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News des Tages: Bombendrohung: Deutsches Passagierflugzeug muss auf Kreta zwischenlanden

Deliveroo verlässt deutsche Städte +++ Aretha Franklin stirbt mit 76 Jahren +++ Gladbeck-Geisel erhebt Vorwürfe gegen Polizei und Medien +++ Mann ersticht Arzt und verletzt Helferin +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Ein Flugzeug einer deutschen Fluggesellschaft musste nach einer Bombenwarnung auf Kreta zwischenlanden

Ein Flugzeug einer deutschen Fluggesellschaft musste nach einer Bombenwarnung auf Kreta zwischenlanden

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Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Deutsches Passagierflugzeug muss wegen Bombendrohung auf Kreta zwischenlanden (22.45 Uhr)
  • Lieferdienst Deliveroo verlässt zehn deutsche Städte (16.20 Uhr)
  • Aretha Franklin ist tot (16.03 Uhr)
  • Kleinflugzeug in Rheinland-Pfalz abgestürzt (13.11 Uhr)
  • Mann ersticht Arzt und verletzt Helferin in Offenburg (11.19 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker: 

+++ 22.45 Uhr: Deutsches Passagierflugzeug muss wegen Bombendrohung auf Kreta zwischenlanden +++

Wegen einer Bombendrohung ist eine Maschine der Fluggesellschaft Condor außerplanmäßig auf der griechischen Insel Kreta gelandet. Der Flieger auf dem Weg vom ägyptischen Hurghada nach Düsseldorf sei sicher in der Stadt Chania zwischengelandet, sagte ein Condor-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die 273 Passagiere hätten den Flieger ohne Zwischenfall verlassen können. Sie sollen die Nacht in Hotels verbringen und den Flug am Freitag fortsetzen.

"Condor steht in Kontakt mit den Behörden vor Ort", sagte der Sprecher. Die Maschine sei nach der Landung von speziellen Hunden überprüft worden. Zunächst hätten sie aber nichts Verdächtiges gefunden. Zu den Hintergründen der Bombendrohung konnte der Sprecher zunächst keine Angaben machen.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung stand die Drohung auf einem Zettel geschrieben. Dieser sei in einer der Flugzeug-Toiletten gefunden worden. Ein Passagier habe daraufhin die Flugbegleiter informiert. Militär und Flughafenpolizei hätten die Maschine nach der Landung umstellt. Das Flugzeug war um 17.34 Uhr in Ägypten gestartet.


+++ 19.05 Uhr: Schweizer Ju-Air fliegt nach Absturz erstmals wieder +++

Knapp zwei Wochen nach dem Absturz eines Oldtimerflugzeugs in der Schweiz mit 17 Toten nimmt die betroffene Fluggesellschaft Ju-Air den Flugbetrieb wieder auf. Eine der beiden verbliebenen Maschinen vom Typ Junkers Ju-52 sollte am Freitag vom Flughafen Dübendorf bei Zürich abheben, wie die Airline mitteilte. Der Flug geht nach Bensheim südlich von Frankfurt/Main, an Bord sind überwiegend Deutsche. Einer der ursprünglich drei Oldtimer der Fluggesellschaft, "Tante Ju" genannt, war am 4. August aus bislang ungeklärter Ursache in den Alpen abgestürzt.

+++ 18.51 Uhr: USA drohen Türkei mit weiteren Sanktionen +++

Die US-Regierung hat Ankara mit weiteren Sanktionen gedroht, sollte der in der Türkei festgehaltene US-Pastor Andrew Brunson nicht schnell freigelassen werden. Die USA seien zu weiteren Strafmaßnahmen bereit, teilte Finanzminister Steven Mnuchin mit. Weil der evangelikale Pfarrer Brunson seit Oktober 2016 wegen Spionage- und Terrorvorwürfen festgehalten wird, hatte US-Präsident Donald Trump Anfang des Monats Sanktionen gegen zwei türkische Minister verhängt.

