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Folgen des Klimawandels: Aufgeheizte Städte: mit viel Grün, hellen Farben und Wasserflächen gegen die Hitze

Angesichts des Klimawandels brauchen Städte Konzepte, wie sie sich gegen große Hitze wappnen. Mit hellen Wänden, Dachbegrünungen und Wasserflächen lassen sich die Temperaturen in Straßenschluchten senken.

Hitzewelle über Europa: So erlebt Europa die Hitze

Ungewöhnlich weiße Bahnschienen sorgen für Verwirrung bei Reisenden. Im Netz kursieren wilde Gerüchte: ein Rostschutz? Gegen Unkraut? Kalk? Alles falsch. Das Weiß ist ein Hitzeschutz. Es soll die Schienentemperatur senken. In Italien gibt es weiße Schienen schon länger, seit kurzem auch in der Schweiz. Nun wurden im bayerischen Würzburg Straßenbahnschienen weiß getüncht.

"An sehr heißen Tagen haben wir hier zuvor an den Schienen 60 Grad Celsius gemessen", sagt Jürgen Dornberger, Sprecher der Würzburger Verkehrs-GmbH. Durch die Hitze dehnten sich die Schienen aus; der Druck verschiebe die Gleise. Beim Hitzehoch Anfang Juli habe sich die Farbe bereits bewährt: Die Gleise seien um acht Grad kühler gewesen. Dabei sei es keine Spezialfarbe; nur der Farbton als solcher wirke.

Städte bis zu zehn Grad wärmer als Umland

Mit ähnlichem Ziel hat Los Angeles 2017 begonnen, Straßen hell zu gestalten. Das Projekt "Cool Pavement" (kühler Straßenbelag) soll laut Straßenamt hitzebezogene Todesfälle und den Energieverbrauch von Klimaanlagen reduzieren. Auch für Häuser raten Experten zu hellen Flächen. Helle Farben erhöhen die Rückstrahlung, die sogenannte Albedo. "Nicht umsonst gibt es in Griechenland wie auf Santorin vor allem weiße Häuser", sagt Stefan Emeis vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Auch hitzeabweisende Materialien werden erprobt.

Kalifornien und Griechenland sind schon lange warme Gegenden. Doch auch deutsche Städte geraten zunehmend in Hitzestress. Straßen und Gebäude speichern die Wärme besonders stark. Zudem produzieren Menschen und Fahrzeuge zusätzliche Wärme. Auch kann Regen schlecht versickern, verdunsten und die Luft abkühlen. In Städten ist es bis zu zehn Grad wärmer als im Umland, so der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Berlin hat schon im vergangenen Sommer begonnen, Straßen zur Abkühlung zu besprühen. Die Straßenberegnung wurde vorher unter anderem in Paris getestet. Ähnlich ging der Flughafen Hannover vor, nachdem die Start- und Landebahn durch zu hohe Hitze aufgerissen war.

Bäume, Pflanzen und Wasserflächen dimmen Hitze

Durch die Klimaveränderungen wird das Problem kontinuierlich größer. Das Umweltbundesamt prognostiziert zunehmende Hitzeperioden. Zudem ziehen mehr Menschen in die Städte. Gerade für ältere und kranke Menschen sowie für Kleinkinder ist die Hitze gesundheitlich kritisch.

Um gegen die Wärmeinseln vorzugehen, empfehlen Experten mehr Grün und Blau im Städtebau: Mehr Bäume, Rasen und Pflanzen sowie mehr Wasserflächen. Über das Portal Inkas des Deutschen Wetterdienstes können Kommunen herausfinden, was bei ihnen am wirkungsvollsten ist. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) entwickelt zudem nach eignen Angaben für Städte eine Toolbox mit Beispielen für klimagerechte Umbauten.

Die Stadt Essen hat beispielsweise das Gelände einer ehemaligen Krupp-Fabrik teilweise in einen Park umgestaltet. "Gerade im Ruhrpott hat sich einiges getan", sagt Wolfgang Groß, Umweltreferent beim Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL).

Begrünte Dächer der Öko-Häuser des Architekten Frei Otto in der Berliner Innenstadt: Jedes Fleckchen, dass nicht zubetoniert ist, hilft dabei, Städte abzukühlen.

Begrünte Dächer der Öko-Häuser des Architekten Frei Otto in der Berliner Innenstadt: Jedes Fleckchen, dass nicht zubetoniert ist, hilft dabei, Städte abzukühlen.

DPA

Städte beginnen, Dächer in Grünflächen zu verwandeln

Eine Kommune, die Taten offenbar nötig hätte, ist das bayerische Kitzingen. Die 90.000-Einwohner-Gemeinde war in den vergangenen Jahren die heißeste Stadt Deutschlands. Das Thermometer überstieg die 40-Grad-Marke. Gegenmaßnahmen sind aber erst in Planung. Die Stadt will laut einer Sprecherin mehr Bäume pflanzen. "Aber das geht zu Lasten von Parkplätzen." Und sorge damit für Konflikte.

