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stern-Fotograf Stefan Moses: Kanzler, Brot und Hauben: Kameraexpeditionen im "unerforschten Gebiet" Deutschland

Er wollte "die Menschen festhalten, bevor sie verloren gehen." Stefan Moses fing in den 60er Jahren an, für den stern zu fotografieren. Er tat dies auf der ganzen Welt, aber am liebsten in Deutschland. Sehen Sie seine besten Bilder.

Ehepaar im jüdischen Altersheim, 1964

Ehepaar im jüdischen Altersheim in Würzburg, 1964

Durch sein Auge wirkte alles vertraut, aber zugleich auch bizarr und fremd: Männer in weißen Hemden, die beim Schützenfest bechern. Frauen, die mit Fisch und Gurken in die Kamera lachen. Kinder, die herausgeputzt mit ihren Eltern auf dem Weg zum Einkaufsbummel sind. Stefan Moses hat all das für den stern dokumentiert. Der Fotograf war in Bocholt, in Jerusalem, in New York und selbst der "fremdartigste aller unserer Nachbarn" (Großbritannien) schreckte ihn nicht ab: Gleich in fünf aufeinanderfolgenden Heften erschien sein ausführliches Porträt über die Insel, das er zusammen mit dem Journalisten Nick Barkow erarbeitete.

Erkundungen mit der Kamera

stern-Gründer und Chefredakteur Henri Nannen hatte Moses Anfang der 60er Jahre zum Heft geholt. Für das Magazin ist er durch die ganze Welt gereist, doch Deutschland und seine Bewohner waren und blieben für ihn fotografisches Lebensthema: "Für mich ist Deutschland genau so exotisch wie Afghanistan oder Paraguay, überall unerforschte Gebiete", sagte er einmal über seine Erkundungen mit der Kamera.

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Besonders die Rolle der Religion in der noch jungen Bundesrepublik hatte es ihm, dem gebürtigen Niederschlesier mit jüdischen Wurzeln, angetan - im katholischen Rheinland und Bayern stieß er oft auf eine üppige Vielfalt an Motiven. Seine aufwendige Bildreportagen und zahllosen Porträt, darunter Thomas Mann, Erich Kästner und Otto Dix machten Stefan Moses zu einem der ganz Großen seines Metiers.

Stefan Moses zu sehen in Berlin

"Meine Aufgabe ist eben, die Menschen festzuhalten, bevor sie verloren gehen", sagte er einmal. Er selbst starb im Februar 2018 im Alter von 89 Jahren. Das Deutsche Historische Museum in Berlin widmet Stefan Moses die Fotoausstellung "Das exotische Land", die seit dem 1. Februar läuft und noch bis zum 12. Mai 2019 zu sehen ist.

nik
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(