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Nachrichten aus Deutschland: Hamburger Flughafen: Betrieb für Sonntag eingestellt - auch einige Montagsflüge gestrichen

Hamburg: Wasserleiche in Elbe entdeckt +++ Darmstadt: Polizisten bei Festival verletzt +++ Oldenburg: Schaukel auf Spielplatz sabotiert +++ Stödten: Wildschwein lädt sich selbst bei Jäger ein +++ Nachrichten aus Deutschland.

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Lichter, Anzeigetafeln und Gepäckbänder blieben aus: Ein Stromausfall sorgt am Hamburger Flughafen für erhebliche Behinderungen

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Hamburg: Stromausfall sorgt für Chaos am Hamburger Flughafen

"Der Flughafen sieht sich gezwungen den Flugbetrieb für den heutigen Tag einzustellen", teilte der Flughafen Hamburg via Twitter mit. Es sei nicht gelungen, den Fehler zu beheben. "Wir entschuldigen uns bei allen betroffenen Passagieren, Abholern und Angehörigen."

 

Ein Stromausfall hat am Sonntag am Hamburger Flughafen für Stillstand gesorgt. Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Airport zunächst auf stern-Nachfrage mitteilte, wurde der Flugbetrieb am Vormittag eingestellt und der Flughafen komplett geräumt. Die Ursache für den Ausfall war ein Kurzschluss, heißt es von Seiten des Flughafens.

Twitter-Reaktionen: Ärger, Humor und ein gestrandeter Promi – das Netz zum Stromausfall am Hamburger Airport

Von den Flugausfällen dürften nach Angaben des Flughafens mehr als 30.000 Passagiere betroffen gewesen sein. Ob der Fehler bis zum morgigen Montag behoben werden kann, konnte der Flughafen Hamburg nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Am Abend wurde dann bekannt, dass es auch am Montag zu Beeinträchtigungen kommen wird. Auf der Homepage des Airports war mehr als ein Dutzend gestrichene Flüge für Montag aufgelistet. Es seien die Airlines, "die entscheiden, ob ein Flug stattfindet oder gestrichen wird", twitterte der Flughafen. Weil durch den Stromausfall etliche Maschinen seit Sonntagvormittag nicht mehr in der Hansestadt landeten, konnten auch nicht alle Flugzeuge wie vorgesehen über Nacht auf dem Flughafengelände bleiben und für Montagfrüh startklar gemacht werden. 

Zuvor hatte der NDR berichtet, dass am Terminal 2 die Abfertigung eingestellt werden musste. Anzeigetafeln und Gepäckbänder funktionierten nicht, vor den Schaltern bildeten sich lange Schlangen. Demnach wurde zunächst versucht, die betroffenen Passagiere über Terminal 1 abzufertigen. Später wurde das Gebäude komplett geräumt. Auch die Zufahrtstraßen wurden gesperrt, da die Menschen auf der Fahrbahn vor dem Gebäude ausharrten. Tausende Reisende sind betroffen. Auch Fluggäste, die bereits nach dem Sicherheitscheck am Gate warteten, mussten wieder nah draußen.

Den Reisenden wurde empfohlen, sich an ihre jeweilige Airline zu wenden. Die Wartenden werden von Polizei und Feuerwehr mit Wasser versorgt. Sonntags werden am Hamburger Flughafen im Schnitt je 200 An- und Abflüge abgefertigt.

Bei Twitter beklagten sich viele Passagiere über schlechtes Krisenmanagement des Airports, unter anderem wegen zunächst mangelnder Informationen und fehlender Durchsagen vor Ort. Der Airport antwortete einem Nutzer dazu: "Die Durchsagen funktionieren bei Stromausfall leider auch nicht. Es wird mit Hochdruck an dem Problem gearbeitet....". Darüber hinaus wurde kritisiert, dass die Twitter-Posts des Airports zunächst nur auf Deutsch verfasst worden wären. Ausländische Passagiere würden dadurch im Unklaren gelassen. Eine stern-Redakteurin, welche privat vom Airport abfliegen wollte, berichtet von einer teils aggressiven Stimmung unter den Wartenden. 

Der Stromausfall hat sich auch auf eingehende Flüge an Deutschlands fünftgrößtem Airport ausgewirkt. Ein weiterer stern-Redakteur berichtet aus dem Urlaub, dass seine Maschine von Rhodos wegen des Problems in Hamburg zunächst nicht gestartet sei. Bereits gestartete Flüge wurden umgeleitet, unter anderem nach Hannover oder Bremen. 

Reisende harren vor dem Gebäude des Hamburger Flughafens aus - teilweise mit gepackten Koffern

Reisende harren vor dem Gebäude des Hamburger Flughafens aus - teilweise mit gepackten Koffern

Berlin: Jugendliche antisemitisch beleidigt und angegriffen

Im Berliner Stadtteil Charlottenburg sind vier Jugendliche durch Unbekannte antisemitisch beleidigt, bedroht und durch Tritte und Schläge leicht verletzt worden. Die jungen Männer im Alter von 16 bis 17 Jahren hätten sich am U-Bahnhof Zoologischer Garten aufgehalten und über einen Lautsprecher Musik abgespielt, als sie um kurz nach 01.00 Uhr nach eigenen Angaben von drei Männern angesprochen wurden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die drei Männer sagten demnach, dass sie sich durch die Musik beleidigt fühlten. "Im weiteren Verlauf beleidigte das Trio die Jugendlichen antisemitisch, bedrohten und griffen sie an", erklärte die Polizei. Die drei Männer flüchteten, die Angegriffenen erlitten leichte Verletzungen, die teils ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

Frankweiler: 82-Jähriger wollte sein Auto waschen, jetzt ist der Führerschein weg

Autowäsche

Beim Autowaschen büßte ein Mann seinen Führerschein ein (Symbolbild)

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In Frankweiler im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz muss ein 82-Jähriger nach einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit seinem 52-jährigen Nachbarn künftig auf seinen Führerschein verzichten. Wie die Polizei berichtet, wusch der Ältere auf der Straße sein Auto und geriet dann mit seinem Nachbarn in Streit. Anschließend fuhr er seinen Wagen in die Garage. Allerdings stellten herbeigerufene Polizeibeamte im Atem des Seniors 1,2 Promille fest. Sie ordneten eine Blutentnahme an und stellten seinen Führerschein sicher. Wie lange der Mann nicht fahren darf, wurde nicht bekannt.

