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Florida, USA Welpen geschlagen, erstochen und in Koffer gestopft: Mann muss zehn Jahre in Haft

Der Mann wurde von der Polizei wegen Tierquälerei in Gewahrsam genommen (Symbolfoto)
Die Polizei verhaftete den polizeibekannten Mann wegen des Verdachts der schweren Tierquälerei (Symbolfoto)
© Getty Images
In den USA hat ein Mann einen Hundewelpen schwer misshandelt und mehrfach mit einem Messer auf das Tier eingestochen. Anschließen stopfte er es in einen Koffer. Jetzt muss er zehn Jahre ins Gefängnis.

In Florida hat sich ein Mann schuldig bekannt, einen Pitbull-Welpen geschlagen, 50 Mal auf ihn eingestochen und ihn in einen Koffer gestopft zu haben. Die Tat liegt schon vier Jahre zurück und sorgte schon 2017 für großes Aufsehen. Damals hatte ein Ehepaar einen herrenlosen Koffer auf der Rückseite eines verlassenen Gebäudes entdeckt. Aus dem Koffer ragte eine Hundepfote. Zudem war ein Jaulen zu hören. Als herbeigerufene Beamten den Koffer öffneten, sahen sie einen Pitbull-Welpen, der übersäht war mit Schnittwunden an Kopf und Körper. 

Sie tauften ihn auf den Namen Ollie und brachten in in eine Tierklinik. Dort fand man heraus, dass das Tier geschlagen und mehrfach darauf eingestochen wurde. Zwei Tage später erlag das Tier seinen schweren Verletzungen.

DNA an Koffer überführt den Täter

Die an dem Koffer befindliche DNA führte die Beamten zu einem polizeibekannten Straftäter. Dieser wurde bereits 2012 wegen häuslicher Gewalt festgenommen und später wegen Bankraubs. Seine Fingerabdrücke wurden zudem mit einem Einbruch in der Stadt Hollywood in Verbindung gebracht. Allerdings bestritt er, dem Hund etwas angetan zu haben. 

Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Ermittler Katzenpfoten und Ratten mit abgetrennten Köpfen in seiner Gefriertruhe, Blutflecken im Badezimmer und getrocknetes Blut und Tierfell im Ofen, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet.

Mann gibt Tierquälerei an Hundewelpen zu

Erst jetzt gab der 35-Jährige, der sich seit seiner Verhaftung vor vier Jahren in Haft befindet, zu, die Tat begangen zu haben. Wie sein Verteidiger erklärte, wird er dafür zehn Jahre im Gefängnis verbringen. Ursprünglich war er wegen 17 Fällen von Tierquälerei angeklagt, aber die Staatsanwaltschaft ließ 15 Fälle im Austausch für das Schuldbekenntnis fallen.

"Wir werden keine Form von Tierquälerei oder Gewalt in unserer Stadt dulden", sagte der Chef vom Hollywood Police Departement in einer Erklärung. "Jeder gemeldete Fall von Tierquälerei, sei es körperliche Misshandlung oder Vernachlässigung, ist verstörend und dieser Fall ist besonders herzzerreißend. Wir haben alle darauf gehofft, dass Ollie überlebt, aber leider hat er es nicht geschafft. Doch dank unserer Ermittlungen können wir Ollie nun Gerechtigkeit widerfahren lassen.“

Auch die Tierärztin, die Ollie im VCA Hollywood Animal Hospital behandelte, sagte, dass die Tierquälerei, die Ollie erlitten hat, "wahrscheinlich einer der schlimmsten Missbrauchsfälle ist, die ich je gesehen habe."

Hund flutet Garten seiner Besitzer – und setzt dabei eine Unschuldsmine auf

Sehen Sie im Video: Ein Paar aus Kalifornien wollte seinem Hund namens Gigi etwas Gutes tun, indem es einen riesigen Pool zur Abkühlung anschaffte. Doch der Bernhardiner flutet in einem unbeobachteten Moment den kompletten Garten. 

Quellen:  AP, Hollywood Police Departement

jek

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