+++ 16.27 Uhr: Wertvolles Therapiepferd wegen entsorgter Giftpflanzen verendet +++

In Hessen ist ein wertvolles Therapiepferd vermutlich wegen giftigen Pflanzenabfalls verendet. Unbekannte entsorgten am Mittwoch zwei Schubkarren Obstbaumschnitt sowie eine größere Menge trockenes Jakobskreuzkraut auf eine Weide in Geinsheim, wie die Polizei Darmstadt mitteilte. Ein Pony, das als Therapiepferd für Kleinkinder sowie geistig und körperliche behinderte Menschen eingesetzt wurde, fraß den Pflanzenabfall und starb vermutlich an dem giftigen Kraut. Die Polizei sucht nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen machten.

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+++ 16.20 Uhr: Essenlieferdienst Deliveroo verlässt zehn deutsche Städte +++

Der Essenlieferdienst Deliveroo zieht sich aus zehn deutschen Städten zurück. In Essen, Dortmund, Dresden, Leipzig, Mainz, Stuttgart, Bonn, Düsseldorf, Hannover und Nürnberg werden die Kuriere in Kürze nicht mehr unterwegs sein, teilte das Unternehmen mit. "Deliveroo konzentriert sich auf die Städte, in denen wir schnell expandieren", hieß es. "Wir werden in die größten deutschen Städte investieren: Berlin, München, Köln, Hamburg und Frankfurt." Man wolle dort mit mehr Fahrern und Restaurants zusammenarbeiten. Über den Rückzug hatten zuvor das Start-up-Magazin "Gründerszene.de" und der Branchendienst "NGIN Food" berichtet. Demnach sind mehr als 130 Fahrer betroffen. Der britische Lieferdienst konkurriert mit anderen Diensten wie Lieferheld, Foodora und Lieferando. Der Markt gilt als umkämpft.

+++ 15.59 Uhr: Museum in Münster erhält 150 Beuys-Werke als Schenkung +++

Ein Osnabrücker Ehepaar schenkt eine Sammlung von 150 Kunstwerken von Joseph Beuys dem LWL-Museum in Münster. Dabei handelt es sich um so genannte Multiples, also Objekte, die Beuys (1921-1986) in Auflagen von wenigen bis zu mehreren tausend Exemplaren herstellte. Zur Sammlung des Ehepaars Manfred und Ingrid Rotert gehören bekannte Werke wie der Filzanzug, die Capri-Batterie von 1985 und das aus fünf Filmspulen zusammengefügte Objekt "Das Schweigen" von 1973. Die Sammlung wird vom 29. November an bis zum 29. September 2019 in dem Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster gezeigt. Beuys zählt zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

+++ 16.03 Uhr: Aretha Franklin ist tot +++

Aretha Franklin, 76, ist in ihrem Zuhause in Detroit gestorben, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. Seit Berichte über ihren Bauchspeicheldrüsenkrebs bekannt wurden, hatten sie zahlreiche Prominente besucht und mit guten Wünschen bedacht. Die Soulsängerin hatte in ihrer Karriere 18 Grammys gewonnen.

+++ 15.55 Uhr: Olympiasiegerin Schuschunowa stirbt nach Lungenentzündung +++

Die russische Kunstturnerin und zweifache Olympiasiegerin Jelena Schuschunowa ist im Alter von 49 Jahren gestorben. Das bestätigte der russische Turnverband in Moskau auf seiner Webseite. Sie sei an den Folgen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus in ihrer Heimatstadt St. Petersburg gestorben. Schuschunowa hatte bei den Olympischen Sommerspielen im südkoreanischen Seoul 1988 zwei Goldmedaillen für die Sowjetunion gewonnen.

+++ 15.43 Uhr: Fans freuen sich auf Elvis' Rückkehr - als Bronzestatue +++

Der "King" kehrt zurück: Musik-Legende Elvis Presley (1935-1977) soll künftig als lebensgroße Bronzestatue auf einer Brücke in Bad Nauheim stehen. Und zwar genau an der Stelle, wo er während seiner Militärzeit in Uniform am Geländer lehnte. Von der Szene existiert ein Foto, das vermutlich im Frühjahr 1959 entstand. Die Wetterau-Stadt ist begeistert von dem Fan-Projekt - und der Zeitpunkt dafür ist günstig. Denn im kommenden Jahr steht die Sanierung der Fußgängerbrücke an. Dabei solle auch das Geländer nach dem historischen Vorbild neu gestaltet werden. Elvis lehnte an einer Brüstung mit Schnörkeln, heute besteht diese aus Längsstreben.