Darmstadt: Polizisten bei Festival verletzt

 Im hessischen Darmstadt haben teilweise vermummte Angreifer die Polizei nach dem Ende eines Musikfestivals mit Flaschen beworfen. Bei dem Vorfall in der Nacht zu Sonntag wurden 15 Beamte verletzt, wie die Polizei mitteilte. 80 Verdächtige seien festgenommen worden. Die Hintergründe für den Angriff in der Innenstadt waren zunächst unklar.
Kurz nach 02.00 Uhr seien die Beamten nach dem Ende des Schlossgrabenfests unvermittelt mit Flaschen beworfen worden. Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, wurden weitere Polizisten aus den umliegenden Polizeipräsidien, die Bundespolizei und ein Polizeihubschrauber herbeigerufen. Die Randalierer hätten auch Sachbeschädigungen verübt und einen Altkleider-Container angezündet, teilte die Polizei mit.

Oldenburg: Schaukel auf Spielplatz sabotiert

Auf einem Spielplatz in Oldenburg in Schleswig-Holstein haben Unbekannte eine Kinderschaukel sabotiert. Wie die Polizei berichtet, stellte ein Mitarbeiter der Stadt am Donnerstag fest, dass offenbar mit einem Bolzenschneider drei Glieder einer Kette geöffnet worden waren. "Durch diese Beschädigung war die Schaukel zunächst noch weiter nutzbar, mit großer Wahrscheinlichkeit wäre die Kette jedoch in absehbarer Zeit an dieser Stelle gerissen", heißt es. Die Verletzungsgefahr wäre groß gewesen.
Nun ermittelt die Polizei. Zeugenhinweise zu den bisher noch unbekannten Tätern werden unter telefon 04361 / 10550 entgegen genommen.


Nachrichten von Samstag, 3. Juni

Hamburg: Wasserleiche in der Elbe gefunden

Kaltehofe

Die Elbinsel Kaltehofe in Hamburg (Archivbild)

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Ein Angler hat in Hamburg am Samstagmorgen nahe der Elbinsel Kaltehofe eine Leiche entdeckt. Wie der NDR mit Berufung auf die Polizei berichtet, gibt es noch keine Hinweise auf die Identität des Toten. Auch ist noch nicht klar, die Todesursache natürlich oder ein Gewaltverbrechen war. Der Körper wurde geborgen und zur Untersuchung in die Rechtsmedizin gebracht. Zunächst kursierten Berichte, dem Körper fehle der Kopf. Dies korrigierte die Polizei jedoch. Im Februar war in der Nähe der Fundstelle ein Matrose ins Wasser gefallen und gilt seither als vermisst.

Stödten: Wildschwein lädt sich selbst bei Jäger ein

Ein Wildschwein hat es sich in Baden-Württemberg ausgerechnet im Gartenschuppen eines Jägers gemütlich gemacht. Es habe "keine Anstalten getroffen, diesen wieder zu verlassen", teilte die Polizei Aalen am Samstag mit. Umziehen musste das Tier am Freitagabend in Stödtlen dann schließlich doch. In einem Schweinestall wartet es nun auf seinen Halter, der bisher noch nicht bekannt ist. Nach Einschätzung des Jägers handelt es sich um eine zahme Wildsau, die an Menschen gewöhnt ist.

Ilsenburg: Anschlag auf Bahnstrecke

Unbekannte haben einen Anschlag auf eine Bahnstrecke zwischen Halberstadt und Goslar verübt. Bei Ilsenburg legten sie am Samstag brennende Reifen ins Gleis, beschädigten Kabelschächte und kippten Flüssigbeton aus, wie eine Sprecherin der Bundespolizei in Magdeburg sagte. Ein Fahrdienstleiter bemerkte dank Notfallanzeigen, dass an der Strecke etwas nicht stimmt. Diese wurde sofort gesperrt, so dass kein Zug in Gefahr geriet. Die Bundespolizei wurde informiert und ermittelt. Untersucht wird laut der Sprecherin, ob es einen Zusammenhang zu einer in Goslar geplanten Großdemonstration von Rechten gibt.

Hagen: Frau bei Beziehungsstreit erschossen

Eine 24-jährige Frau ist nach einem Angriff ihres Partners in Hagen in Nordrhein-Westfalen an ihren schweren Schussverletzungen gestorben. Die Frau sei in der Nacht zum Samstag ihren Verletzungen erlegen, teilte die Polizei mit. Der ein Jahr ältere Mann soll sie während eines Beziehungsstreit am Freitagnachmittag angeschossen und lebensgefährlich verletzt haben.
Der mutmaßliche Täter sei zunächst geflohen, dann aber in einer nahe gelegenen Wohnung bei einem SEK-Einsatz festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Er habe dabei keinen Widerstand geleistet. Am Samstag soll der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden. Zu den Hintergründen des Streits gab es zunächst keine Informationen.

