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Zum Feind übergelaufen: Tante von Kim Jong Un lebt offenbar heimlich in den USA

Die "Washington Post" hat eine ältere Dame in der Nähe von New York ausfindig gemacht, die angeblich die Tante von Nordkoreas Herrscher Kim Jong Un ist - und sich beim "Feind" sehr wohl fühlt. 

Kim Jong Un inspiziert eine Apfelplantage

Über Kim Jong Un sagt die Tante, er sei kein besonders schwieriges Kind gewesen, aber ein bisschen cholerisch

Sollte Nordkoreas Diktator Kim Jong Un jemals seine Drohung wahrmachen und New York mit einer Hydrogen-Bombe zerstören, würde er wohl auch seine eigene Tante ermorden. Wie die "Washington Post" herausgefunden hat, lebt die schon seit 18 Jahren glücklich und zufrieden beim "Feind", ein paar Autostunden außerhalb des Big Apple.

“Meine Kinder sind in großartige Schulen gegangen und haben Erfolg. Und ich habe einen Mann, der alles reparieren kann", so die übergelaufene 60-Jährige in einem offenbar gutgelaunten Interview. Sie habe alles, was sie brauche. Und ihr Gatte sagt dann auch noch: "Wir leben den amerikanischen Traum." Die US-Propaganda dankt. Angeblich hat die CIA der Familie den neuen Anfang finanziert. 

Windeln von Kim Jong Un gewechselt 

Ko Jong Suk hieß die Frau, als sie noch zur königlichen Familie gehörte. In den USA lebt sie unter einem neuen Namen. Um ihre Kinder zu schützen, hat sie die Journalisten gebeten, diesen nicht zu verraten. Auch nicht ihren Wohnort.

Sollte die Geschichte stimmen, war Ko die Schwester von Ko Yong Hui, der dritten Frau von Kim Jong Il und Mutter von Kim Jong Un, die 2004 an Krebs gestorben ist. Sie habe ein sehr gutes Leben in Nordkoreas High Society gelebt, doch sei ihre Stellung von Neidern bedroht gewesen, so lautet eine Erklärung für die Flucht.

Über ihren Neffen weiß Ko zu berichten, dass sie ihm als Kind sehr nahe war: Sie habe für ihn gesorgt, als er in Bern in der Schweiz zur Schule ging. Er sei so alt wie ihr eigener Sohn, wird sie zitiert. Sie habe ihm als Kleinkind die Windeln gewechselt. Später sei er ein großer Basketball-Fan gewesen und habe den Ball sogar mit ins Bett genommen. Jong Un sei kein besonders schwieriges Kind gewesen, aber ein bisschen cholerisch. Und wenn er unbedingt seinen Willen durchzusetzen wollte, sei er manchmal in den Hungerstreik getreten.

Der Mann will zurück

Anders als ihr Mann will Ko nicht nach Nordkorea zurückkehren. Ihr Gatte hingegen sieht sich als Vermittler zwischen "Washington und Pjöngjang", denn er verstehe beide Länder.

Die Hoffnung, eine Erlaubnis zur Rückkehr zu bekommen, sei wohl der Grund für den Schritt an die Öffentlichkeit, so die Mutmaßung der Journalisten. Das hält ein ein Nordkorea-Experte allerdings für "albern". Warum sollten sie das wollen, wird Alexandre Mansourov zitiert. Sie hätten ein schönes Leben in den USA.

sal
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.