+++ 15.40 Uhr: Madonna feiert ihren 60. Geburtstag in Marrakesch +++

Pop-Diva Madonna hat ihren 60. Geburtstag am Donnerstag in Marrakesch gefeiert. Die Sängerin habe einen Gesichtsschleier getragen, um in ihr Luxushotel im Zentrum der marokkanischen Stadt zu gelangen, berichtete ein einheimischer Fotograf der Nachrichtenagentur AFP. Das Hotel, ein früherer Palast, sei eigens für den Besuch der Pop-Diva umdekoriert worden. Hotelangestellte mussten demnach ihre Handys abgeben, um dem Gast einen Aufenthalt in größter Diskretion zu ermöglichen. Im Internet machte Madonna allerdings selbst auf ihren Aufenthaltsort aufmerksam: Sie verbreitete auf Twitter und Facebook Selbstporträts mit traditionellem Berber-Schmuck und Schlagwörtern wie "Berber Queen" und "Marakesh". Laut den örtlichen Medien begab sich Madonna begleitet von ihren Leibwächtern zu Fuß auf touristische Streifzüge durch die Stadt.

+++ 15.21 Uhr: Vermisster deutscher Betreuer von überschwemmtem Ferienlager wird obduziert +++

Der in Südfrankreich vermisste deutsche Betreuer eines überschwemmten Ferienlagers ist tot. Bei einer im Fluss Ardèche gefundenen Leiche handele es sich um den 66-Jährigen, teilte die Staatsanwaltschaft in Nîmes mit. Die Organisatoren des Zeltlagers aus Leverkusen bei Köln äußerten sich "zutiefst betroffen über diesen schweren Verlust". Die Leiche des Betreuers war unweit des überfluteten deutschen Campingplatzes in Saint-Julien-de-Peyrolas entdeckt worden. Die Leverkusener Jugendförderung St. Antonius erklärte auf Facebook, in Gedanken seien alle bei den Kindern und der Schwester des Toten. "Wir wünschen ihnen und seinen Anverwandten und Freunden in der bevorstehenden schweren Zeit viel Kraft." Polizei und Feuerwehr hatten tagelang nach dem Mann gesucht, nachdem sein Wohnwagen bei der Überschwemmung von den Wassermassen mitgerissen worden war. Er ist das einzige Todesopfer des Unglücks, neun deutsche Kinder und Jugendliche wurden leicht verletzt. Die mehr als hundert deutschen Teilnehmer des Ferienlagers sind seit Samstagabend wieder in Leverkusen.

+++ 15.04 Uhr: Polens Präsident legt Veto gegen Wahlrechts-Reform ein +++

Polens Präsident Andrzej Duda hat eine umstrittene Reform des Wahlrechts durch sein Veto vorerst gestoppt. Die Pläne der rechtsnationalistischen Regierung für die Europawahl im kommenden Jahr würden dazu führen, "dass ein großer Teil der Bevölkerung nicht im Europäischen Parlament vertreten wäre" begründete Duda seine Entscheidung. Die Vorlage hätte den kleineren Parteien in Polen praktisch jede Chance auf einen Einzug ins Europaparlament genommen. Experten des Senats in Warschau waren zu dem Schluss gekommen, dass die Vorlage de facto einer Sperrklausel von 16,5 Prozent gleichkomme - jene Parteien, die bei der Europawahl unter einem solchen Ergebnis blieben, hätten also keine Chance auf einen Sitz. Die PiS hatte die Reform bereits mit ihrer Mehrheit im Parlament verabschieden lassen. Ohne Duda kann sie allerdings nicht in Kraft treten.