Hamburg: Restaurant "Le Canard" abgebrannt

Das Hamburger Sternerestaurant "Le Canard Nouveau", meist kurz "Le Canard" genannt, an der Elbchaussee wurde am Samstagmorgen durch ein Feuer stark beschädigt. Wie die "Mopo" berichtet, war der Brand in der Küche ausgebrochen. Das Feuer breitete sich immer weiter aus, drohte auch auf das Dach überzugreifen. Nachdem die Feuerwehr die Flammen löschen konnte, habe sich ein erheblicher Sachschaden offenbart. Zur Brandursache werde nun ermittelt.

Das Restaurant "Le Canard Nouveau" wurde 2005 vom Sternekoch Ali Güngörmüs eröffnet und bekam ein Jahr später einen Michelin-Stern. 2016 zog sich Göngörmüs, der auch im TV und als stern-Stimme Bekanntheit erlangte, aus der Küche zurück, blieb aber Mitinhaber.


Nachrichten von Freitag, 2. Juni

Schwerin: Frau auf offener Straße von Ex verprügelt

In Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern ist eine 26-Jährige am Donnerstagnachmittag auf offener Straße von ihrem Ex-Freund verprügelt worden. Wie die Polizei berichtet, schlug der 36-Jährige der Frau an einer Straßenbahnhaltestelle brutal ins Gesicht und auf den Kopf und verletzte sie dabei erheblich. Ihr zwei Monate alter Sohn war laut Polizei anwesend, als es zu der Tat kam. Am Tatort habe sich viel Blut befunden, heißt es im Bericht. Die Frau wurde nach ärztlicher Erstversorgung gemeinsam mit ihrem Kind in ein Krankenhaus gebracht, der Junge wurde nicht verletzt. Die Polizei nahm den Angreifer vorübergehend fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Die Frau berichtete, dass es ein paar Tage zuvor bereits zu einem Streit gekommen war, der Mann hat keinen festen Wohnsitz. Nun ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung gegen ihn. 

München: 16-Jähriger springt wegen Saugroboter aus zweitem Stock

Ein automatischer Staubsauger hat einen Jugendlichen in Angst und Schrecken versetzt und einen Polizeieinsatz ausgelöst.
Der 16-Jährige war in München alleine zuhause, als er verdächtige Geräusche aus einer anderen Etage hörte, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Da er davon ausging, dass gerade Einbrecher im Haus waren, sprang er Donnerstag kurz vor Mitternacht aus einem Fenster in seinem Zimmer im zweiten Stock in den Garten. Dann rettete er sich zu einem Nachbarn, der die Polizei rief. Die Beamten rückten sogar mit einem Polizeihund an und konnten den vermeintlichen Einbrecher schnell identifizieren: einen festgefahrenen Saugroboter.

Burgstädt: Frau stirbt nach Sprung aus fahrendem Zug

Eine junge Frau ist am Mittwoch ihren schweren Verletzungen erlegen, die sie beim Sprung aus einem fahrenden Zug erlitten hatte. Den Ermittlungen zufolge öffnete die asiatisch aussehende Frau am vergangenen Montag (28.5.) während der Fahrt plötzlich ein Fenster und sprang aus der Regionalbahn. Mehrere Zeugen informierten einen Zugbegleiter, der die Meldung weiterleitete. Wenig später habe eine in entgengesetzter Richtung fahrende City-Bahn die Schwerverletzte in Höhe Burgstädt (Sachsen) entdeckt, Mitarbeiter leisteten sofort Erste Hilfe, ehe die Frau ins Klinikum Chemnitz gebracht wurde. Dort verstarb die Frau jedoch am Mittwoch. Identität, Alter und Motiv der Frau waren auch da noch unklar.

Weil die Bundespolizei Chemnitz erst nach Eintreffen des Zugs im Bahnhof informiert wurde, sei eine Feststellung von Zeugen vor Ort nicht mehr möglich gewesen. Die Beamten bitten daher alle, die etwas beobachtet haben oder Angaben zu dem Vorfall machen können, sich unter der Rufnummer  0371/4615-105 zu melden.

Hamburg: Flughafen-Terminal wegen verdächtigem Gepäckstück gesperrt

Wegen mehrerer herrenloser Koffer am Hamburger Flughafen ist es am Freitag zur Sperrung eines ganzen Terminals gekommen. Die verdächtigen Gepäckstücke wurden am frühen Morgen im Terminal 2 gefunden, wie eine Polizeisprecherin berichtete. Experten der Bundespolizei durchleuchteten die Fundstücke, konnte allerdings keine Spuren von Sprengstoff oder anderen gefährlichen Substanzen finden. Jetzt wird ermittelt, wem die Koffer gehören. Die Polizei geht davon aus, dass die Besitzer die Koffer einfach vergessen hatten. Das Terminal wurde für eine Dreiviertelstunde gesperrt. Es sei zwar nicht zu Flugausfällen, jedoch zu Verzögerungen bei vier Flügen gekommen, sagte eine Flughafensprecherin.

Oberdingen: Zwei Seniorinnen bei Brand lebensgefährlich verletzt

Bei einem Brand in einem Altenheim bei Karlsruhe sind am Donnerstagnachmittag zwei Frauen lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, brachten die Einsatzkräfte insgesamt 63 Menschen aus dem Gebäude in Oberdingen (Baden-Württemberg). Eine 82-jährige und eine 97-jährige Bewohnerin erlitten durch Rauch und Feuer lebensgefährliche Verletzungen. Eine weitere Person bekam bei der Rettung einen Kreislaufzusammenbruch. Am Gebäude entstand ein Schaden von rund 150.000 Euro. Die Ursache für das Feuer war laut Polizei vermutlich ein technischer Defekt.

