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Video "Sea Watch 3" rettet Menschen mit chemischen Verbrennungen

Fünfzehn verletzte Migrierende befanden sich am Freitag auf dem Weg nach Italien, nachdem sie von dem privaten deutschen Rettungsschiff Sea-Watch-3 auf ein Boot der italienischen Küstenwache gebracht worden waren. An Land sollen sie eine vernünftige medizinische Versorgung bekommen. Das Boot der deutschen Wohltätigkeitsorganisation hatte in der Nacht zum Donnerstag fast 100 Geflüchtete aus seeuntauglichen Booten im Mittelmeer gerettet. Einige von ihnen hatten schwere chemische Verbrennungen erlitten. Auf solchen Booten sei das üblich, berichten die Helfenden, weil sich salzhaltiges Meerwasser mit Benzin vermischt und die Menschen dann damit in Kontakt kommen. Andere wurden durch einen Brand verletzt, der auf ihrem Boot ausgebrochen war. Von mehreren Gefährten hatten die Helferinnen und Helfer Menschen gerettet. Die Zahl der Boote, die von Libyen und Tunesien aus in Richtung Europa unterwegs sind, hat nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Das hat unter anderem mit den besseren Witterungsverhältnissen im Mittelmeer während des Frühlings und Sommers zu tun. Nach Angaben der Organisation sind in diesem Jahr bereits 1.100 Menschen auf der Flucht ums Leben gekommen.
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Das private deutsche Rettungsschiff hatte in der Nacht zu Donnerstag fast 100 Menschen von seeuntauglichen Booten im Mittelmeer gerettet.

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