+++ 14.58 Uhr: Verspäteter Fluggast setzt Bombendrohung ab: zehn Monate Haft +++

Zu spät am Gate und dann gedroht: Wegen einer Bombendrohung auf dem Londoner Flughafen Gatwick muss ein 47 Jahre alter Bibliothekar für zehn Monate ins Gefängnis. Der verspätete Passagier durfte im Mai nicht mehr in eine Maschine nach Los Angeles einchecken und beleidigte daraufhin zunächst die Angestellten. Acht Minuten vor dem Start des Flugzeugs in die USA setzte er dann per Handy die Bombendrohung ab, um doch noch mitfliegen zu können. Dabei benutzte er allerdings dieselbe Telefonnummer wie beim Ticketbuchen. Als der in London arbeitende Franzose elf Tage später am selben Flughafen in eine andere Maschine Richtung USA einchecken wollte, klickten die Handschellen. Die Polizei von Sussex nannte den Versuch "lächerlich" und warnte Nachahmer vor den Konsequenzen.

+++ 14.55 Uhr: Israel lässt Tonnen blockierter Post ins Westjordanland +++

Israel erlaubt die Lieferung von rund 10,5 Tonnen Post ins Westjordanland, die bisher in Jordanien zurückgehalten wurden. Dies bestätigte die zuständige israelische Behörde Cogat. Nach Angaben des palästinensischen Postdienstes hat Israel diese Sendungen seit 2010 blockiert. Es handele sich dabei um einfache Briefe, aber auch Pakete mit Waren, sagte Direktor Hussein Sawafta. Die Post liefere die Briefe und Pakete nun dahin aus, wo sie hingehörten. Zum Grund für die Blockade sagte Sawafta, die Absender hätten "Palästina Post" statt "Westjordanland, Israel" bei der Adresse der Empfänger angegeben. Deswegen habe Israel keine Gebühren darauf erheben können. Israel nehme etwa am internationalen Flughafen Ben Gurion für palästinensische Post jährlich Gebühren in Höhe von insgesamt 440 000 Euro ein.


+++ 13.33 Uhr: Michael Schumachers Sprecherin stellt klar: Kein Umzug nach Mallorca +++

Das Management von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher hat Berichten widersprochen, die Familie des Sportlers ziehe aus der Schweiz nach Mallorca um. "Die Familie Schumacher plant nicht nach Mallorca umzuziehen. Das Haus dort bleibt wie bisher ein Ferienhaus", teilte am Donnerstag Schumachers Managerin Sabine Kehm mit.

Die Schweizer Illustrierte "'L'Illustré" hatte zuvor berichtet, der vor fast fünf Jahren beim Skifahren verunglückte Michael Schumacher werde demnächst aus seinem Haus in Gland am Genfersee nach Mallorca verlegt. Sie berief sich auf die Bürgermeisterin des Ortes Andratx auf Mallorca, in dem Familie Schumacher ein Haus hat.

Schumacher war am 29. Dezember 2013 in den französischen Alpen verunglückt. Im September 2014 kehrte der heute 49-Jährige in sein Haus in Gland zurück. Er wird vor der Öffentlichkeit abgeschirmt.

+++ 13.11 Uhr: Kleinflugzeug in Rheinland-Pfalz abgestürzt +++

In Rheinland-Pfalz ist ein 74-Jähriger beim Absturz eines Kleinflugzeugs ums Leben gekommen. Das Ultraleichtflugzeug verunglückte am Donnerstag bei Nannhausen im Rhein-Hunsrück-Kreis, wie die Polizei Koblenz mitteilte. Es zerschellte etwa 200 Meter vom Flugplatz entfernt auf einer Wiese. Für den 74-jährigen Piloten, der allein in dem Flieger saß, kam jede Hilfe zu spät.  

+++ 12.51 Uhr: Chef des Verfassungsschutzes traf sich auch mit AfD-Mann Brandner +++

Der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, hat sich offenbar mit mehr AfD-Politikern zu persönlichen Gesprächen getroffen als bislang bekannt. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner empfing Maaßen nach eigenen Angaben Mitte Juni in seinem Büro im Bundestag. Brandner ist Vorsitzender des Rechtsausschussses, in dieser Funktion habe Maaßen ihn angefragt, sagte der AfD-Politiker der "Taz".