Die Wetterprognose für Deutschland am Freitag, den 1. Juni: 


Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


Nachrichten von Donnerstag, 31. Mai 

Gelsenkirchen: Familienstreit eskaliert

Ein Familienstreit in Gelsenkirchen ist derart eskaliert, dass die Polizei alle Hände voll zu tun hatte: Am Mittwochnachmittag waren zunächst drei Männer im Alter zwischen 18 und 58 Jahren aneinander geraten. Nach Angaben der Polizei beleidigten, bedrohten und schlugen sich die Beteiligten gegenseitig. Die Männer hätten außerdem zu Stichwaffen und Schlagwerkzeugen gegriffen. 

Mehrere Angehörige seien daraufhin herbeigeeilt, sodass schließlich rund 30 Personen in den Streit involviert waren. Erst die Polizei konnte die Familien trennen und beruhigen. Die Beamten nahmen eine Person in Gewahrsam und sprachen mehrere Platzverweise aus. Zwar konnten die Waffen nicht gefunden werden, zwei Männer erlitten jedoch Gesichts- und Kopfverletzungen. Die aufgenommenen Ermittlungen sollen nun unter anderem die Ursache und den Hergang der Auseinandersetzung klären.

Neumarkt: Mann will Felge reparieren und stirbt

In Neumarkt in der Oberpfalz (Bayern) ist ein 64 Jahre alter Mann am Mittwochvormittag tragisch ums Leben gekommen. Laut Polizei wollte der Mann bisherigen Erkenntnissen zufolge eine Felge reparieren, als plötzlich der aufgezogene Reifen explodierte. Dadurch sei er so schwer verletzt worden, dass er noch am Unglücksort verstarb, so die Beamten. 

Nun ermittelt die Kriminalpolizei Regensburg gemeinsam mit einem Sachverständigen, was genau zu dem Unfall führte. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nicht vor.

Köln: Schwarzfahrer randaliert am Hauptbahnhof

Ein aggressiver Schwarzfahrer hat am Mittwoch für einen Tumult am Kölner Hauptbahnhof gesorgt. Wie die Polizei berichtet, war der 32-Jährige zuvor im Intercity von Münster nach Köln von der Kontrolleurin ohne Fahrkarte erwischt worden. Als diese ihn aufforderte, den Zug beim nächsten Halt zu verlassen, schlug er ihr als Antwort ins Gesicht. Die Zugbegleiterin alarmierte die Bundespolizei und hielt den Mann gemeinsam mit weiteren Fahrgästen bei der Ankunft im Kölner Hauptbahnhof fest.

Dort eskalierte die Situation. Der Mann sprang ins Gleisbett, schnappte sich die dort liegenden Schottersteine und bewarf die Bahnmitarbeiterin damit ebenso wie weitere Menschen auf dem Bahnsteig. Laut "Kölner Stadtanzeiger" waren zwischenzeitlich 40 Menschen in den Vorfall involviert. Viele wären regelrecht vom Bahnsteig geflohen. Erst die Polizei konnte den Angreifer aufhalten und festnehmen. Auf der Wache stellte sich heraus, dass er erst zwei Tage zuvor aus der Haft entlassen worden war. Die Zugbegleiterin wurde von einem der Steine am Bein verletzt und war in der Folge dienstunfähig.

Munster: Soldaten bei Übung verletzt

Bei einer Sprengübung im niedersächsischen Munster sind vier Bundeswehrsoldaten verletzt worden. Zwei Soldaten hätten bei dem Unfall auf dem Truppenübungsplatz Munster schwere Verletzungen erlitten, teilte die Bundeswehr am Mittwochabend mit. Sie seien zur Notfallbehandlung nach Hamburg gebracht worden. Lebensgefahr besteht demnach nicht. Der Unfall ereignete sich am Mittwochmittag.

Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge "im Rahmen eines durchgeführten Sprengvorhabens". Zur Ursache des Unfalls lagen der Bundeswehr zunächst keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen vor Ort dauerten an, hieß es.


Nachrichten von Mittwoch, 30. Mai 

Bensheim: 22-Jährige am Bahnhof niedergestochen

Im hessischen Bensheim hat die Polizei am Mittwochnachmittag einen 22 Jahre alten Mann festgenommen, nachdem er am Bahnhof eine gleichaltrige Frau mit einem Messer verletzt haben soll. Gegen 14.45 Uhr wurden die Rettungskräfte von Zeugen alarmiert und in den Bereich der Rodensteinstraße gerufen. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte der 22-Jährige hier aus bislang noch unbekannten Gründen auf eine gleichaltrige Frau eingestochen. Sie kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Stand aber nicht. Beamte konnten den Tatverdächtigen noch in Tatortnähe festnehmen. Am Tatort wurde die Tatwaffe sichergestellt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen, die etwas beobachtet haben. Hinweise werden unter der Rufnummer 06252/8468-0 erbeten.

