HOME

Mädchen tot in der Saale gefunden: Polizei sucht fieberhaft nach Bruder

Es ist ein Alptraum für Eltern: In Weißenfels in Sachsen-Anhalt machte sich am Sonntag ein Geschwisterpaar zum Spielplatz auf. Das Mädchen wurde tot in der Saale entdeckt, sein Bruder ist verschwunden.

In Weißenfels in Sachsen-Anhalt ist am Montag die Suche nach einem vermissten Sechsjährigen fortgesetzt worden. Die fünfjährige Schwester des Jungen war am Wochenende tot in der eiskalten Saale entdeckt worden. Mit Tauchern, einem Boot und einem Hubschrauber solle der Fluss am Montag weiter abgesucht werden, sagte Polizeisprecher Ralf Karlstedt in Halle. Ein Verbrechen schließen die Ermittler bisher aus. Die Stadt hatte nach dem Fund des toten Mädchens den Karnevalsumzug abgesagt und eine Gedenkfeier organisiert.

"Wir haben noch ein Stück weit die Hoffnung, an die wir uns alle klammern, dass wir den Jungen eventuell doch noch finden", sagte Oberbürgermeister Robby Risch. Bis weit nach Einbruch der Dunkelheit suchten Taucher den Sechsjährigen am Sonntagabend in der Saale. Am Montag soll die Suche an dem Fluss weitergehen.

Die Mutter hatte ihre Kinder am Samstagnachmittag gegen 15.50 Uhr bei der Polizei als vermisst gemeldet, weil sie nicht wie vereinbart auf einem Spielplatz waren - keine 250 Meter vom Wohnhaus entfernt. Das hatten sie nach Auskunft der 43-Jährigen gegen 15 Uhr verlassen.

Mehr als 170 Helfer beteiligen sich an Suche

Sofort leitete die Polizei eine umfangreiche Suchaktion ein. Kurz nach 23.00 Uhr entdeckten Beamte die bekleidete Fünfjährige nahe eines Wehrs an einem Wasserkraftwerk tot im Fluss. Von der teils mit Eisschollen bedeckten Saale, die in diesem Bereich äußerst schnell fließt, seien es bis zum Zuhause der Kinder nur wenige hundert Meter, sagte der Polizeisprecher.

Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera, Taucher, Fährtenhunde und zahlreiche Polizisten waren im Einsatz, um den Sechsjährigen zu finden. Zeitweise waren mehr als 170 Helfer dabei.

"Von dem Jungen haben wir nach wie vor keine Spur", sagte Karlstedt. Es gebe keine Hinweise, ob er wie wohl auch seine Schwester in die Saale gefallen sei, ergänzte der Weißenfelser Polizeirevierchef Mario Schwan.

Stadt sagt Karnevalsumzug ab

Die Mutter und der Vater der Kinder leben getrennt in Weißenfels, einer 41.000-Einwohner-Stadt im Süden Sachsen-Anhalts. Nach Polizeiangaben hat die Familie neben dem Sechsjährigen und der Fünfjährigen drei weitere Kinder. Die Mutter wurde nach dem Fund des toten Mädchens psychologisch betreut.

Die Todesursache der Fünfjährigen stand zunächst nicht fest. Womöglich werde die Leiche obduziert, sagte Karlstedt. Der Polizeisprecher rechnete nicht damit, dass gegen die Mutter wegen des Verdachts der Verletzung der Aufsichtspflicht ermittelt werde, weil der Spielplatz vom Wohnhaus nicht weit entfernt sei.

Statt des geplanten Karnevalsumzugs gab es am Sonntagnachmittag eine Gedenkfeier der Bürger in der Marienkirche der Kleinstadt. "Es ist ein Trauma", sagte Oberbürgermeister Risch. Zwar sei denkbar, dass sich der Junge aufgrund des großen Polizeiaufgebots in der Nacht versteckt habe. "Große Hoffnung gibt es leider nicht."

Von Angelika Röpcke und Petra Buch, dpa / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.