Das Treffen dauerte Brandner zufolge etwa eine Stunde. Es sei um die Arbeit des Rechtsausschusses und den aktuellen Verfassungsschutzbericht gegangen.

+++ 12.34 Uhr: Staatsanwaltschaft befürchtet "noch zehn bis 20" Vermisste in Genua +++

Die Staatsanwaltschaft in Genua befürchtet, dass sich noch zahlreiche Vermisste unter den Trümmern der am Dienstag eingestürzten Autobahnbrücke befinden. "Es könnte noch zehn bis 20 vermisste Personen geben", sagte der leitende Staatsanwalt Francesco Cozzi laut Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag in der italienischen Hafenstadt. Cozzi hatte am Mittwoch die Zahl der Todesopfer auf 42 beziffert, während die Präfektur 39 bestätigte.

+++ 12.13 Uhr: Drei Äffchen türmen aus Zoo in Münster +++

Drei aus einem Zoo entlaufene kleine Affen haben am Donnerstag in Münster für Aufregung gesorgt. Die Tiere brachen nach Angaben der Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt aus und hielten sich in Grüngürteln in Nähe des Zoos auf. Mitarbeitern gelang es demnach, die Affen nach relativ kurzer Zeit wieder einzufangen.

Unter den ausgebrochenen Tieren befanden sich demnach eine Mutter und ihr Jungtier. Die Beamten veröffentlichten Fotos im Nachrichtendienst Twitter, auf denen die zierlichen Affen in einem Gebüsch sowie auf einen Weg zu sehen waren.

+++ 12.03 Uhr: Hundert Festnahmen nach Studentenprotesten in Bangladesch +++

Bei den Massenprotesten in Bangladesch für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sind nach Angaben der Polizei fast hundert Menschen festgenommen worden. 97 Verdächtige seien wegen "Gewalt und Hetze in den sozialen Medien" während der Demonstrationen ab Ende Juli  festgenommen worden, teilte die Polizei in der Hauptstadt Dhaka mit. Zehntausende Schüler und Studenten hatten in Dhaka und anderen Städten tagelang gegen die vielen Verkehrstoten in dem südasiatischen Land demonstriert.

+++ 12 Uhr: Rote Flut lässt unzählige Meerestiere an Floridas Küste verenden +++

Ausnahmezustand an der Golfküste Floridas: seit Wochen sterben dort massenhaft Delfine, Meeresschildkröten, Fische und andere Meereslebewesen wegen der sogenannten roten Flut. Mehr als hundert Tonnen toter Meeresbewohner wurden allein in diesem Monat an den Stränden der Südwestküste des US-Bundesstaates eingesammelt. Schuld sind vermutlich von Einzellern freigesetzte giftige Gase.

+++ 11.27 Uhr: Bahn lässt Fahrgäste noch häufiger warten +++

Mehr als jeder vierte Fernzug der Deutschen Bahn ist im Juli zu spät gekommen. Die Quote pünktlicher ICE und Intercity sackte auf 72,1 Prozent ab, den niedrigsten Monatswert in diesem Jahr. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, führten die extremen Temperaturen zu mehr Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur.

+++ 11.22 Uhr: NRW-Regierungschef Laschet bittet für Fehler bei Gladbeck-Drama um "Vergebung" +++

30 Jahre nach dem Geiseldrama von Gladbeck will Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Mutter der damals getöteten jungen Geisel Silke Bischoff für Fehler der Behörden "um Vergebung bitten". Dies habe Nordrhein-Westfalen anders als das ebenfalls betroffene Bremen lange versäumt, sagte er am Donnerstag dem Deutschlandfunk. Er wolle das nun "korrigieren".

