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Video Israel und Hamas setzen Angriffe fort

Im Nahen Osten gehen die Kämpfe zwischen militante Palästinensern und dem israelischen Militär mit unverminderter Härte den achten Tag infolge weiter. Die israelische Luftwaffe flog erneut Angriffe auf den Gazastreifen und die radikal-islamische Hamas feuerte weitere Raketen auf israelisches Territorium. Kampfjets hätten "Terrorziele" getroffen, erklärte das israelische Militär in der Nacht zum Montag, nachdem kurz nach Mitternacht Raketen aus dem Gazastreifen auf die israelischen Städte Beerscheba und Aschkelon abgefeuert worden seien. Augenzeugen berichteten, dass sich Israels Vergeltungsschlag auf Gaza-Stadt gerichtet habe und Straßen, Häuser sowie Trainingslager und Gebäude der Hamas zerstört habe. Es gab keine unmittelbaren Berichte über Verletzte auf beiden Seiten der Grenze. International liefen die Bemühungen um ein Ende der Gewalt weiter. Bei einem Treffen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen am Sonntag forderte UN-Generalsekretär Antonio Guterres ein sofortiges Ende der Kämpfe zwischen Israel und radikal-islamischen Palästinensern im Gazastreifen. Die UN stehe mit allen Beteiligten in Kontakt mit dem Ziel einer sofortigen Waffenruhe. Die Vereinigten Staaten sagten, sie hätten der israelischen Regierung und den Palästinensern ihre Unterstützung angeboten, "sollten die Parteien einen Waffenstillstand anstreben". "Wir glauben auch, dass Palästinenser und Israelis gleichermaßen ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit verdienen", erklärte US-Präsident Joe Biden. Die USA stufen wie die EU die Hamas als Terror-Gruppe ein und führen mit ihr keine Verhandlungen. Die heftigsten Kämpfe zwischen Israel und radikalen Palästinensern seit Jahren gingen aus Auseinandersetzungen an der Al-Aksa-Moschee in Ost-Jerusalem hervor. Verschärft wurden die Spannungen durch Pläne, dort Häuser palästinensischer Familien zu räumen.
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International liefen die Bemühungen für ein Ende der Gewalt weiter.

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