Ludwigsburg: Fahrgast prügelt Busfahrer aus Bus

Ein betrunkener Mann hat am Dienstag in Ludwigsburg auf einen Busfahrer eingeprügelt. Wie die Polizei berichtet, saß der Mann betrunken und ohne Fahrkarte im Bus und schlief. Als der Busfahrer den Bus an einer Haltestelle stoppte, um den Mann zu wecken und zur Rede zu stellen, flippte dieser aus. Unvermittelt schlug er auf den 44-Jährigen ein. Dadurch fiel der Fahrer aus dem Bus in ein Gebüsch. Statt von ihm abzulassen, sprang der 33-Jährige hinterher und attackierte ihn weiter. Erst durch das beherzte Eingreifen von Zeugen konnten die Männer getrennt werden. Anschließend alarmierten die Zeugen die Polizei. Der 33 Jahre alte Tatverdächtige flüchtete zunächst, konnte jedoch unweit der Bushaltestelle von Beamten vorläufig festgenommen werden. Der Busfahrer erlitt leichte Verletzungen und musste von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Stade: Diebe stehlen massenhaft Federvieh vom Feld

Für einen Bauern im niedersächsischen Stade hat es am vergangenen Samstag ein böses Erwachsen gegeben. Von seinem Feld war massenhaft Federvieh gestohlen worden. Wie die Polizei in Stade mitteilte, hätten die Diebe unbemerkt fast 80 Enten, Hühner und Gänse mitgenommen.

Aufgrund dieser Größenordnung gehen die Beamten davon aus, dass die Langfinger mit einem Transporter anrückten. Sie bitten Spaziergänger und Radfahrer nun um Zeugenhinweise und Hinweise zum Verbleib der Tiere bei der Polizeistation Drochtersen unter der Telefonnummer 04143/911880 .


Holtwick: Aufgeschreckte Pferde schleifen Kutscher mit - tot

Im nordrhein-westfälischen Rosendahl (Kreis Coesfeld) ist ein 68-Jähriger seinen bei einem Unfall mit einer Kutsche erlittenen Verletzungen erlegen. Laut Polizei wollte der Mann am Montagabend eine Tour mit einem sogenannten Zweispänner unternehmen. Zeugen zufolge verlor der Mann jedoch schon unmittelbar nach dem Anschirren am Stall die Kontrolle über die Tiere. Die aus noch ungeklärter Ursache aufgeschreckten Pferde galoppierten demnach in der Folge im Höchsttempo zunächst über ein Feld, ehe sie auf die L571 gelangten. In diesem Moment verlor der Kutscher den Halt und stürzte kopfüber in das Pferde-Geschirr. Darin wurde der 68-Jährige anschließend regelrecht mitgeschleift, ehe die Tiere in Holtwick ein Verkehrszeichen überrannten. Dieses habe den Mann am Kopf getroffen und schwer verletzt, berichtet die Polizei. Die Kutsche und die völlig erschöpften Tiere seien letztlich 150 Meter später von Anwohnern gestoppt worden.
Der Kutscher musste vor Ort reanimiert werden und kam in eine Klinik im niederländischen Enschede. Dort starb er am Dienstagnachmittag.

Zeugen der Fahrt und des für das Durchgehen der Pferde verantwortlichen Ereignisses werden nun gebeten, sich bei der Polizei in Coesfeld unter der Rufnummer 0 25 41/ 14 -0 zu melden.

Hamburg: Mann schießt auf Kontrahenten

In Hamburg sind in der vergangenen Nacht zwei Männer vor einer Bar in Streit geraten, in dessen Zuge einer der Kontrahenten eine Waffe zog und schoss. Laut "Hamburger Abendblatt" ging der Schütze anschließend wortlos zu einem wenige Meter entfernten Imbiss. Zeugen alarmierten daraufhin die Polizei, die den 38-jährigen Täter widerstandslos in dem Lokal festnehmen konnte. Das 20-jährige Opfer erlitt der Zeitung zufolge einen Fußdurchschuss und kam ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe nicht. Beamte hätten den Tatort abgesperrt und nach der Waffe und dem Projektil gesucht. Letzteres sei dann auf einem Gehweg entdeckt worden, heißt es in dem Bericht.

Wuppertal: Vermutlich tagelange Aufräumarbeiten nach Unwetter

Nachdem heftige Regenfälle am Dienstag in Wuppertal Geschäfte und Häuser geflutet haben, gehen Stadt und Einsatzkräfte am Morgen danach von tagelangen Aufräumarbeiten aus. "Die Infrastrukturschäden werden ganz erheblich sein", sagte eine Sprecherin der Stadt Wuppertal. Die Reparatur- und Aufräumarbeiten könnten mehrere Tage dauern - mindestens. "Wir müssen die Keller leer bekommen", so ein Sprecher der Feuerwehr. Knapp 550 Feuerwehrleute seien im Einsatz, viele davon bereits seit mehr als 15 Stunden. 

In Wuppertal war am Dienstag binnen weniger Stunden so viel Regen gefallen wie sonst in einem ganzen Monat.

Die Wetterprognose für Deutschland am Mittwoch, den 30. Mai: 


Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


Nachrichten von Dienstag, 29. Mai 

Erfurt: Frau sorgt sich um Hund in Auto - Besitzer attackiert sie

Sie wollte nur helfen - und wurde stattdessen attackiert: In Erfurt (Thüringen) hat sich eine 24-Jährige um einen Hund gesorgt, der trotz der hohen Temperaturen in einem verschlossenen Auto war. Als der Besitzer zu seinem Pkw zurückkehrte, stellte die Frau den 56-Jährigen zur Rede, woraufhin beide laut Polizei in Streit gerieten. Daraufhin habe die 24-Jährige die Situation gefilmt, der Mann sei in sein Fahrzeug gestiegen, berichten die Beamten. Der Vorfall von Montagmorgen war damit aber noch nicht vorbei - im Gegenteil: Plötzlich soll der Hundehalter auf die zu diesem Zeitpunkt vor seinem Auto stehende Frau zugefahren sein, die nur durch einen Sprung zur Seite habe ausweichen können. Trotz einer Berührung mit dem Außenspiegel blieb die Frau unverletzt. Gegen den Hundehalter wurde Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erstattet.

