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Kraftwerk-Sprengung 150-Meter-Schornstein in Sekunden dem Erdboden gleichgemacht – dann erwischt es eine Kamera

Sehen Sie im Video: 150-Meter-Schornstein in Sekunden dem Erdboden gleichgemacht – dann erwischt es eine der Kameras.




Explosionen, Trümmer und eine zerstörte Kamera – auf dem Weg zu sauberer Energie hat ein Versorgungsunternehmen in Florida am Mittwoch den Schornstein seines letzten Kohlekraftwerks gesprengt. Gefilmt von zahlreichen Kameras hat der US-Energielieferant Florida Power and Light die Sprengung spektakulär in Szene gesetzt. Seit mehr als 25 Jahren thronte das Kraftwerk über einer kleinen Stadt. „Wir verabschieden uns von der Kohle“, sagte Jack Eble, Sprecher von Florida Power and Light gegenüber US-Medien. Der 150 Meter lange inaktive Schornstein befand sich in Indiantown, etwa 80 Kilometer nordwestlich von West Palm Beach. Der Abriss dauerte weniger als 10 Sekunden. Es sei das letzte Kohlekraftwerk von Florida Power and Light, allerdings nicht das letzte Kohlekraftwerk in Florida. Die Sprengung verlief nach Plan, lediglich eine der aufgestellten Kameras wurde in Mitleidenschaft gezogen. Offenbar war sie zu nah an dem umfallenden Schornstein aufgestellt worden. Ein Trümmerteil erwischte das Gerät und sorgte so für eine besonders spektakuläre Aufnahme. Menschen wurden bei dem Zwischenfall nicht verletzt.
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Explosionen, Trümmer und eine zerstörte Kamera – auf dem Weg zu sauberer Energie hat ein Versorgungsunternehmen in Florida am Mittwoch den Schornstein seines letzten Kohlekraftwerks gesprengt.

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