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Kollision von Güterzügen: Lokführer rettet sich durch Sprung

Kurz vor dem Zusammenstoß zweier Güterzüge hat sich ein Lokführer durch einen beherzten Sprung gerettet. Er verletzte sich allerdings schwer.

Ein Lokführer hat den Zusammenstoß zweier Güterzüge bei Gladbeck schwer verletzt überlebt. Sein Zug war am Samstag seitlich auf einen anderen Zug gestoßen. Der Lokführer sprang kurz vor dem Zusammenprall ab und zog sich schwere Bein- und Kopfverletzungen zu, teilte die Bundespolizei mit. Weitere Verletzte gab es nicht. Eine Lok und mehrere Waggons sprangen aus den Schienen. Die Schäden seien schwerwiegend, sagte ein Bahnsprecher.

Die genaue Schadenshöhe und die Ursache seien noch unbekannt. Fahrgäste im Regionalverkehr - auf den Linien S9, RE 14 und RB 44 - mussten sich auf der Strecke zwischen Bottrop und Gladbeck zumindest am Wochenende auf Behinderungen und Ersatzbusse einstellen.

Absprung in letzter Sekunde

Einer der beiden Güterzüge transportierte Kohlenstaub, mehrere der Schüttgut-Waggons kippten um. Von dem zweiten Zug sprangen die Lok und mehrere Kesselwagen aus den Gleisen, ein Wagen kippte um. Die Kesselwagen dieses Zuges seien leer gewesen, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Es sei kein Gefahrgut ausgetreten.

Nach ersten Ermittlungen fuhren die beiden Züge gegen 9.50 Uhr aufeinander zu. An einer Weiche fuhr einer der beiden auf ein abzweigendes Gleis. Der andere Güterzug rammte aber den letzten Waggon. Als der Lokführer erkannte, dass der seitliche Zusammenstoß nicht zu verhindern war, sprang er aus dem Führerstand. Bei dem Aufprall im Schotterbett zog er sich schwerste Verletzungen zu.

Erhebliche Schäden am Gleisbett

Beide Züge gehörten privaten Verkehrsunternehmen, sagte der Bahnsprecher. Wie lange die Sperrung dauern werde, konnte er am Samstag nicht sagen. Es seien erhebliche Schäden am Gleisbett und an Signalanlagen entstanden. An einer Stelle seien sogar die Gleise gerissen. Ein Kran sei unterwegs zur Unfallstelle.

tis/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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