A40 bei Duisburg: Fahrer durften Autos über Stunden nicht verlassen

Auf der A40 bei Duisburg ist es am Dienstag zu einem schweren Unfall gekommen. Gegen 12 Uhr war ein Tanklaster an der Ausfahrt Neuenkamp in ein Stauende auf einen weiteren Lkw gerast und auf die Seite gekippt. Das ausgelaufene Benzin ergoss sich laut "Der Westen" auf die Fahrbahn. Die Autobahn wurde in Richtung Dortmund voll gesperrt und sollte dies zunächst auch noch bis 18 Uhr bleiben. Offensichtlich gingen die Aufräumarbeiten schneller voran als gedacht: Die Sperrung sei inzwischen "komplett aufgehoben", die Unfallstelle geräumt, twitterte Radio Duisburg kurz nach 16 Uhr.

Die Autofahrer waren zuvor trotz der Hitze aufgefordert worden, in ihren Wagen sitzen zu bleiben, da immer die Möglichkeit bestünde, dass von hinten ein Einsatzfahrzeug angerollt kommt. Es wurde geraten, die Klimaanlage anzuschalten oder ansonsten alle Fenster aufzumachen. Auch sollten wegen des ausgelaufenen Benzins keine Zigaretten aus dem Wagen geschnippst werden.  

+++ Dieser Eintrag wurde um 16.35 Uhr mit den neuesten Entwicklungen auf der A40 aktualisiert, die Redaktion. +++

Kerken: Frau stirbt bei Unfall mit Pkw

Im nordhrein-westfälischen Kerken im Kreis Kleve wurde eine 75-Jährige bei einem Unfall getötet. Wie die Polizei berichtet, stießen zuvor zwei Fahrzeuge an einer Mündung zu einem Parkplatz zusammen. Eines der Autos wurde durch den Zusammenprall auf den Gehweg geschleudert, wo die Frau gerade mit zwei Hunden unterwegs war. Die 75-Jährige und eines der Tiere wurden von dem Pkw erfasst, die Frau starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des auf den Bürgersteig geschleuderten Autos wurde leicht verletzt, der des zweiten Wagens blieb unverletzt. Auch der in den Unfall verwickelte Hund starb durch den Zusammenstoß. 

Steinwenden: Frau fährt mit Auto auf Gleise und bleibt stehen

Eine junge Frau wollte im rheinland-pfälzischen Steinwenden mit ihrem Auto einen Bahnübergang überqueren. Die 18-Jährige fuhr gegen 11 Uhr zwischen Steinwenden und Ramstein auf die Gleise, als die Signalanlage auf "Rotlicht" umschaltete. Dies irritierte laut Polizei die Autofahrerin offensichtlich so sehr, dass sie nach einem Schaltfehler mitten auf dem Bahngleis stehen blieb und durch die sich senkenden Schranken eingeschlossen wurde. Der herannahende Regionalzug konnte rechtzeitig eine Notbremsung einleiten und vor dem Wagen zum Stehen kommen. Die hinzu gerufene Bundespolizei befreite die 18-jährige Fahranfängerin aus ihrer misslichen Lage und gab die Bahnstrecke wieder frei.

Telgte: Kontrolleur will Zugticket sehen – da beißt Frau zu 

Im westfälischen Telgte ist es in einem Zug kurz zu einer Beißattacke gekommen. Angreifer war jedoch kein Tier, sondern eine Frau. Die wurde am Montagmorgen gegen 11 Uhr kurz vor dem Halt in Westbevern von einem Zugbegleiter kontrolliert. Weil das Ticket der Dame ungültig war, bat der Schaffner um Nachlösung. Da fing sie an, laut zu schimpfen und wollte flüchten. Als der Zugbegleiter sie am Arm festhielt, biss ihn die 20-Jährige in den Arm. Trotzdem hielt der Mann die Frau fest, bis die Bundespolizei eintraf. Nach Ankunft der Westfalenbahn in Münster meldete sich der Zugbegleiter dienstunfähig und suchte einen Arzt auf. Die Bahn hatte durch diesen Vorfall eine geringfügige Verspätung. Die Täterin erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen.

Ludwigslust-Parchim: Mann verirrt sich beim Pilze sammeln und muss Nacht im Wald verbringen

In der Gemeinde Kirch Jesar im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) hat ein Autofahrer am Dienstagmorgen auf einem Waldweg einen seit Montagnachmittag vermissten Mann entdeckt. Der 61-Jährige lag laut Polizei bereits erschöpft am Boden, war aber noch ansprechbar. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Angaben von Angehörigen zufolge, war der Mann gegen 14 Uhr in Hagenow zum Pilze sammeln aufgebrochen. Dabei hatte sich der aus Nordrhein Westfalen stammende Mann offensichtlich verirrt. Da er auch über Nacht noch nicht zurückgekehrt war, informierten Verwandte des 61-Jährigen am Dienstagmorgen die Polizei. Die Polizisten hatten gerade die Suche nach dem verschwundenen Mann begonnen, als der Autofahrer per Telefon die Beamten alarmierte. Ein Polizeihubschrauber befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Anflug. Auch Fährtenhunde der Polizei waren bereits auf dem Weg zum Einsatzort.

Hof: Fahrschüler durchbricht mit Motorrad Brückengeländer

Ein Motorradfahrschüler wurde bei einem Unfall schwer verletzt (Symbolbild)

Ein Motorradfahrschüler wurde bei einem Unfall schwer verletzt (Symbolbild)

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Im bayerischen Hof in Oberfranken ist ein 26-jähriger Fahrschüler bei einem Motorradunfall am Montag schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, war er gemeinsam mit seinem Fahrlehrer, der hinter ihm fuhr, im Rahmen einer Fahrstunde unterwegs. An einer roten Ampel musste das Duo warten. Beim Wiederanfahren beschleunigte der Schüler aus noch ungeklärter Ursache stark und verlor die Kontrolle über sein Zweirad. Die Maschine durchbrach daraufhin ein Brückengeländer komplett und stürzte in die Tiefe. Der junge Mann blieb schwerverletzt auf der Brücke liegen und wurde später mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. 

