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Für US-Markt bestimmt: 2,5 Tonnen Kokain in Kolumbien und Guatemala beschlagnahmt

Die Ladungen sollten wohl in die USA geschmuggelt werden, als Mitarbeiter der Behörden aus Kolumbien und Guatemala sie entdeckten. Mehr als zwei Tonnen Kokain wurden in Waschmaschinen und einem Tauchboot versteckt.

Kokain in Kolumbien und Guatemala beschlagnahmt

Mehr als 13 Tonnen Kokain wurden im vergangenen Jahr auf dem Weg von Südamerika in die USA beschlagnahmt

Picture Alliance / DPA

Am vergangenen Wochenende haben Sicherheitskräfte in Guatemala und Kolumbien bei zwei verschiedenen Einsätzen insgesamt 2,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Am Flughafen von Bogotá entdeckten Spürhunde am Sonntag eine in Waschmaschinen versteckte Ladung von 500 Kilogramm Kokain, die auf die kolumbianische Insel San Andrés verfrachtet werden sollte. Von dort hätte das Rauschgift nach Polizeiangaben mit Schnellbooten in die USA geschmuggelt werden sollen.

Zwei weitere Tonnen Kokain aus Kolumbien wurden von der guatemaltekischen Marine an Bord eines Tauchboots in der Karibik abgefangen, wie die Zeitung "Prensa Libre" am Sonntag berichtete. Drei Kolumbianer seien festgenommen worden. Diese Drogenladung hätte demnach ebenfalls in den USA vermarktet werden sollen. Die Behörden schätzten den Marktwert des im Tauchboot entdeckten Kokains auf umgerechnet 25 Millionen Euro.

Wurden im letzten Jahr 1400 Tonnen Kokain in die USA geschmuggelt?

Im vergangenen Jahr hatten guatemaltekische Sicherheitskräfte insgesamt 13,7 Tonnen Kokain beschlagnahmt, die von Südamerika in die USA geschmuggelt werden sollten. Das US-Außenministerium schätzt, dass über guatemaltekisches Gebiet im selben Jahr 1400 Tonnen Kokain, also mehr als das Hundertfache, erfolgreich in die USA geschmuggelt wurden.

sve / DPA