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AirAsia-Absturz: Behörden korrigieren Zahl der geborgenen Leichen

Wrackteile, Leichen und ein großer Schatten unter der Meeresoberfläche: Suchkräfte haben das vermisste AirAsia-Flugzeug entdeckt. Behörden bestätigen dies. Die Ereignisse des Tages im Rückblick.

Die Überreste einer Katastrophe: Ein unidentifiziertes Objekt treibt im Meer vor der Insel Borneo

Die Überreste einer Katastrophe: Ein unidentifiziertes Objekt treibt im Meer vor der Insel Borneo

+++ 16.38 Uhr: Widodo und Merkel kondolieren +++

Indonesiens Präsident Joko Widodo sagt nach der Gewissheit über das Schicksal von Flug QZ8501: "Mein Mitgefühl gilt den Familien der Passagiere und Besatzungsmitglieder, ich fühle mit ihnen." Er fügt hinzu: "Höchste Priorität hat die Bergung der Opfer, wir wollen das so schnell wie möglich abschließen." Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht ihr Beileid aus. "Ich möchte Sie meiner großen Anteilnahme und meines tiefen Mitgefühls versichern", schreibt sie in einem Kondolenztelegramm an den indonesischen Präsidenten.

+++ 16.20 Uhr: Weiterer Zwischenfall mit AirAsia-Maschine +++

Nach dem Fund des Wracks von AirAsia-Flug QZ8501 hat es möglicherweise einen weiteren Zwischenfall mit einer Maschine der Fluglinie gegeben. Bilder auf Twitter zeigen wie Passagiere ein AirAsia-Flugzeug über die Notrutschen verlassen. Die Maschine steht auf einem Feld, sie soll über die Piste hinausgerollt sein.

+++ 15.10 Uhr: Details zum letzten Kontakt +++

Die indonesische Flugkontrolle hat Erkenntnisse über den letzten Funkverkehr mit dem Piloten veröffentlicht. In seinem letzten Funkspruch hatte der Pilot gesagt, er wolle einem Sturm ausweichen. Seine Bitte um eine höhere Flugroute lehnte die Flugkontrolle ab, weil dort bereits andere Maschinen unterwegs waren. "Zwei bis drei Minuten später, als der Fluglotse die Genehmigung zu einem Aufsteigen auf 34.000 Fuß erteilen wollte, antwortete das Flugzeug nicht mehr", sagt Winsu Darjono von der indonesischen Flugkontrolle.

+++ 13.50 Uhr: Airline-Chef äußern Bedauern +++

"Es tut uns leid, dass wir unter so tragischen Umständen zusammenkommen", sagt Sunu Widyatmoko, Chef der AirAsia Indonesia. "Unser Mitgefühle gilt den Familien und Freunden der Menschen an Bord von QZ8501".

+++ 13.32 Uhr: Bislang drei Tote geborgen +++

Die Einsatzkräfte haben nach Angaben des indonesischen Rettungsdienstes bislang drei Leichen geborgen. Die Leichen zweier Frauen und eines Mannes seien an Bord des Kriegsschiffes "Bung Tomo" gebracht worden, sagt Behördenchef Bambang Soelisty in Jarkarta. Ein Marinesprecher hatte die Zahl der geborgenen Todesopfer zuvor mit mindestens 40 angegeben.

+++ 12.54 Uhr: Behörden: Trümmer von AirAsia-Maschine +++

Die vor Indonesien entdeckten Wrackteile gehören zu der seit Sonntag vermissten AirAsia-Maschine. Das sagt der Chef der Rettungskräfte, Bambang Sulistyo.

+++ 11.23 Uhr: Alle Rettungskräfte sollen zur Absturzstelle +++

Nach Angaben des Chefs der indonesischen Rettungsdienste, Bambang Soelistyo, sollen sämtliche Suchmannschaften zur Fundstelle verlegt werden. "Ihre Aufgabe ist es, alle Objekte und die Leichen von Passagieren zu bergen", sagt er. Sie sollen nach Pangkalan Bun gebracht werden, wo sich der nächstgelegene Flughafen befindet.

+++ 10.34 Uhr: Trümmerfeld nur zehn Kilometer von Flugroute entfernt +++

Die Luftwaffe präzisiert ihre Angaben: das Trümmerfeld liegt etwa 185 Kilometer südwestlich von Pangkalan Bun. Dies sei nur 10 Kilometer von der Stelle entfernt, wo die Maschine zuletzt auf dem Radar gesehen wurde, sagte Luftwaffenkommandant Dwi Putranto.

+++ 10.32 Uhr: 40 Leichen geborgen +++

Die indonesische Marine meldet, dass sie bereits 40 Leichen geborgen hat und an Bord eines Kriegsschiffes gebracht habe. Die Bergungsarbeiten sind in vollem Gange.

+++ 9.47 Uhr: Suchmannschaften bergen erste Leichen +++

Suchmannschaften bergen im vermuteten Absturzgebiet die ersten Leichen. Das berichtet der Sender TVOne. Sechs Leichen seien entdeckt und drei geborgen worden, berichtet der Sender unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Zur Empörung von Rettungskräften zeigt ein Fernsehsender kurz eine im Wasser treibende Leiche.

+++ 9.11 Uhr: AirAisa-Chef bekundet sein Beileid +++

+++ 9.09 Uhr: Erste Leichen werden gesichtet +++

Jetzt wird es immer mehr zur Gewissheit: Das Flugzeug ist offenbar vor der Insel Borneo abgestürzt. Nach Angaben von Metro TV werden auch Leichen und Gepäckteile in dem Gebiet gesichtet. Schiffe sind auf dem Weg, um die Teile zu bergen und hundertprozentig zu identifizieren.

+++ 8.32 Uhr: Wrackteile stammen vom AirAsia-Flug +++

Die entdeckten Wrackteile stammen nach Behördenangaben vom vermissten Passagierflugzeug. "Bis auf weiteres kann bestätigt werden, dass es das AirAsia-Flugzeug ist", sagt der Direkter der indonesischen Luftverkehrsbehörde, Djoko Murjatmodjo.

+++ 7.07 Uhr: Luftwaffe sichtet Wrackteile +++

Die indonesische Luftwaffe sichtet womöglich erste Überreste des verschollenen AirAsia-Flugzeugs. Die Objekte ähneln einer Tür und einer Notrutsche, teilt ein Armeesprecher mit. Die Fundstelle liege etwa zehn Kilometer von der Position entfernt, wo das vermisste Flugzeug zuletzt vom Radar geortet worden war.

+++ 01.09 Uhr: Auch USA helfen bei Suche +++

Auch die USA beteiligen sich an der Suche nach dem verschwundenen AirAsia-Passagierflugzeug. Auf Bitte der indonesischen Regierung sei das Schiff "USS Sampson" zur Unterstützung in die Region geschickt worden, teilt die 7. Flotte der US-Marine mit.

tis/mka/DPA/AFP/Reuters / DPA / Reuters