Esslingen: Autotür fällt ins Schloss - Polizei befreit Säugling

Im baden-württembergischen Esslingen hat eine Mutter versehentlich ihr zwei Monate altes Baby im Auto eingeschlossen. Die 33-Jährige stellte ihren Audi gegen 11 Uhr an der Hermannstraße ab und wollte anschließend ihren Säugling auf der Rücksitzbank aus dem Auto holen. Ein Windstoß ließ die Tür ins Schloss fallen. Weil der Wagen zu diesem Zeitpunkt bereits verschlossen war und sich zudem der Schlüssel im Fahrzeug befand, alarmierte die verzweifelte Frau die Polizei. Die Beamten schlugen ein Seitenfenster ein, kletterten in das Auto und holten das Baby heraus. Der Rettungsdienst brachte den Säugling wegen des Verdachts einer Überhitzung in ein Krankenhaus. Auch die 33-jährige Mutter musste aufgrund der Aufregung medizinisch betreut werden.

Die Wetterprognose für Deutschland am Dienstag, den 29. Mai: 


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Nachrichten von Montag, 28. Mai 

Salzgitter: Frau auf offener Straße erschossen

Großeinsatz der Polizei in Salzgitter: Im Stadtteil Lebenstedt ist am Montagabend eine 30 Jahre alte Frau auf offener Straße erschossen worden.  "Sie ist von einem Schuss tödlich verletzt worden", teilte ein Polizeisprecher mit. Eine zweite Frau sei verletzt worden. Die 32-Jährige hatte demnach die getötete Frau begleitet und wurde ebenfalls von einem Schuss getroffen. Über die Schwere ihrer Verletzung gibt es noch keine Angaben.

Der mutmaßliche Täter ist nach Angaben der Polizei geflüchtet. Nach ihm werde gefahndet. Es werde ein 38-Jähriger gesucht, sagte der Sprecher. Er sei der Polizei bekannt. "Wir können aber nicht sagen, wo er sich aufhält."

Die Hintergründe der Tat in der Stadt im Südosten Niedersachsens sind noch unklar. Der Sprecher machte keine Angaben dazu, in welchem Verhältnis der Täter und die Frau standen. "Das ist noch Gegenstand der Ermittlungen." Zeugen würden dazu befragt. Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab. Ermittler sicherten dort Spuren.

Aalen: Mann prügelt Ehefrau krankenhausreif

Nur weil das Abendessen in seinen Augen nicht pünktlich auf dem Tisch stand, hat ein Mann in Aalen (Baden-Württemberg) seine Ehefrau krankenhausreif geschlagen. Laut Polizei prügelte der Täter am Sonntagabend zunächst in der Küche mit einer Dachlatte auf die 39-Jährige ein, die sich daraufhin in ein anderes Zimmer flüchtete. Ohne Erfolg: Auch dort habe der zehn Jahre ältere Mann sein Opfer weiter mit Faustschlägen traktiert.

Die im Gesicht und anderen Körperstellen verletzte Frau rettete sich schließlich auf die Straße. Ein Autofahrer brachte sie zum nächsten Polizeirevier, von wo aus die Frau mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert wurde. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Gelnhausen: Auto kracht in Schulbus - fünf Verletzte

Im hessischen Main-Kinzig-Kreis ist am Morgen ein Autofahrer in einen vollbesetzten Schulbus gekracht. Bei dem Unfall wurden neben dem Pkw-Führer insgesamt vier Kinder verletzt. Erkenntnissen der Polizei zufolge hatte der Mann den Bus nahe Gelnhausen beim Abbiegen übersehen. Der Busfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit dem Wagen zusammen.

Im Bus wurden demnach vier Schüler verletzt. Eine 14-Jährige wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Autofahrer wurde bei dem Unglück schwer verletzt.

Münster: Zu freundlich gegrüßt - Mann landet im Gefängnis

Seine Freundlichkeit wurde ihm zum Verhängnis: Weil er eine Streife der Bundespolizei grüßte, sitzt ein Mann nun im Gefängnis. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, hatte der Mann einem der Beamten in Münster derart auffällig zugewunken, dass dieser verdutzt nachfragte, ob man sich kenne. Der 33-Jährige habe daraufhin geantwortet: "Ja, Sie haben mich doch vor sechs Jahren festgenommen." Grund genug für die Polizisten, den Ausweis des Mannes zu kontrollieren. Ein Volltreffer, denn der polizeibekannte Drogenabhängige ist der bayerischen Justiz nach einer Verurteilung in Traunstein noch eine Geldstrafe schuldig. Da er diesen Betrag bei der Festnahme am Samstag nicht zahlen konnte und keine feste Adresse hatte, wurde er in das Gefängnis von Münster gebracht.

Hamburg: Umbau an Airport wegen Einsatz von A380 

Der Flughafen Hamburg baut einen seiner Terminals um, um künftig auch Riesenjets des Typs Airbus A380 des Anbieters Emirates empfangen zu können. Zwar sei der Airport grundsätzlich für den Einsatz des Flugzeugtyps bereit, dennoch solle das Gate eine dritte Fluggastbrücke für das Oberdeck des A380 erhalten, sagte eine Sprecherin gegenüber dem Portal "airliners.de". Auch werde der Wartebereich für die mehr als 500 Passagiere fassende Maschine vergrößert. Hintergrund der Umbaumaßnahmen ist demnach, dass Emirates ab dem 29.Oktober täglich in zwei Umläufen (einer davon mit Einsatz einer Boeing 777-300) von Hamburg nach Dubai fliegt. 

