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Afrika Die schwersten Fährunglücke der letzten zehn Jahre


Sicherheitsmängel, technische Defekte, Überladung: Mit trauriger Regelmäßgkeit erreichen uns Nachrichten von Fährunglücken in Afrika. stern.de dokumentiert die schwersten der vergangenen zehn Jahre.

Beim Untergang einer völlig überladenen Fähre vor der Küste Tansanias sind mindestens 163 Menschen ums Leben gekommen. Schiffsunglücke mit hunderten Toten vor den Küsten Afrikas sind keine Seltenheit. Die opferreichsten Fährunglücke der vergangenen zehn Jahre

2002

-26. September, Gambia: Beim Schiffbruch einer senegalesischen Fähre vor der Küste Gambias sterben 1863 Menschen. Das Schiff war lediglich für 500 Passagiere zugelassen.

2003

-27. November, Demokratische Republik Kongo: 183 Tote und Vermisste bei einem Fährunglück auf dem Maindombe-See östlich von Kinshasa.

2004

- 26. Januar, Demokratische Republik Kongo: bei einem Fährunglück auf dem Kongo-Fluss sterben rund 200 Menschen. - 7. März, Madagaskar: Beim Schiffbruch einer komorischen Fähre vor der Küste Madagaskars kommen rund 120 Menschen ums Leben.

2005

- 19. Januar, Demokratische Republik Kongo: Auf dem Kasai-Fluss im Zentrum des Landes sinkt eine Barke, 150 Passagiere gelten als vermisst.

2006

- 3. Februar, Ägypten: Beim Untergang einer ägyptischen Fähre auf dem Roten Meer kommen mehr als 1000 Menschen ums Leben. - 23. März, Kamerun: Fast 130 Vermisste nach dem Sinken eines nigerianischen Bootes vor der Küste Kameruns.

2008

- 8. September, Sierra Leone: Mehr als 115 Tote und Vermisste bei einem Fährunglück auf dem Oubangui-Fluss nahe der Zentralafrikanischen Republik - 13. September, Demokratische Republik Kongo: Auf dem Kongo-Fluss kentert ein überladenes Boot. 90 Leichen werden geborgen, 25 Menschen gelten als vermisst.

jwi/AFP AFP

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