HOME

Verschollener AirAsia-Flug QZ8501: Suchkräfte entdecken Wrackteile und eine Leiche

Die indonesische Luftwaffe hat Überreste des verschwundenen AirAsia-Flugzeuges entdeckt. Sie präsentierte Fotos, auf denen unter anderem eine Notrutsche zu erkennen sein soll.

Das seit Sonntag in Indonesien vermisste AirAsia-Flugzeug ist offenbar vor der Insel Borneo abgestürzt. Aus indonesischen Militärmaschinen wurden am Dienstag Wrackteile gesichtet, die mit 95-prozentiger Sicherheit von der Maschine stammen, wie der Chef der Rettungskräfte, Bambang Sulistyo, berichtete. Schiffe waren auf dem Weg, um die Teile zu bergen und 100-prozentig zu identifizieren. Nach Angaben von Metro TV wurden auch eine Leiche und Gepäckteile in den Gebiet gesichtet.

Bei den Objekten könnte es sich nach ersten Augenschein um den Teil einer Flugzeugtür und eine Notrutsche handeln. Eines der Teile war orangefarben und mehrere Meter lang, wie indonesische Fernsehsender zeigten. Andere orangefarbene und weiße Gegenstände wurden in der Nähe entdeckt.

Die Objekte treiben vor der Küste von Borneo, ein paar hundert Kilometer östlich der Stelle, an der die Maschine flog, als am Sonntagmorgen der Radarkontakt abbrach. Der Airbus A320 mit 162 Insassen war auf dem Weg von Surabaya in Indonesien nach Singapur.

tis/AFP / AFP
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?