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Video Kolumbien: Ex-Guerillero Petro verspricht als Präsident Frieden und Gleichheit

STORY: Der ehemalige Guerillakämpfer Gustavo Petro läutet als erster linksgerichteter Präsident Kolumbiens eine Wende in dem südamerikanischen Land ein. Er kündigte an, das Land im Kampf gegen Ungleichheit und Klimawandel zu einen und Frieden mit linken Rebellen zu schließen. "Ich werde Kolumbien endlich vereinen. Wir müssen die Spaltung, mit der wir als Volk konfrontiert sind, beenden. Ich will keine zwei Länder, genauso wenig wie ich zwei Gesellschaften will. Ich will ein starkes, gerechtes und geeintes Kolumbien. Die Herausforderungen, vor denen wir als Nation stehen, erfordern eine Periode der Einheit und des Grundkonsenses. Das ist unsere Verantwortung." Der neue Präsident will die gescheiterten Friedensverhandlungen mit den Rebellen der Nationalen Befreiungsarmee wiederbeleben und sagt Farc-Kämpfern im Gegenzug für Informationen Strafmilderung zu. Auf seiner Prioritätenliste steht zudem die Bekämpfung des Hungerproblems in dem 50 Millionen Einwohner zählenden Land, in dem fast die Hälfte der Bevölkerung in Armut lebt. Geplant ist unter anderem eine Steuerreform, die eine Erhöhung der Abgaben für Großverdiener vorsieht, um Sozialprogramme zu finanzieren. Zudem soll der Zugang zu Bildung erleichtert werden und das Gesundheitssystem reformiert werden. Petro hat eine breite Mehrheit im Parlament aus linken und zentristischen Parteien, um den wirtschaftlichen und sozialen Wandel in dem von Unruhen und Drogenproblemen geprägten Andenland einzuleiten.
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Auf seiner Prioritätenliste steht zudem die Bekämpfung des Hungerproblems in dem 50 Millionen Einwohner zählenden Land, in dem fast die Hälfte der Bevölkerung in Armut lebt.

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