Dahlem: Vierjährige sorgt sich um ausgebüxte Pferde

Die Polizei hat ein vierjähriges Mädchen aus der nordrhein-westfälischen Eifel-Gemeinde Dahlem beruhigen können, das wissen wollte, ob ausgebüxte Pferde ins Gefängnis müssten. Die Beamten hatten bei der Familie des Kindes auf der Suche nach den Eigentümern von drei freilaufenden Pferden angerufen. Am Telefon meldete sich das Mädchen, das zunächst sicher gehen wollte, dass wirklich die Polizei am anderen Ende der Leitung ist. Sie berichtete, dass ihre Eltern auf der Suche nach den Pferden seien, die beim Ausbruch einen Holzzaun zerstört hatten. Das sei aber nicht schlimm: Papa habe schließlich "Muckis" und können den Zaun schnell reparieren, versicherte das Kind. Die Tiere wurden schnell gefunden und am Freitag wohlbehalten auf die Weide zurückgebracht.

Höver: Radfahrer entdeckt Frauenleiche in Gebüsch

Nahe der niedersächsischen Stadt Höver (bei Hannover) ist am Sonntagmorgen die Leiche einer jungen Frau entdeckt worden. Laut Polizei nahm ein 80-jähriger Radfahrer auf seiner Tour einen unangenehmen Geruch wahr, woraufhin er sich den mit Büschen und Bäumen bewachsenen Grünstreifen genauer ansah und dann die grausige Entdeckung machte. Eine am Nachmittag durchgeführte Obduktion habe bestätigt, dass es sich bei der Leiche um eine maximal 30 Jahre alte Frau handele, heißt es. Zudem ergab die Untersuchung, dass die noch nicht identifizierte Frau einem Gewaltdelikt zum Opfer fiel. Der Tod sei etwa vor vier bis zehn Tagen eingetreten, schreibt die Polizei.

Nun hoffen die Beamten auf Zeugen, denen in den vergangenen Tagen auf dem betonierten Wirtschaftsweg nahe Höver (Verlängerung der Straße Gretlade) etwas Verdächtiges aufgefallen ist. Hinweise nimmt die Kripo Hannover unter der Telefonnummer 0511-109-5555 entgegen.

Köln: Siebenjähriger stirbt nach Unfall mit Müllwagen

Im Kölner Stadtteil Widdersdorf ist am Morgen ein siebenjähriger Radfahrer durch einen Unfall mit einem Müllwagen ums Leben gekommen. Wie verschiedene Lokalmedien mit Berufung auf die Polizei berichten, war der Junge gemeinsam mit seinem Vater auf dem Weg zur Schule. Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Lkw beim Abbiegen den Schüler erfasst und dabei tödlich verletzt. Der Vater erlitt einen Schock. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen, bei denen Radfahrer von abbiegenden Lastwagen erfasst werden, zuletzt starb eine junge Mutter in Hamburg-Eimsbüttel.

Flintsbach: Kuh klettert auf Baugerüst - und stürzt zwei Etagen ab

In Bayern hat sich eine Kuh auf ein Baugerüst verirrt und einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Jungrind sei am Samstag auf ein Gerüst an der Arzmoosbrücke an der kurvenreichen Sudelfeldstraße in der Nähe von Bayrischzell gestiegen, berichtete die Freiwillige Feuerwehr Flintsbach Das Tier geriet in Panik und stürzte zwischen der Brücke über den Arzbach und dem Baugerüst zwei Gerüstetagen tiefer.

Dort kam die Kuh nicht mehr vorwärts, weil das schmale Gerüst an einem der Brückenbögen endete. Die Feuerwehrleute sicherten die Kuh gegen einen weiteren Absturz und bauten ihr eine Behelfsbrücke zur anderen Seite des Brückenbogens, während der Besitzer sein Tier beruhigte. Letztlich konnte das Jungrind sicher vom Gerüst geführt und nahezu unverletzt wieder zurück zur Herde gebracht werden.

Hamburg: Toter 14-Jähriger nahe U-Bahnstation gefunden - Hinweise auf "U-Bahn-Surfen"

Nachrichten Deutschland

Eine U-Bahn in Hamburg. Ein Jugendlicher ist vermutlich beim "Bahn-Surfen" tödlich verunglückt (Symbolbild)

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An der U-Bahnstation "Baumwall" in Hamburg fanden Bahnmitarbeiter in der Nacht zum Sonntag einen toten 14-Jährigen. Wie der NDR berichtet, lag der Teenager leblos hinter dem Bahnsteig neben dem Gleisbett. Sein Körper hätte zahlreiche Verletzungen aufgewiesen. Die genaue Todesursache war zunächst ungeklärt. Aber dem Bericht nach schließt die Kriminalpolizei nicht aus, dass der Junge beim "U-Bahn-Surfen" verunglückte, sprich: Möglicherweise klammerte er sich von außen an einen abfahrenden Zug und verlor dann den Halt. Zeugen gibt es den Ermittlern zufolge keine.  

Zu der Annahme passt ein Tweet, den die Deutsche Polizeigewerkschaft am Sonntag absetzte. Darin steht zudem, dass bei dem Toten eine Action-Kamera aufgefunden worden sei. 

Die Wetterprognose für Deutschland am Montag, den 28. Mai: 


Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 21. bis 27. Mai können Sie hier nachlesen:

rös/jek/sve(mod