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Video Lebenslange Haft für Schützen des Schulmassakers von Parkland

STORY: Im Prozess um das Massaker in Parkland, im US-Bundesstaat Florida, ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte am Valentinstag 2018 die Marjorie Stoneman Douglas High School mit einem halbautomatischen Gewehr angegriffen und 17 Menschen getötet. Der damals 19-Jährige war zuvor von der Schule verwiesen worden. Die Schwester von Meghan Kelly, Alaina, war eines der Opfer. "Das erste große Ereignis in meinem Leben als Erwachsene mit 19 Jahren war, als meine Schwester erschossen wurde. Und jetzt enden meine frühen Zwanziger damit, dass mir gesagt wird, dass ihrem Andenken keine Gerechtigkeit widerfahren wird." Im vergangenen Monat hatten die Geschworenen dafür gestimmt, dem Angeklagten die Todesstrafe zu ersparen, das stieß bei vielen Hinterbliebenen auf Kritik. Während des Mordprozesses hatte sich der Todesschütze für schuldig bekannt. Als Konsequenz aus dem Amoklauf gründeten Überlebende eine Jugend-Protestbewegung für strengere Waffenvorschriften in den Vereinigten Staaten. Das Land weist weltweit die höchste Rate an privatem Waffenbesitz auf. Immer wieder kommt es an Schulen zu Massenmorden durch Schusswaffen.
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Der damals 19-Jährige hatte am 14. Februar 2018 an einer Schule in Florida 17 Menschen getötet. Vor Gericht kritisierten Hinterbliebene, dass die Geschworenen gegen eine Todesstrafe stimmten.

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