+++ 11.19 Uhr: Mann ersticht Arzt und verletzt Helferin in Offenburg +++

Ein Mann hat in einer Offenburger Arztpraxis einen Mediziner erstochen und eine Helferin schwer verletzt. Die Tat ereignete sich am Donnerstagmorgen, wie die Polizei mitteilte. Der Arzt starb an seinen Verletzungen, seine Helferin kam in ein Krankenhaus. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. An der Fahndung waren mehr als 20 Polizeistreifen sowie Hubschrauber und eine Hundestaffel beteiligt. Weitere Einzelheiten zu der Tat in der baden-württembergischen Stadt waren zunächst nicht bekannt.

+++ 10.51 Uhr: In Schulbus vergessene Dreijährige erstickt in Thailand +++

Ein in einem Schulbus vergessenes dreijähriges Mädchen ist in Thailand ums Leben gekommen. Die Kleine habe acht Stunden in dem Fahrzeug zugebracht und sei nach Angaben der Ärzte an Sauerstoffmangel und Überhitzung gestorben, erklärte ein Polizeisprecher im Bezirk Sai Buri am Donnerstag.

Laut Polizei wurde der Busfahrer festgenommen und gestand, dass er sich nicht vergewissert hatte, dass alle Kinder den Bus verlassen hatten. Zwischen 2012 und 2016 wurden in Thailand 13 Kinder in Fahrzeugen zurückgelassen, sechs von ihnen starben.

+++ 8.48 Uhr: Kroos zu Özil-Rücktritt: Art und Weise nicht in Ordnung +++

Fußball-Nationalspieler Toni Kroos hat sich kritisch über den Rücktritt von Mesut Özil geäußert. Die umstrittenen Fotos von Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan sieht er aber nicht als Grund für das erstmalige Vorrunden-Aus bei einer WM. In einem der Interview der "Bild" erklärte der Mittelfeldspieler von Real Madrid: "Aus meiner Sicht wäre es peinlich, sich als Mannschaft hinter dieser - hauptsächlich öffentlich ausgetragenen - Debatte zu verstecken und dies mit als Grund für das Abschneiden zu nennen."

+++ 8.39 Uhr: Gladbeck-Geisel erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizei und Medien +++

Zum 30. Jahrestag des Geiseldramas von Gladbeck hat die damalige Geisel Ines Voitle schwere Vorwürfe gegen Polizei, Sicherheitsbehörden und Medien erhoben. "Keine Zugriffe beim Einkaufen, beim Essengehen. Dann immer wieder die Frage, welche Polizei jetzt zuständig ist - das Nicht-miteinander-Kooperieren", sagte Ines Voitle, deren Freundin Silke Bischoff bei dem Geiseldrama ums Leben kam, in einem Interview mit den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND).

Mehr als 19 Stunden befand sich Voitle in der Gewalt der Geiselgangster Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski. Am 18. August 1988 überlebte sie, getroffen von einer Polizeikugel, leicht verletzt die Befreiungsaktion eines Sondereinsatzkommandos auf der Autobahn 3 zwischen Köln und Frankfurt. Bei dem Zugriff starb ihre Freundin.

+++ 7.24 Uhr: Thailand will keinen Elektroschrott mehr ins Land lassen +++

Thailand will künftig keinen Plastik- und Elektroschrott aus anderen Ländern mehr aufnehmen. Die Militärregierung in Bangkok kündigte am Donnerstag ein neues Gesetz an, das den Import von solchem Abfall strikt verbietet. Umweltminister Surasak Kanchanarat sagte der Tageszeitung "The Nation": "Wir müssen eine gute Umwelt und die Gesundheit unserer Bürger vor die industrielle Entwicklung stellen." Die Neuregelung soll innerhalb der nächsten beiden Jahre in Kraft treten.

+++ 7.07 Uhr: Hun Sen erklärt sich zum Wahlsieger in Kambodscha +++

In Kambodscha hat sich Dauer-Ministerpräsident Hun Sen am Donnerstag zum Sieger der umstrittenen Parlamentswahl von Ende Juli erklärt. Nach dem offiziellen Endergebnis gewann die Kambodschanische Volkspartei (CPP) alle 125 Sitze in der Nationalversammlung. Damit bestätigten sich die vorläufigen Berechnungen. Das südostasiatische Land ist nach Einschätzung von Experten zurück auf dem Weg zum Ein-Parteien-Staat.

