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Havarie der "Costa Concordia": Taucher entdecken menschliche Überreste

32 Menschen starben beim Havarie der "Costa Concordia", doch auch anderthalb Jahre später gelten zwei von ihnen noch als vermisst. Nun haben Taucher anscheinend ihre Leichen gefunden.

Die Suche nach den beiden noch vermissten Opfern des "Costa Concordia"-Unglücks vor der italienischen Mittelmeer-Insel Giglio war möglicherweise erfolgreich. Taucher hätten im Wrack des Kreuzfahrtschiffes menschliche Überreste gefunden, sagte der Chef des italienischen Zivilschutzes, Franco Gabrielli, am Donnerstag dem TV-Sender SkyNews24. Anderen Angaben zufolge teilte der italienische Zivilschutz mit, die Entdeckung sei in der Nähe des Schiffswracks gemacht worden. Die endgültige Identifizierung sei jedoch erst nach einem DNA-Test möglich, so Gabrielli.

Nach der spektakulären Aufrichtung des Wracks in der vergangenen Woche hatten Taucher am Dienstag begonnen, nach den Körpern eines indischen Crewmitglieds und einer sizilianischen Passagierin zu suchen. Bei dem Schiffsunglück im Januar 2012 waren 32 Menschen ums Leben gekommen.

tkr/DPA/AFP / DPA