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Bangladesch: Viele Tote und Verletzte nach schwerem Fährunglück

Eine mit rund 150 Passagieren besetzte Fähre kollidiert in Bangladesch mit einem Frachter. Mindestens 65 Todesopfer sind zu beklagen. Das jüngste Opfer ist gerade mal wenige Monate alt.

Etliche auf dem Fluss Padma verunglückte Schiffspassagiere wurden von Anwohnern gerettet

Etliche auf dem Fluss Padma verunglückte Schiffspassagiere wurden von Anwohnern gerettet

Die Zahl der Toten bei dem schweren Fährunglück im Zentrum von Bangladesch ist auf mindestens 65 gestiegen. Wie die Polizei am frühen Montagmorgen mitteilte, bargen Rettungskräfte 24 weitere Leichen am Unglücksort. Die meisten zusätzlichen Opfer seien in dem Schiffswrack entdeckt worden, nachdem es geborgen und ans Ufer gezogen worden sei, sagte ein Polizeivertreter.

Die Fähre war am Sonntag auf dem Padma-Fluss mit einem Frachter kollidiert und gesunken. Die Unglücksregion liegt rund 70 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Dhaka. Wie viele Menschen sich genau auf dem Schiff befanden, konnte die Polizei mangels einer Passagierliste nicht sagen. Angaben von Überlebenden zufolge waren es bis zu 150 Menschen. Etwa 50 Passagiere wurden nach dem Unglück gerettet.

Bangladesch ist von über 230 Flüssen durchzogen, deshalb sind Fähren ein wichtiges Transportmittel. Immer wieder gibt es aber schwere Unglücke, weil Sicherheitsregeln missachtet werden oder die Fähren überladen sind.

amt/yps/DPA / DPA