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Lebensmittelknappheit in Japan: Der Nordosten schreit nach Hilfe

Zerstörte Infrastruktur, Benzinknappheit, Lebensmittelengpässe: Die Situation für die Menschen im Nordosten Japans ist bedrohlich. Es mangelt am Allernötigsten.

Von Niels Kruse

Die Welt blickt voller Angst auf das Katastrophen-AKW von Fukushima. Doch in der Nachbarschaft des Kraftwerks droht noch ein ganz anderer Notstand: ein humanitärer. Toilettenpapier, Seife, Batterien und vor allem Lebensmittel - in den vom Tsunami zerstörten Gebieten an Japans Nordostküste mangelt es an Lebensnotwendigem. Die Hilfsorganisation Second Harvest hat eine Liste mit 60 Dingen des täglichen Bedarfs erstellt, die die Menschen in den Katastrophengebieten zurzeit am nötigsten brauchen. Ganz oben auf der Liste: Reis, Konserven, Fertiggerichte. Es ist ein Hilferuf aus einem der reichsten Länder der Welt. Schon jetzt wird das Essen in Krankenhäusern knapp, Schulen können immer weniger Mittagessen an die Kinder ausgeben.

Wer wenige hundert Kilometer weiter südlich, im Großraum Tokio, in die Supermärkte geht, sieht immer häufiger leere Regale. Seitdem immer bedrohlichere Informationen aus dem Unglücksreaktor Fukushima die weltgrößte Metropole erreichen, decken sich die Japaner mit allem ein, was die Geschäfte hergeben. Die Hamsterkäufe haben ein Ausmaß angenommen, dass die Regierung nun die Bewohner über Facebook auffordert, nicht alle Läden der Hauptstadt leerzukaufen. Ganz oben auf der Seite des Sozialen Netzwerks steht in mehreren Sprachen der entsprechende Hinweis. Zwar mit dem Zusatz, dass ausreichend Lebensmittel vorhanden seien. Doch stimmt das? Oder droht der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt nun eine humanitäre Katastrophe wie etwa in Haiti nach dem Erdbeben 2010?

Unsere Mitarbeiter essen und trinken wenig

"Die Menschen vor Ort haben absolut nichts", sagte der Fotograf Piotr Onak der Nachrichtenagentur DPA. Und selbst für erfahrene Hilfsorganisationen ist die Lage unübersichtlich. "Normalerweise kümmern sich unsere japanischen Kollegen darum, Lebensmittel anderen Ländern zur Verfügung zu stellen", sagte Katharina Weltecke vom Welternährungsprogramm Deutschland stern.de. Doch nun seien sie in der ungewohnten Rolle des Empfängers - die ersten Lieferungen Richtung Pazifik seien bereits unterwegs. Darunter auch tonnenweise Notfallrationen für die am schlimmsten betroffenen Menschen im Nordosten. Auch das Kinderhilfswerk World Vision hat bereits vor einigen Tagen mehrere Tonnen Flaschenwasser in die Stadt Tome geliefert. "Die Versorgungslage ist regional unterschiedlich. Unsere Mitarbeiter im Nordosten aber essen und trinken wie der Rest der Bevölkerung gerade sehr wenig", sagte World Vision-Mitarbeiterin Silvia Holten stern.de

An Hilfsbereitschaft für das gebeutelte Volk mangelt es nicht, doch eines der größten Probleme, vor denen die Geberländer stehen, ist die verwüstete Infrastruktur, die die Lieferungen erheblich erschweren. Die amerikanische Agrarwirtschaft etwa rechnet damit, dass sie sogar weniger Lebensmittel nach Japan exportieren wird als bislang. Die USA liefern üblicherweise in kein anderes Land der Welt mehr Mais als nach Japan. Auch bei Sojabohnen, Schweinefleisch und kalifornischem Reis steht Japan ganz weit oben auf der Abnehmerliste. Doch der Import stockt. Vor allem die kleineren Häfen im Nordosten seien durch Tsunami und Erdbeben beschädigt worden, ließ das US-Landwirtschaftsministerium in der "Washington Post" verlauten. Wie lange die Anlandestellen ausfallen werden, ist noch unklar. Im besten Fall nur wenige Wochen.

Es mangelt an Benzin und funktionstüchtigen Straßen

Immerhin gehen Beobachter davon aus, dass der japanische Staat noch über große Mengen an Reis in seinen Lagern verfügt. Bei den Leuten aber kommt immer weniger davon an. So schimpfte der Gouverneur der Provinz Fukushima, Yuhei Sato, im Sender NHK Richtung Regierung: Die Menschen in den Notlagern seien noch immer nicht mit ausreichend Nahrung und den nötigen Hilfsmitteln versorgt worden. "Lebensmittel, lebensnotwendige Güter und Öl sind auf dem Weg, sie haben die Notfallzentren aber noch nicht erreicht."

Ein Grund dafür ist der Mangel an Benzin. Fast überall im Land geht der Sprit zur Neige, in den Erdbebengebieten sind die meisten Tankstellen geschlossen, in Tokio müssen Autofahrer stundenlang für ein paar Tropfen Treibstoff anstehen. Doch ohne Benzin ist es schwierig, die Nahrungsmittel in die Notstandsgebiete zu bringen. Zudem wurden viele Straßen von den Fluten weggespült oder stark zerstört.

Was macht die Radioaktivität mit der Nahrung?

Noch überhaupt nicht absehbar sind die langfristigen Folgen für die Lebensmittelsicherheit. Offenbar wurden aus dem AKW Fukushima die radioaktiven Isotope Cäsium 137 und Jod 131 freigesetzt - und die können von Pflanzen und Tieren aufgenommen werden und so in den Nahrungskreislauf gelangen. Etwa in Milch. Ein verstrahlter Liter Milch enthält genauso viel Jod wie 600 Kubikmeter Atemluft, die bei Menschen für fast 14 Tage ausreicht. Allerdings liegt die Halbwertzeit von Jod 131 nur bei acht Tagen, so dass in einigen Wochen die größte Gefahr vorüber ist. Anders Cäsium 137, das Isotop ist erst nach 30 Jahren zur Hälfte abgebaut. Es schädigt Muskelgewebe und Nieren und verteilt sich zudem im ganzen Körper, so dass seine Strahlung den ganzen Organismus trifft. Diese Nahrungszeitbombe tickt etwa immer noch in walisischen Lämmern. Auch 25 Jahre nach dem GAU in Tschernobyl und 2000 Kilometer von der Ukraine entfernt, wird das Fleisch erst nach einer Kontrolle mit Geigerzähler freigegeben.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(