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Video Johnson: "Die Uhr beim Klimawandel ist abgelaufen"

Der britische Premierminister Boris Johnson fordert die Staats- und Regierungschefs auf der Weltklimakonferenz COP26 auf, bei der Bekämpfung des Klimawandels zu handeln und über ihre finanziellen Zusagen an die Entwicklungsländer hinauszugehen. Entsprechend äußerte sich Johnson vor der Gipfel-Eröffnungszeremonie: "Das ist wirklich sehr dringend. Und zwar für die ganze Welt. Es ist wirklich eine Minute vor Mitternacht und die Uhr tickt. Wir müssen dafür sorgen, dass alle mehr tun. Sie müssen weitere Zusagen machen., wie wir weg von der Kohle und von fossilen Brennstoffen kommen. Wie wir von Verbrenner-Autos wegkommen. Und wie wir Millionen wenn nicht Milliarden Bäume auf der Welt pflanzen können. Und den Schutz der Erde verbessern. Und darüber hinaus müssen wir sicherstellen, dass wir auch die Entwicklungsländer ins Boot bekommen. Und dafür gibt es nur einen Weg: diese Länder brauchen Hilfe." Großbritannien wolle mit gutem Beispiel vorangehen und werde sich verpflichten, die Finanzmittel für ärmere Länder, die oft unter den schlimmsten Umweltauswirkungen des Klimawandels litten, bis 2025 um eine Milliarde Pfund zu erhöhen, sagte Johnson. Bei der Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow ringen Vertreter von 197 Staaten um einen Weg, den Ausstoß von Treibhausgasen noch in diesem Jahrzehnt drastisch zu mindern. Großbritannien ist der Gastgeber der Konferenz. Am Montag und Dienstag wollen die Staats- und Regierungschefs, darunter US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Dringlichkeit von Erfolgen im Kampf gegen den Klimawandel in Glasgow betonen. Denn die bisherigen Zusagen der Staatengemeinschaft reichen nicht aus, um wie im Weltklimavertrag von Paris 2015 vereinbart, die Erwärmung der Atmosphäre im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf 1,5 Grad zu begrenzen.
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Bei der Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow ringen Vertreter von 197 Staaten um einen Weg, den Ausstoß von Treibhausgasen noch in diesem Jahrzehnt drastisch zu mindern.

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