Dabei ließen sich alternativ ungenutzte Flächen begrünen. Im niederländischen Utrecht wurden laut Medienberichten Dächer von Bushaltestellen in Blumenwiesen verwandelt. Einige deutsche Städte haben an Straßenbahntrassen Rasen ausgesät oder erwägen es zumindest - etwa Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart und Mainz. Mainz begrünt auch die Fassade eines Parkhauses - hier beißen sich Parkraum und Grün nicht. Etliche Städte wie Berlin, Düsseldorf, Hannover und Stuttgart fördern private Begrünung. Düsseldorf hat kürzlich die Anzahl der Gründächer gezählt. Stand Oktober waren es 2861 - 3,3 Prozent aller Dachflächen.

Straßenberegnung erhöht die Luftfeuchtigkeit bei extremem Wetter

Viele Maßnahmen sind aber noch in Erprobung. Denn sie sind nicht ohne Risiko. Heller Straßenasphalt kann laut Wissenschaftlern in der Herstellung umweltschädlicher sein als herkömmlicher Asphalt. Zudem könnten komplett weiße Häuser und Straßen blenden und die Ozonbildung in Bodennähe erhöhen, meint KIT-Forscher Emeis. Auch mehr Schadstoffe könnten laut Emeis auf der Negativseite stehen: Bei dichten Bäumen und mehr Kühle steige die Luft samt Schadstoffen schlechter auf.

Für mehr Stadtgrün wird zudem mehr Wasser benötigt - bei Trockenheit problematisch. Auch bei Fassadenbegrünungen gibt es Einschränkungen. "Das funktioniert nur bei Neubauten wirtschaftlich gut", sagt Jürgen Eppel vom Institut für Stadtgrün und Landschaftsbau der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG). Denn die Begrünung müsse mit dem Gebäude zusammenpassen, mit Material und Statik.

Auf Kritik stieß ebenfalls die Berliner Straßenberegnung. Der Wetterexperte und Meteorologie-Unternehmer Jörg Kachelmann twitterte, dass die "sehr lustige Idee" noch die Schwüle erhöhe und es damit "noch ein bisschen fieser" werde.

Stadtklima: Es fehlen die Konzepte

Berechnungen, wie sich das Stadtklima mit und ohne Stadtanpassung entwickeln wird, gibt es etliche. Ebenso Leitfäden und Ideen, was man tun könnte. Doch umgesetzt scheint weit weniger, vor allem kein umfassendes Konzept. "Im Moment redet Gott und die Welt über klimagerechte Städte, auch die Politik", sagt BGL-Referent Groß. Aber er argwöhnt, dass die Politik Gelder für Digitalisierung verbrate und am Ende kein Geld mehr fürs Stadtgrün übrig bleibe.

Andere Hürden als finanzielle sieht Forscher Emeis: Architekten müssten bereit sein, Abstriche bei ihren ästhetischen Vorstellungen zu machen. Und Städte existierten bereits. "Wenn eine Stadt komplett neu gebaut wird, hätte man viel größere Freiheit." Sinnvoll seien etwa enge Gassen, damit die Sonne nicht mehr durchkomme. "Aber das ist bei unserem Verkehrsaufkommen kaum zu machen", so Emeis.

Gläubige Muslime unter riesigen Hightech-Schirmen, die den Vorplatz der Prophetenmoschee in Medina, Saudi-Arabien überspannen. Die Schattenspender aus einem leichten Spezialmaterial wurden in Deutschland entwickelt.

Gläubige Muslime unter riesigen Hightech-Schirmen, die den Vorplatz der Prophetenmoschee in Medina, Saudi-Arabien überspannen. Die Schattenspender aus einem leichten Spezialmaterial wurden in Deutschland entwickelt.

DPA

Schattige Gassen in Deutschland kaum zu machen

In mediterranen und arabischen Städten sind schattige Gassen Alltag. Hier gibt es noch mehr Kreatives: Im saudi-arabischen Medina werden Moschee-Besucher von riesigen Sonnenschirmen geschützt. Die Vereinigten Arabischen Emirate setzten laut Emeis auf Windtürme. "Die Türme saugen die warme Luft quasi aus der Stadt raus nach oben."

Ideen aus einer Region lassen sich allerdings nicht unbedingt auf andere übertragen. Selbst innerhalb Deutschlands nicht, sagt BBSR-Mitarbeiter Fabian Dosch. "Jede Stadt muss eigene Akzente setzen." Oder wie es KIT-Forscher Emeis ausdrückt: "Eine Stadt wirklich gut gegen Hitze zu wappnen, ist nicht trivial."

dho / Vanessa Könecke / DPA
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.