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Schatzsucher aufgepasst: Liegen hier unzählige versunkene Schätze auf dem Meeresgrund?

Die legendäre spanische Silberflotte pendelte 300 Jahre lang zwischen Europa und Amerika. Viele Schiffe sanken, den Bauch voller Silber und Gold. Sie liegen bis heute auf dem Meeresgrund - inklusive ihrer Schätze.

Vermutete Wrackstellen gesunkener spanischer Schiffe, im Zeitraum zwischen 1550 und 1650. 

Vermutete Wrackstellen gesunkener spanischer Schiffe, im Zeitraum zwischen 1550 und 1650. 

Gold, Silber, Smaragde - es ist ein Schatz von fast unermesslichem Wert, der an Bord jenes Wrackes vermutet wird, das im Dezember des vergangenen Jahres vor der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena entdeckt wurde - und von dem Experten vermuten, dass es sich um die 1708 bei einer Seeschlacht versenkte spanische Galeone "San José" handelt.

Kein Wunder, dass es seitdem zwischen der kolumbianischen Regierung und einer privaten Bergungsfirma Streit um die milliardenschweren Besitzrechte gibt. Auch Spanien wird wohl beizeiten die Hand heben, wenn es darum geht, Anspruch auf die kostbare Ladung aus dem Bauch des Schiffes zu erheben, ebenso wie Peru, von wo das Gold stammen soll.

Hunderte von Schiffen versanken im Meer

Das Schicksal der "San José" wiederum ist kein Einzelfall. Drei Jahrhunderte lang fuhr die legendäre spanische "Silberflotte" zwischen dem europäischen Mutterland und der neuen Welt Amerika hin und her. Die Fahrtrouten wurden von den Strömungen im Atlantik bestimmt, die quasi wie eine Beschleunigungsspur wirkten: Auf dem Hinweg nutzte man den Nordäquatorial- und Antillenstrom, zurück ging es weiter nördlich vorbei an den Bermudainseln über den Golfstrom (siehe obenstehende Grafik). Die Flottenverbände bestanden aus Handelsschiffen, die von Kriegsschiffen eskortiert wurden. Auf dem Hinweg transportierten sie Waren, auf dem Rückweg die Erträge. Vor allem die Kriegsschiffe hatten ihre Bäuche nicht selten mit Gold, Silber und Edelsteinen aus den Kolonien gefüllt.

Immer wieder gingen bedingt durch Unwetter oder Seeschlachten Schiffe samt ihrer kostbaren Ladung  - und der bemitleidenswerten Mannschaft - verloren. 1715 wurden allein elf Schiffe der Silberflotte vor Florida durch einen Hurrikan versenkt. Es wird vermutet, dass hunderte von Schiffen, vor allem in der Karibik und entlang der Golfstrom-Route, auf dem Meeresgrund ihr nasses Grab gefunden haben - und bis heute unentdeckt dort liegen.

Lesen Sie die große Geschichte über das Schicksal der "San José" im aktuellen stern: 

 

rös
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.