Klinik an.

Ab Februar 2005 war Sergej B. zum sogenannten Maßregelvollzug in der Klinik "Nette-Gut", etwas außerhalb von Andernach, untergebracht. In diesen Jahren machte B. laut Markus Wakulant, dem Sprecher des Landeskrankenhauses, große Fortschritte, sodass die Bedingungen seiner Unterbringung immer weiter gelockert wurden. 2013 wurde er in die Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach verlegt und durfte ab Dezember 2015 das Klinikgelände ohne Begleitung verlassen. In einer Pressemitteilung der Klinik heißt es dazu: "Maßgeblich für die Gewährung von Ausgängen ist grundsätzlich, dass bei der untergebrachten Person keine Entweichungsgefahr, keine Delinquenz/Straffälligkeit und kein delinquenznahes Verhalten zu erwarten ist."

"Seit Juni 2016 ging B. zudem einer Arbeit nach", sagte Wakulant dem stern. Auch einige soziale Kontakte hatte er sich laut Pressemitteilung außerhalb der Klinik aufgebaut. "Er war auf einem wirklich guten Weg." 

Sprecher: Keine Gefahr für die Bevölkerung 

Doch am 15. Februar erklärte Sergej B., er wolle wegen seiner Erkältung einen Arzt in der Stadt aufsuchen - und kehrte nicht wieder zurück. Seitdem fahndet die Polizei. 

Wegen seiner psychischen Erkrankung wird B. medikamentös behandelt. Die Medikamente erhalte er als sogenannte Depot-Arzneiform, sagte Wakulant, die Wirkung erfolge dadurch über einen längeren Zeitraum. "Die Wirkung der Medikamente hält sicher noch einige Wochen an", sagte der Sprecher des Landeskrankenhauses. Medienberichten zufolge gelte B. zwar als gewalttätig, Wakulant aber sagt man gehe "absolut nicht davon aus, dass von dem Patienten derzeit eine Bedrohung für die Bevölkerung ausgeht".

Sergej B. wird dringend von der Polizei gesucht. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02611030 entgegen.

pg
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
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