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Hochwasser in Australien: "Die Katastrophe ist noch lange nicht vorbei"

Im Nordosten spitzt sich die Lage weiter zu. Die heftigen Regenfälle der vergangenen zwei Wochen haben Fluten ausgelöst, die 22 Städte unter Wasser gesetzt oder von der Außenwelt abgeschnitten haben.

Rund 200.000 Menschen seien von den schwersten Überschwemmungen seit 50 Jahren betroffen. "Die Katastrophe ist noch lange nicht vorbei," sagte die Ministerpräsidentin des Bundesstaates Queensland, Anna Bligh.

Nach Behördenangaben sind inzwischen rund 200.000 Menschen von den Fluten betroffen, 22 Städte standen unter Wasser oder waren von der Außenwelt abgeschnitten. In der Stadt Rockhampton mussten die Bewohner in gefährdeten Gebieten auch gegen ihren Willen ihre Häuser verlassen. Bürgermeister Brad Carter sagte der Nachrichtenagentur AAP, die Polizei werde den Menschen die Evakuierung "anordnen".

Australiens Premierministerin Julia Gillard sprach den von den Fluten Betroffenen bei einem Besuch in der Stadt Bundaberg Mut zu. "So zerstörerisch die Fluten auch sind, wir sehen eine großartige Reaktion auf allen Regierungsebenen und bei den Rettungskräften." Die Australier würden einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn an den Tag legen und in schweren Zeiten zusammenarbeiten und aufeinander aufpassen.

Massive Regenfälle im Gefolge des Tropensturm "Tasha" hatten weite Teile des Bundesstaates Queensland unter Wasser gesetzt. Betroffen ist eine Fläche von der Größe Deutschlands und Frankreichs zusammen. Straßen und Bahnstrecken wurden überflutet, die in der Region wichtige Kohleförderung musste zurückgefahren werden. Es wird mit Milliardenschäden gerechnet, auch weil die Landwirtschaft stark betroffen ist. Die Regierungschefin von Queensland, Anna Bligh, warnte, dass das Hochwasser seinen Höhepunkt erst noch erreichen und noch mindestens eine Woche anhalten werde.

"Das sind wahrscheinlich die schwersten Überschwemmungen, die wir jemals erlebt haben", sagte Bligh. In der Region wurden nach ihren Angaben 17 Notunterkunft-Zentren eingerichtet, in denen bislang mehr als 1000 Menschen unterkamen. Tausende seien bei ihren Verwandten untergekommen.

Die Wetterdienste warnten unterdessen vor einem neuen Zyklon, der sich vor der Westküste Australiens bildete. Im Süden des Landes sorgte große Hitze und Trockenheit für die Gefahr von Wald- und Buschbränden.bei", warnte Bligh.

AFP/Reuters / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.