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"Costa Concordia": Knochen im Wrack gefunden

Noch immer ist das Schicksal eines Kellners der "Costa Concordia" ungeklärt. Jetzt aber haben Taucher im Wrack des Schiffes Menschenknochen gefunden. Laut italienischen Medien sind es Schädelteile.

Die "Costa Concordia" im Hafen von Genua. Dort wird das Schiff verschrottet.

Die "Costa Concordia" im Hafen von Genua. Dort wird das Schiff verschrottet.

Auf der Suche nach dem letzten vermissten Todesopfer im geborgenen Wrack des Passagierschiffs "Costa Concordia" sind Taucher auf menschliche Überreste gestoßen. Bei der Suche nach dem Leichnam des aus Indien stammenden Kellners Russel Robello seien Menschenknochen gefunden worden, teilte die italienische Zivilschutzbehörde am Mittwoch mit. Es könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Leichenteile zu einer ebenfalls auf dem Schiff gestorbenen Italienerin gehören.

Analysen sollten in den kommenden Tagen Aufschluss über die Herkunft der Knochen geben, teilte die Behörde mit. Italienische Medien berichteten, bei den Knochen handele es sich um Schädelteile. Derzeit durchsuchen Taucher jene Teile des Schiffes, die bislang nicht zugänglich waren.

Die "Costa Concordia" war am 13. Januar 2012 bei einem verfehlten Manöver vor der italienischen Insel Giglio auf Grund gelaufen, leck geschlagen und gekentert. 32 der 4200 Insassen kamen bei dem Unglück ums Leben, darunter zwölf Deutsche. Erst nach langer Vorbereitung gelang es, das Wrack aufzurichten und wieder zum Schwimmen zu bringen. Seit Ende Juli liegt das Kreuzfahrtschiff zum Verschrotten im Hafen von Genua.

anb/AFP / AFP