+++ 5.43 Uhr: Rettungskräfte in Genua suchen zweite Nacht in Folge nach Verschütteten +++

Im norditalienischen Genua haben Rettungskräfte die zweite Nacht in Folge nach Überlebenden des katastrophalen Brückeneinsturzes gesucht. Im Flutlicht aus riesigen Projektoren und mit Hilfe von Spürhunden suchten die Rettungsmannschaften in der Nacht zum Donnerstag ohne Unterlass unter den schweren Betonblöcken und Stahlteilen der eingestürzten Autobahnbrücke nach Verschütteten. "Die Helfer haben natürlich noch die Hoffnung, einige Überlebende zu finden, aber je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger ist das", sagte der örtliche Polizeikommandeur Riccardo Sciuto der Nachrichtenagentur AFP. Bis Mittwochabend wurde die Zahl der Toten mit 39 angegeben.

+++ 5.05 Uhr: Gladbecker Geiseldrama: Landeschefs besuchen Silke Bischoffs Grab +++

Mit Kranzniederlegungen gedenken Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Bremens Regierungschef Carsten Sieling (SPD) am Donnerstag der Opfer des Gladbecker Geiseldramas, bei dem vor 30 Jahren drei Menschen ums Leben kamen. Gemeinsam mit einer Ministerin der niedersächsischen Landesregierung besuchen sie das Grab von Silke Bischoff auf dem Friedhof Heiligenrode in Stuhr bei Bremen. Die 18-Jährige war von einem der Geiselnehmer erschossen worden.

Gedenkstätte für Silke Bischoff in Bad Honnef

Gedenkstätte für Silke Bischoff in Bad Honnef

+++ 4.44 Uhr: China schickt Vize-Handelsminister zu neuen Gesprächen in die USA+++

Im Handelsstreit zwischen den USA und China sollen die Gespräche nach Angaben aus Peking noch in diesem Monat wieder aufgenommen werden. China werde Ende August Vize-Handelsminister Wang Shouwen für neue Gespräche in die USA entsenden, teilte das Handelsministerium in Peking am Donnerstag mit. Der Besuch erfolge auf Einladung der USA. Geplant ist demnach ein Treffen Shouwens mit dem ranghohen Vertreter des US-Finanzministeriums, David Malpass.

+++ 4.16 Uhr: Über 22.000 Terminanfragen für Familiennachzug an Botschaft in Beirut +++

Die weitaus meisten Terminanfragen für den Familiennachzug zu in Deutschland lebenden Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus liegen an der Botschaft in Beirut vor. Insgesamt 22.116 Angehörige haben an der deutschen Vertretung in der libanesischen Hauptstadt bis zum 20. Juli einen Termin zur Erteilung eines Visums beantragt. Das geht aus einer Antwort des Auswärtigen Amts auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Luise Amtsberg hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

+++ 0.03 Uhr: Merkel für engere Zusammenarbeit mit Niger im Kampf gegen illegale Migration +++

Deutschland will mit dem Niger bei den Themen Sicherheit und Zuwanderung stärker kooperieren. Der westafrikanische Staat arbeite beim Kampf gegen die illegale Migration bereits heute "sehr erfolgreich" mit Berlin zusammen und leiste dabei "herausragende Arbeit", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend vor Gesprächen mit Nigers Präsidenten Mahamadou Issoufou im brandenburgischen Schloss Meseberg.

Um illegale Zuwanderung nach Europa zu verhindern, müssten "Entwicklungschancen für die Menschen in den betroffenen Regionen" geschaffen werden, sagte Merkel. Der Niger sei dabei vor allen Dingen als Transitland betroffen. Sie verwies darauf, dass die finanziellen Hilfen bei der Entwicklungszusammenarbeit bereits verdoppelt worden seien. Auch im Kampf gegen den "Terrorismus" sicherte Merkel dem Land Unterstützung zu.